
Eigentlich hatte ich versprochen demnächst von Pit-Stop zu berichten. Tausch der Autobatterie aus dem Z3 und so. Das ist daran gescheitert dass der Z3 sich nichtmal mit Starterkabel bewegen lassen wollte. Zuerst ist er mit Fremdstart angesprungen, nach 5 Sekunden jedoch wieder ausgegangen. Danach wollte er nichts anderes mehr machen als immer wieder kurz zu zucken. Alles tot. Somit hatte ich keine Möglichkeit aus eigener Kraft aus der Garage herauszukommen.
Die Alternative? Eine neue Starterbatterie kaufen und direkt einbauen. Wäre das einfachste, besonders da die momentan eingesetzte Batterie wohl auch schon 8 oder 9 Jahre auf dem Buckel hat. Doch dann hatte ich eine Idee: Warum nicht das Ladegerät testen, das in JEDER Autozeitschrift mit großen Anzeigen beworben wird? Auch in Testberichten wurde dem Gerät bescheinigt dass es ordentlich was leistet. Es handelt sich um das CTEK MXS 5.0 Ladegerät.
Was mich an dem Versuch gereizt hat ist die Versprechung, dass auch tiefentladenen Batterien wieder neues Leben eingehaucht werden kann. Und mein 12V-Block war SOWAS von tiefentladen! Schnell bestellt und einen Tag später bekommen. Die Verpackung sieht so aus:

Ziemlich unspektakulär, innen ist der Karton vollgestopft mit Kabeln, dem Gerät, einem Aufbewahrungssack und der Anleitung. Rechts sieht man die Noname-Batterie aus dem Z3. Keine Ahnung wann und von welcher Werkstatt das Ding eingebaut wurde.
Die Bedienungsanleitung schnell durchgelesen und los gings. Neben dem Stromkabel und dem Kabel mit den Klemmen für die Pole wird noch ein zweites Steckkabel mit Ringösen mitgeliefert.
Rot an den Pluspol, Schwarz an den Minuspol, dann das Gerät an die Steckdose und mit der “Mode”-Taste das gewünschte Programm wählen:

Die Programme sind Motorrad, Auto, Winter und Recond. In meinem Fall ist Recond der richtige Weg da es mir genau darum geht: Die schlappe Batterie wieder reaktivieren. Der Unterschied zwischen Auto und Recond ist, dass bei Recond zusätzlich der im Folgenden aufgeführte Schritt 6 in das Ladeprogramm eingefügt wird. Was bei Recond passiert wird in der Bedienungsanleitung so beschrieben:
Wählen Sie das Programm Recond, um den Rekonditionierungsschritt in den Ladevorgang einzufügen. Während des Rekonditionierungsschritts wird die Spannung erhöht, um eine kontrollierte Gasbildung in der Batterie zu erzeugen. Bei der Gasbildung wird die Batteriesäure vermischt, was der Batterie Energie zurückgibt.

Quelle: CTEK Website
Ich musste also warten bis die Schritte 1 bis 7 durchgelaufen sind. Das hat knapp 17 Stunden gedauert. Besonders dass im Schritt 2 und 5 keine Warnmeldung ausgespuckt wurde hat mich gefreut. Am nächsten Abend wurde mir von den LEDs folgendes angezeigt:

Sieht doch vielversprechend aus! Danach habe ich die Batterie wieder eingebaut, direkt ging die Kofferraumbeleuchtung an, ein erstes gutes Zeichen. Ins Auto gesetzt und Schlüssel gedreht: Jawohl! Der Einsatz des Ladegeräts hat sich gelohnt. Vorerst ist die Batterieanschaffung aufgeschoben.
Technische Daten (Quelle: CTEK Website):
| Volt | 12 V |
| Nennwechselspannung AC | 220–240VAC, 50–60Hz |
| Min. Batteriespannung | 2.0V |
| Ladestrom | 5A max |
| Netzstrom | 0,65A effektiv (bei vollem Ladestrom) |
| Rückentladestrom | <1Ah/Monat |
| Welligkeit | <4% |
| Umgebungstemperatur | -20°C bis +50°C, Ausgangsleistung wird bei hohen Temperaturen automatisch reduziert |
| Ladegerät-Typ | Achtstufiger, vollautomatischer Ladezyklus |
| Batterietypen | Alle Typen von 12V-Blei-Säure-Batterien (nass, wartungsfrei, Ca/Ca, AGM und Gel) |
| Batteriekapazität | 1,2 bis 110Ah, bis zu 160Ah für Erhaltungsladung |
| Abmessungen | 168 x 65 x 38 mm (L x B x H) |
| Isolationsklasse | IP65 |
| Gewicht | 0,6 kg |




Ein praktischer Bericht ohne viel Schnick-Schnack – vielen Dank :)
Habe mir das Gerät auch bestellt und hoffe auf selbige gute Ergebnisse!
Vielen Dank Dude :)
Ich hoffe ich machst damit ähnlich gute Erfahrungen!
Vielen Dank Dude!
Ich hoffe du machst damit ähnlich gute Erfahrungen.
Grüße
bycan