Das Highlight der neuen Mercedes-Benz S Klasse (W222) ist eindeutig der Innenraum

Mercedes-Benz neue S-Klasse Premiere 2013, Auftritt Alicia Keys

Ihr wisst, dass ich an sich auf die exotischeren Autos stehe. Doch ein Fahrzeug wie die neue S Klasse von Mercedes hat auch seine Reize. Allerdings interessiert mich da das Äußere kaum. Es geht um die inneren Werte. Oder etwas unmißverständlicher: Um den Innenraum. Denn dort wirft ein Hersteller wie Mercedes mit den Innovationen um sich und hat bei einer extrem wichtigen Neuvorstellung wie der S-Klasse die Möglichkeit, die Technik im Innenraum auf den neuesten technischen Stand zu bringen.

In eigener Sache: BYCAN Redesign V5.0

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Vielleicht ist es dem einen oder anderen Leser ja schon aufgefallen. :) Der BYCAN Autokultur-Blog erstrahlt seit knapp einer Woche in neuem Design. Es blieb mir keine Wahl, da ich dringend eine Sidebar benötige, um zusätzliche Inhalte unterzubringen. Beim alten Layout waren Verlinkungen zwischen Artikel suboptimal. Auch wenn jetzt die Bilder über die gesamte Breite nicht mehr ganz den Effekt erzielen wie vorher, habe ich versucht die Besonderheiten des alten Layouts rüberzuretten.

Letztlich profitiert ihr als davon, indem ihr mehr Inhalte finden könnt, die euch interessieren. Dazu werde ich die Sidebar in den nächsten Wochen noch mit weiterem Content ausbauen. Wenn ihr hierzu Ideen oder Wünsche habt, kontaktiert mich einfach.
Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß beim stöbern auf BYCAN.

In eigener Sache: Feedburner ist bald tot – Aktualisiert euren RSS-Reader!

RSS Feed aktualisieren - Feedburner is dead

Ich habe eine wichtige Mitteilung an euch: Solltet ihr meinen Posts per RSS-Feed-Reader folgen, so müsst ihr bald die Feed-URL ändern. Denn es steht nun fest, dass Feedburner (über diesen Google-Service laufen meine RSS-Feeds bisher) den Dienst einstellt. Vielen Dank an Jan für die Info. Sobald das geschehen ist, erhaltet ihr keine Nachrichten mehr und könntet ja denken, dass ich nix mehr schreibe.

Ich vermute, die meisten benutzen Google Reader. Wo das nächste Problem lauert: Ihr könnt nicht einfach die Feed-URL ändern. Nein, ihr müsst den alten Feed löschen (siehe Screenshot oben) und den neuen dann wieder abonnieren.

Hier die neue URL zum RSS-Feed: http://bycan.de/index.php/feed/

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir als Leser erhalten bleibt!

Jaguar XK-R Cabrio – Britische Eleganz trifft fauchenden V8

Jaguar Event AvD Oldtimer Grand-Prix Nürburgring 2012
DISCLOSURE:
Jaguar Deutschland hat Reisekosten, Verpflegung und Unterbringung übernommen.

Ich muss zugeben: Über den Titel musste ich lange nachdenken. Gerne hätte ich auch die Raubkatze untergebracht, die symbolisch an jeder Ecke eines Jaguars prangt. Doch die anderen Blogger-Kollegen haben das schon zur Genüge getan. Ob Cat-Content, Raubkatzen am Ring oder wilde Katzen aus feinem Hause. Den “fauchenden” konnte ich mir aber trotzdem nicht verkneifen.

Das hat auch einen Grund. Da fahre ich im normalen “D”-Modus die Straße lang, alles ganz gesittet, greife zum Drehregler für die Wahl der Fahrstufe und stelle diesen auf “S”, dieses “S”, das bei allen Herstellern immer für “Sport” steht. Sofort passiert etwas mit dem XK-R. Er wird giftig. Faucht und kreischt. Spuckt bei Gaswegnahme. Und klingt dabei tatsächlich wie eine Wildkatze. Da muss ein Akustik-Ingenieur schlaflose Nächte gehabt haben, bis dieses Resultat der Lohn seiner Arbeit war.

Jaguar XK-R Cabrio 2012 schwarz: Standaufnahme aussen vorne rechts

Ich bin schonmal einem Löwen in freier Wildbahn begegnet. Gut, ich war im Auto. Dazu stehe ich auch, ich hänge zu sehr an meinem Leben, als dass ich dem Löwen zu Fuss über den Weg laufen wollen würde. Worauf ich hinaus will: Sieht man diesen Löwen, wie er gelassen durch das Gras streift, hat man augenblicklich den größten Respekt vor diesem wundervollen, gigantischen, kraftvollen Tier. Ein Besuch im Zoo vermittelt das leider gar nicht. Nun handelt es sich beim XK um einen Jaguar und nicht um einen Löwen. Doch beide sind auf gleiche Art tödlich.

Diesen Respekt muss man auch vor dem XK-R haben. 5.0 Liter V8-Kompressor, 4.8 Sekunden 0-100 km/h, 510PS, 625 Nm. Das Auftreten des XK-R hat dabei auch noch Ähnlichkeit zur namensgebenden Katze. Er sieht verflucht elegant aus, verheimlicht seine Kraft ein wenig und deutet mit seinem sehnigen Auftreten die Muskeln nur unterschwellig an. Ein Kampfjet-Auftreten wie andere Supersportler braucht er nicht. Er weiß, was er kann.

Jaguar XK-R Cabrio 2012 schwarz: Standaufnahme aussen Heck

Und was er kann, das deutet er dann doch mal am Heck an. Gigantische Hinterräder, die kaum Herr der Kraft sind. Vier Endrohre. Trotzdem zeitlos, elegant. So wie man es von Jaguar gewohnt ist.

Der sanft rot pulsierende Startknopf startet bei jedem Betreten des Fahrzeugs die Vorfreude auf diese Kraft. Liebe zum Detail. Was anderes erwartet man von den Briten auch nicht. Nach dem Betätigen des Startknopfes fährt der Drehregler für die Schaltstufen aus dem Armaturenbrett. Satt einrastend lässt sich die gewünschte Fahrstufe einstellen. Danach interessiert das üppig mit Leder bezogene Interieur nur noch wenig. Achja: Das Verdeck sollte man natürlich auch noch öffnen, Windschott hochklappen. Bei der Gelegenheit: Die hinteren Notsitze sind tatsächlich mit Isofix ausgestattet, allerdings passt da ein Kind, sobald es einmal Beine hat, nicht mehr rein. So lange es aber noch klein ist, wird es riesig Spaß haben.

Jaguar XK-R Cabrio 2012 schwarz: Standaufnahme aussen Hinten Links

Jaguar XK-R Cabrio 2012 schwarz: Standaufnahme aussen Kühlergrill

Genaugenommen sind die Plätze vorne aber auch für Kinder geeignet. denn dazu mutiert man, sobald man den XK-R mal von der Leine lässt. Jeder gute Sportwagen hat genau diese Eigenschaft. Ihr wisst was ich meine? Das Kind im Manne. Dann denkt man wieder daran, dass man gerade einen Jaguar fährt, und will doch wieder mehr Gentleman als Kind sein. So kann man die ganze Fahrt zwischen den beiden Rollen hin- und herwechseln. Ein heiß-kaltes Bad der Gefühle.

Jaguar XK-R Cabrio 2012 schwarz: Standaufnahme aussen Links

Leider hatte ich viel zu wenig Zeit mit dem XK-R. Wir konnten nicht warm werden. Ich konnte ihm nicht in der Waschanlage mit dem Schwamm die Konturen, Sicken und Kurven langfahren. Nicht jede Taste mal drücken. Aber es war ein Erlebnis, wie immer, wenn man ein so konsequentes Fahrzeug bewegt. Und Klassiker-Tendenzen sage ich dem XK auch voraus.

Jaguar XK-R Cabrio 2012 schwarz: Standaufnahme Innen Sitze

Unterwegs war ich übrigens mit Mario-Roman Lambrecht, dem ich direkt mal eine Kameraperspektive geklaut habe. Er hatte sie beim Lamborghini Gallardo 570-4 eingesetzt. Gut, ein klein wenig anders, aber die Grundidee ist dieselbe. :)

Die Testfahrten mit dem XK, XJ und XF erfolgten im Rahmen des 40. AvD Oldtimer-GrandPrix am Nürburgring. Der war mir vorher kein Begriff. Er bietet großartige Rennen und Rennserienklassiker, von morgens bis abends. Pit-Lane zum anfassen, Fahrer zum anfassen. Mitten drin statt nur dabei, sozusagen. Der AvD Oldtimer Grandprix hat noch den Charme der alten Zeit. Außerdem bekommt man hier so ziemlich alles an Sportwagen zu sehen, was es gibt. Egal ob auf der Strecke oder auf der Straße. Der Besuch ist absolut zu empfehlen. Solltet ihr also nächstes Jahr in der Nähe sein…

Jaguar XK-R Cabrio 2012 schwarz: Standaufnahme Innen Cockpit Armaturenbrett

 

Im Bloglight Juli 2012: Mercedes-Benz

Im Bloglight Juli 2012: Mercedes-Benz

Inzwischen dürfte unser Bloglight bekannt sein. Jeden Monat suchen wir Autoblogger uns einen Hersteller, den wir hervorheben möchten. Sei es weil er auf die Blogger zugeht oder weil er durch besondere Produkte glänzt oder, oder.

Diesen Monat erhält Mercedes-Benz die Auszeichnung. Für mich ist und bleibt Mercedes der Vorreiter in Sachen Blogger Relations. Während (gefühlt) noch keiner wusste, dass es uns Blogger gibt, ging Mercedes schon mit seinem Brand Workshop auf mich zu und stellte sich in einem zweitätigen Event vor. Damals das erste Hersteller-Event, das ich besucht habe. Seitdem sorgt Mercedes mit einer eigenen Facebook-Gruppe und anderen Mitteln dafür, dass der Kontakt jederzeit schnell möglich ist.

Daneben beeindruckt mich Mercedes bei der aktuellen Modellvielfalt mit hoher Qualität und einem sehr sportlichen Auftreten. Vielen gefällt das nicht. Mercedes müsse ja konservativ und klassisch bleiben. Trotzdem: Ich würde inzwischen mit einem Mercedes rumfahren. Hättet ihr mich vor 10 Jahren gefragt, hätte ich wie wild den Kopf geschüttelt und die Mundwinkel verzogen. Ich war damals eben auch die falsche Zielgruppe.

Heute gefällt mir der CLS, das C- und E-Coupe, der SLS… sogar der GLK. Die Qualitätsprobleme damals zu meiner Studienzeit sind auch vergessen und längst vorbei. Mercedes geht es gut, die Marke glänzt durch innovative Ideen wie Social Publish (ein gewichtiger Grund für die Verleihung des Preises) und tollen Apps für’s Smartphone.

Hier gehts zur Award-Seite mit allen weiteren Infos.

Beteiligte Blogs:

Im Spotlight: Renault

Renault Sport Spider

Ab sofort wird monatlich ein Hersteller von uns Bloggern besonders hervorgehoben, der sich durch eine besondere Leistung oder ein Konzept von der Masse abtut. Diesen Monat trifft es Renault.

Renault macht momentan Schlagzeilen mit den neuen Fahrzeugen die durch alternative Antriebe überzeugen. Neben dem Fluence Z.E. ist dabei der kleine Twizy eigentlich fast schon ein kleines Highlight, da äußerst ungewöhnlich und mutig. Immerhin will man sich hier mit einem Fahrzeugkonzept am Markt beweisen dass es so bisher nur selten gegeben hat. Vergleichbar ist höchstens der Opel RAKe.

Sinnbildlich für den Mut den Renault beweist ist für mich der Renault Sport Spider, der auch im Teaser zu sehen ist (Bild aus dem Werbeprospekt). Ein zu der Zeit absolut krasses Konzept dass es in Serie auf eine rel. geringe Stückzahl gebracht hat. Ich erinnere mich noch an eine Sendung im Fernsehen wo gezeigt wurde wie man ganz einfach die Karosserie am Spider abnehmen kann – da GfK – und die Windschutzscheibe abmontieren und anmontieren kann. Vorgestellt wurde da noch die Konzept-Studie. Gebaut von 1995 bis 1999 wiegt der Sport Spider gerade mal 965kg, ist nur 1,2 Meter hoch und wird von einem 2 Liter Motor mit 150PS angetrieben. Damit war der Spider ein Jahr früher auf dem Markt als die Lotus Elise die ein ähnliches Konzept verfolgt: Hohes Leistungsgewicht.

Aber zurück zu den alternativen Antrieben: Bei rad-ab findet ihr einen schönen Fahrbericht zum Renault Twizy. Ein wenig fühlt man sich bei dem – gerade von hinten – sehr futuristischen Zweisitzer ja in Judge Dredd oder ähnliche Sci-Fi-Filme versetzt. Für um die 8000€ bekommt man einen kleinen Pendler-Flitzer mit 85 km/h Vmax. Mein Ding ist dieses Fahrzeug eigentlich nicht ganz. Aber wenn ich lese was die Bloggerkollegen so schreiben und dass die doch durch die Bank begeistert sind hört es sich nach einer erfahrenswerten Begegnung an! Weiter so Renault!

Teilnehmende Blogs unter anderem:

Alles weitere auf der Autoblogger-Award Seite.

In eigener Sache: Neue Fotogalerie!

bycan neue Fotogalerie

Ich weiss ich habe es sehr vernachlässigt: Nachdem mein neues Bloglayout ja schon paar Monate am Start ist, waren die Galerien immernoch auf das alte Layout optimiert. Entsprechend minderwertig war die Qualität. Ich habe mir endlich die Mühe gemacht, ALLE Fotoserien überarbeitet und kann auf einen Blick sagen dass es sich gelohnt hat. Die Bilder werden auch nicht mehr alle untereinander angezeigt sondern in speziellen Galerien mit kleinen Thmubnails. Ich hoffe die jeweiligen Teaser machen Lust auf mehr und verführen den einen oder anderen sich die Galerien näher anzusehen.

Bei dieser Gelegenheit habe ich auch “Galerien” überall durch “Fotoserien” ersetzt, unter der Bezeichnung werdet ihr auch in Zukunft alle gesammelten Fotografien finden.

Viel Spass, ihr findet die Fotogalerien wie immer oben in der Navigation oder über einen klick.

Was hat Samsung denn da auf die LKW-Beine gestellt?

Samsung LCD LKW

Was ist DAS denn? Zuerst das offensichtliche: Samsung nutzt dieses Fahrzeug um seine Technologien mobil zu präsentieren. Im Besonderen den neuen Samsung TV-App Store. Ja, auch der LCD ist bald mit Apps versorgt. Der LKW stand mitten auf dem Platz im Zentrum von Linz (Österreich). Jedoch zog eher der LKW selbst Zuschauer an als dass jemand das Gefährt betrat. Beim Design denke ich am ehesten an Colani. Und siehe da: Eine Google-Suche nach Colani LKW spuckt auch direkt die richtigen Bilder aus :) Ob das Ding wirklich hübsch ist oder eher gräßlich darüber lässt sich vorzüglich diskutieren. Jedoch ist es doch positiv dass jemand mal etwas anders gedacht hat und auf die typische steile Laster-Front oder die quadratische Silhouette verzichtet hat.

Ein Fan von Colani war ich aber nie. Schon die Intel Pentium Rechner damals bei Vobis mit diesen komischen kurvigen Gehäusen waren mir ein Graus.