
War gestern auf dem Konzert von Long Distance Calling, Swallow the sun und Katatonia im Luxor hier in Köln und muss sagen, hat sich gelohnt – aber mit gemischten Gefühlen.
Das Konzert ging erst um 21 Uhr los, dafür aber direkt mit Long Distance Calling. Eigentlich war ich auch nur wegen den Jungs auf dem Konzert. Ich hab sie vor einem halben Jahr in Münster im Skaters Palace als Vorband von Opeth gesehen und war mehr als begeistert. Die haben einen genialen Sound und einen ziemlich progressiven Style! Seitdem hab ich das aktuelle Album sagen wir mal “als Digitalversion” gehört und nie genug bekommen. Das Vorhaben die CD zu kaufen bestand seitdem und nach dem Konzert gestern bot sich die Gelegenheit mal ein wenig Geld in die Kassen der Jungs zu zahlen. Das Album “Avoid the Light” (Anspieltipp: “The nearing grave” mit Jonas Renske als Gastsänger). Ein sollte man vielleicht noch erwähnen: Die Band ist eine reine Instrumentalcombo.
Der Auftritt: Ziemlich kurz, zwischendurch immer nur Ansagen dass man schnell weiterspielt weil die anderen Bands warten
Gegen Ende war der Sound nicht mehr optimal (Bassgitarre) und die Drums wurden beim letzten Song fragwürdig abgenommen.
Trotzdem: Hat sich absolut gelohnt!

Die zweite Band “Swallow the sun” war… nunja, nicht wirklich beeindruckend. Zumindest nicht mein Ding. Stellenweise hatten sie was von My Dying Bride, stellenweise auch nicht. Ich hab mich ziemlich gelangweilt weil die Riffs doch sehr vorhersehbar und “Basis-Metal” waren. Schade!

Headliner: Katatonia
Erstens hat alles zu lange gedauert bis zu diesem Zeitpunkt (Es war bereits kurz vor 23 Uhr), zweitens finde ich den Brauch, dass inzwischen 3 Bands bei einem normalen Konzert auftreten wirklich anstrengend und drittens war das Konzert ab sofort ungenießbar.
Das Luxor ist nicht gerade die größte Location und Katatonia haben nicht gerade wenig Fans. Es war brechend voll. Keine Chance von irgendwo im Saal noch einen Blick auf die Band zu erheischen. Wirklich Schade! Denn der Sound war gut und die Songauswahl recht gelungen. Aber dem Vordermann auf den Rücken starren und im hinteren Bereich dann doch einen ziemlich dumpfen Sound haben war dann zuviel. Wir sind vor Ende des Konzerts gegangen. Nochmal werde ich mir das Luxor bei einer bekannteren Band nicht antun.
Bitte hört euch mal paar Stücke von Long Distance Calling an. Münster hat musikalisch was zu bieten!
PS: Nicht vergessen auf HD zu klicken
Update: Soeben haben Long Distance Calling auf ihrem eigenen Blog über den Auftritt geschrieben
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Tags: ambient, band, concert, katatonia, live, luxor, music, Musik, progressive
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Uns (wir waren zu zweit) hat es geholfen, direkt bei Einlaß vor der Tür zu sein. Keine Ahnung, ob das öfter funktioniert. Jedenfalls standen wir alle drei Auftritte lang unbehelligt in der zweiten Reihe, direkt hinter den beiden von Reflections of Darkness¹. Ansonsten teile ich Deinen Eindruck. Ja, es war insgesamt zu lang und zuviel auf einmal. Trotzdem reut es mich nicht, dagewesen zu sein, denn Long Distance Calling waren für mich eine echte Neuentdeckung – und heimlicher Headliner des Abends. Inzwischen sind ihre drei Alben auf dem Weg zu mir. Ich beneide Dich übrigens etwas, sie im Doppelpack mit Opeth gesehen zu haben, die ich ebenfalls sehr schätze.
Münster ist cool.
¹ http://www.reflectionsofdarkness.com/index.php?option=com_content&task=view&id=7029&Itemid=103
Ja Long Distance Calling zusammen mit Opeth war wirklich eine Offenbarung. Als ich in die Halle kam waren LDC schon am spielen. Direkt der erste Song hat mich schwer beeindruckt. Hab dann erst nach dem Konzert heruasgefunden dass sie aus Deutschland sind. Wer hätte das gedacht! Ich meinte immer “Fear My Thoughts” sind die einzige progressive Band aus Deutschland (die mir gefällt).
Nächstesmal für mich bitte vorne was freihalten