Gedanken die 1.

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Sonnenuntergang in Köln

Die sonne schien mir auf den rücken es war warm und eine grillbude in der nähe hatte grade frisches fleisch aufgelegt.
Die Rauchschwaden erhebten sich bebend aus dem fast zu kleinen Schornstein der bude und zogen richtung unterführung wo grade die autos im stau standen und die lauten harleymotoren um die wette brüllten. Als ich also da so saß, in dieser perfekten mischung aus wetter und geruch und geräusch, die augen schloss und für einen moment einfach nur das leben genoß, da dachte ich: Um wieviel lieber würde ich jetzt nicht allein hier sitzen, scherze machen und mich über alles im leben unterhalten was in einem solchen zeitraum die seele wirklich bewegt. Sie anlächeln und in ihrem Blick sehen dass sie sich genauso glücklich fühlt – das leben für diesen kurzen, so lang wie ein augenzwinkern dauernden moment genauso perfekt findet wie ich und es eigentlich nichts zu sagen gibt, es nichts gesagt werden braucht um zu verstehen was wirklich wichtig ist. Also habe ich versucht diesen Traum so häufig wie  möglich in meiner Situation zu durchleben und das Gefühl ganz tief in meinem inneren voll auszukosten, bei jedem mal etwas perfekter, etwas bewusster.

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