Fotoserie | Roadstertour Italien: Stelvio, Gavia, Rimini, Garda

Roadstertour Italien Teaser

Nach kurzfristiger Planung haben wir es endlich geschafft unsere Roadstertour nach Italien umzusetzen

Erstmal die Statistiken zur Reise:

Gefahrene Kilometer: 3041km
Höchster Punkt: Stilfser Joch, 2757m

Tag 1: Köln – Innsbruck
Wir wollten eine Woche nach Italien fahren und dabei ganz besonderes Augenmerk auf die Alpen richten. Genauer gesagt auf das Stilfser Joch und den Gaviapass. Am ersten Tag sind wir von Köln nach Innsbruck gefahren, mit einem kurzen Zwischenstopp in München. Kurz vor Innsbruck ging es schon in die Alpen und das Wetter wurde, nachdem wir auf der Autobahn in Deutschland bestimmt 40 Grad im Auto hatten, etwas kühler. Bis wir am Zeltplatz am Natterer See angekommen waren, hat es schon fürchterlich geschüttet. Zeltaufbauen und Sachen ausräumen war entsprechend ein recht großer Spass…

Am zweiten Tag ging es früh morgens los Richtung Spondigna, natürlich nur über Straßen ohne Maut. In Spondigna geht dann die Straße zum Stilfser Joch ab.

Roadstertour Italien Stilfser Joch und Gaviapass

Tag 2: Stilfser Joch
Laut Top Gear (siehe youtube-Video ganz unten) ist es “Drivers Heaven” und ich kann es nur bestätigen. Mitten in den Alpen gelegen und mit einer Höhe von 2757 Metern der höchste Alpenpass in Italien, der zweithöchste überhaupt in den Alpen. Serpentinen so weit das Auge reicht, jede Menge Motorräder und Rennradfahrer, beeindruckende Berge auf allen Seiten und Kurven dass einem das Wasser im Munde zusammenläuft. Wenn man Glück hat und nicht hinter einem langsamen ängstlichen Fahrer landet, kann man immer wieder im 1. Gang aus den Haarnadelkurven herausbeschleunigen und den Berg hochsprinten. Letztlich bleibt man aber so oft stehen um die Kulisse zu betrachten, dass man dieselben Autos mehrmals sieht ^^ Auf halber Strecke hat es etwas geregnet was uns am offenfahren nicht gehindert hat. Ganz oben auf dem Pass kann man an Gletschern entlanglaufen, zu Fuss noch etwas mehr in die Höhe und natürlich in mehreren Restaurants etwas essen. Hinunter auf der anderen Seite kommt man direkt an der Grenze zur Schweiz vorbei und etwas später an einem wilden Fluss, der steil den Berg herabstürzt und die Strecke unterhalb in, nunja, Regen hüllt. Hier ist das Verdeck dann doch nicht offengeblieben.

Tag 2: Gaviapass
Eigentlich wollten wir – weil das Stilfser Joch uns schon viel Zeit gekostet hatte – auf den Gaviapass verzichten. Das Navi meinte aber das sei die kürzeste Route nach Trento und da haben wir nicht nein gesagt. Es hat sich gelohnt. Außer uns waren nur zwei andere Fahrzeuge auf dem Pass unterwegs und hier war der Asphalt noch richtig alt, die Straße nur eine Fahrzeugspur breit und die Kurven noch eine Ecke spitzer. Auf halber Höhe findet man einen wunderschönen Bergsee, danach geht es Stück für Stück bergab Richtung Trento.

Gegen abend ging es dann vorbei an Trento bis zum Lago di Lévico wo wir bei Sonnenuntergang im See gebadet und danach auf dem Campingplatz gezeltet haben.

Roadstertour Italien Strandurlaub in Rimini

Tag 3: Chioggia nach Rimini
Am dritten Tag ging es über eine mautfreie Autobahn bis nach Chioggia, immer flankiert von den hohen Bergen. Auch diese Strecke lohnt sich sehr. Ab Chioggio haben wir uns gewundert dass wir nie ans Meer konnten, obwohl es laut Europakarte greifbar nah war. Wir haben uns die Zeit mit unglaublich leckeren Tomaten und Gurken und viel italienischer Musik vertrieben. Bei Cervia haben wir spontan beschlossen einfach konsequent auf das Meer zu zufahren, bis es sich uns in den Weg stellt. Wir sind ins Wasser und danach direkt wieder in den Zetti und weitergefahren. Bis Rimini.

Tag 4: Rimini – Pause
Sommer, Strand, Meer, Sonne…. :)

Roadstertour Italien enge Straße in Ancona

Tag 5: Ancona
Da es am Strand langweilig wurde haben wir uns in den Zetti gesetzt und sind nach Ancona gefahren. Immer am Meer entlang, auch wieder eine wirklich schöne Strecke mit vielen malerischen kleinen Orten durch die man fährt. Zu diesem Zeitpunkt haben wir auch unser Temperaturmaximum erreicht: Um 10 Uhr morgens bei Abfahrt waren es 41 Grad Celsius im Schatten. Und es ist nicht so dass wir einen kühleren Tag gehabt hätten! In Ancona haben wir uns in das erste Parkhaus gestellt und haben die Stadt dann zu Fuss erkundet. Danach ging es wieder zurück nach Rimini, allerdings über die Mautstraße. Für ca. 200km waren es ca. 20€

Roadstertour Italien Parkplatz am Gardasee

Tag 6: Gardasee
Bis wir nach langer Fahrt über italienische Mautstraßen bei brennender Sonne am Gardasee ankamen, verging eine halbe Ewigkeit. Autobahnen sind soooo langweilig! Aber dann: Direkt reinfahren nach Garda und erstmal am See Wassermelone anschneiden. Danach haben wir den Plan gefasst wo wir campen wollen. Die Google Maps Bewertungen waren zwar ein Anhaltspunkt, letztlich haben wir aber beschlossen der Reihe nach bei den Plätzen nachzufragen. Der erste war dann direkt auch passend. Wie praktisch und zeitsparend. ^^ Mit Strand am Gardasee und viel Platz auf dem zugeteilten Campingplatz. Gleich mal in den See und abkühlen. Danach in Garda was leckeres essen und wieder ins Auto. Am liebsten wären wir einmal komplett um den See herumgefahren. Leider war es zu spät und wir zu erschöpft. So hat es nur für das Ostufer von Nüd bis Nord gereicht (Auf unserer Europakarte als “besonders lohnenswerte Strecke” gekennzeichnet). Auf der Strecke begegnen einem viele Porsche und andere Sportwagen. Alleine für die Straße um den Gardasee lohnt sich ein Besuch. Abends zurück auf dem Campingplatz nochmal ins Wasser und dann war es das auch schon am Gardasee. Da werden wir auf jeden Fall nochmal hinfahren!

Tag 7 und 8: Rückfahrt nach Köln über Brenner & München
Davon habe ich keine Fotos mehr, aber die Rückfahrt erfolgte über italienische Mautstraße bis zur letzten Ausfahrt vor dem Brennerpass. Da haben wir die Autobahn verlassen und sind über den “alten” Brenner (kostenlos) nach Innsbruck gefahren. Von da an: Immer auf nach Hause!

Gesamte Fotoserie

Anmerkungen
In ein paar Wochen werde ich noch gedrehte Videos von der Reise hochladen, dann bekommt ihr einen viel besseren Eindruck wie die Berge auf den Strecken um uns herum kreisten als durch die Fotos.

Auf die Idee Stilfser Joch kam ich übrigens durch diesen Bericht bei Top Gear (die letzten Minuten davon besser gesagt):

Das könnte dich auch interessieren:
  1. The reason why: Österreich, Alpen, Italien, Rimini etc.
  2. Fotobuch von CEWE zur Roadstertour Italien 2010
  3. Fotoserie | BMW Z3 Roadster
  4. Fotoserie | Brasilien: Rio de Janeiro & Northbound
  5. Fotoserie | Porsche Carrera 911 S

12 Gedanken zu “Fotoserie | Roadstertour Italien: Stelvio, Gavia, Rimini, Garda

  1. hey ihr zwei hübschen!!!

    geniale tour habt ihr da gemacht, und wiedermal wundervolle bilder. da wäre man gern dabei gewesen. schön dass der zetti so gut durchgehalten hat, die bayern können also doch ganz gute autos bauen ;) 2700m höhe sind ja nicht ganz ohne…
    für den angekündigten, nächsten ausflug an den lago di garda möcht ich uns gleich mal mit anmelden, jetzt wo ihr ja auch zu den campern gehört :) hätte euch da auch ein richtig großes bungalow-zelt anzubieten ;)

    viele grüße ausm süden, euer michi

    • Hey Michi :)
      Ja der Zetti hat sich tapfer geschlagen… aber das war ja sowieso zu erwarten – schließlich wissen die Bayern als einzige wie man anständige Autos baut hehe.
      Von euch aus kann man ja echt nen Wochenendtrip an den Gardasee machen :) Da solltet ihr auch mal ohne uns fahren.
      Aber ich werd mich bei dir melden wenn es soweit ist!

  2. Pingback: Bericht Roadstertour Stilfser Joch - Gaviapass - Rimini - Gardasee

  3. Hallo ihr zwei,

    genau so eine Tour will ich im August machen. Wir sind aus Aachen, wenn es Euch nich allzuviel ausmacht, wäre ich dankbar, wenn ihr mir die Teilstücke angeben könntet um sie ins Navi einzugeben.

    Vielen Dank im vorraus

    Rainer

    • Na klar! Uns hat ja auch ein geliehenes Tomtom so manche Falschstrecke erspart :)
      Also…

      Köln-Innsbruck(AT), Mautstraßen vermeiden (Übernachtung Natterer See)
      Innsbruck-Spondigna(IT), Mautstraßen vermeiden
      Spondigna-Bormio(IT), Maustraßen vermeiden, auf dieser Route liegt Stilfser Joch. Auch Beschilderung beachten
      Bormio-Trento(IT), Mautsraßen vermeiden, auf dieser Route wird man über den Gaviapass geführt. Aber je nach Navi muss man das bestimmt nochmal überprüfen

      Trento-Levico Terme, Mautstraßen vermeiden, zum Campingplatz an dem See. Am besten direkt die Adresse einer Übernachtungsmöglichkeit angeben
      Levico Terme-Chioggia, Mautstraßen vermeiden, Chioggia da das der nächstgelegene Punkt von Trento aus ist, der in der Nähe des Meeres ist
      Chioggia-Rimini, Mautsraßen vermeiden, Adresse des Hotels eingegeben
      Rimini-Ancona, Mautstraßen vermeiden, Stadtzentrum gewählt
      Ancona-Rimini, mit Mautstraßen, Adresse des Hotels eingegeben
      Rimini-Garda, mit Mautstraßen, Stadtzentrum gewählt
      Garda-Innsbruck, mit Mautstraßen, allerdings LETZTE Ausfahrt vor dem Brennerpass rausfahren – ich glaube dazu habe ich, als noch 30km bis zum Brenner zu fahren waren, Belprato oder Racines als Ziel eingegeben. Das liegt beides auf dem Weg zum Timmelsjoch
      Sobald wir runter von der italienischen Mautsraße waren im Navi wieder Innbsruck eigegeben, diesmal OHNE Mautstraßen und somit über den “alten” Brenner geführt worden.
      Liegt daran dass man bei Tomtom keine Route ohne Maut berechnen kann, wenn man auf einer Maustraße ist.

      Wünsche euch viel Spass bei der Reise, poste es hier falls du danach Bilder irgendwo im Netz hast! :)
      Und falls noch Fragen aufkommen, einfach comment schreiben!

  4. Burroughs gefällt mir schonmal sehr! Klasse aufnahmen. Also zu dem 535 würde ich nicht nein sagen. Hat nen super style!

    Danke für die beiden Links… lese mir grade das Forum durch

  5. … da isses:

    “Vorgänger von BMW waren die 1913 von Karl Rapp gegründeten Rapp Motorenwerke GmbH. Sie änderten ihren Namen im April 1917 zunächst in BMW GmbH und ein Jahr später, nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, in BMW AG. Der erste Geschäftsführer war bis 1942 Franz Josef Popp. In dem jungen Unternehmen machte sich der aufstrebende Ingenieur Max Friz schnell einen Namen: Er entwickelte 1917 einen Flugzeugmotor mit Überverdichtung. Dadurch wurde der Leistungsverlust in der Höhe verringert. Diese Konstruktion bewährte sich so gut, dass BMW von der Preußischen Heeresverwaltung einen Auftrag über 2.000 Motoren erhielt. Am 17. Juni 1919 wurde mit einem BMW IIIa noch heimlich der Höhenweltrekord von 9.760 Metern erzielt, doch mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und dem Versailler Vertrag schien bereits das Ende des Unternehmens gekommen zu sein: Der Friedensvertrag verbot es für fünf Jahre, in Deutschland Flugzeugmotoren – damals das einzige Produkt von BMW – herzustellen. 1922 verließ Hauptaktionär Camillo Castiglioni das Unternehmen und nahm die Namensrechte an BMW mit. Er ging zu den Bayerischen Flugzeugwerken (BFW).”

    http://de.wikipedia.org/wiki/BMW

  6. Pingback: Fotobuch von CEWE zur Roadstertour Italien 2010 | bycan - Der Blog über Autokultur und Lifestyle

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