Die ersten Fisker Karma wurden endlich ausgeliefert

Fisker Karma Convertible

Wenn ihr meinen Blog regelmäßig verfolgt wisst ihr bestimmt dass ich immer wieder Neuigkeiten über den Fisker Karma – das göttlichste viersitzige Coupé aller Zeiten – hatte. In letzter Zeit ist es dann etwas ruhiger geworden. Einzig dass der Preis über 100.000€ liegen würde wurde bekannt. Doch jetzt, endlich, gibt es bedeutende Neuigkeiten. Eigentlich schon eine ganze Weile aber ich habe einfach nicht die Zeit gefunden darüber zu berichten :)

Nicht nur wurde der erste Fisker Karma an seinen neuen Besitzer übergeben, wie in dem Video unten festgehalten wurde, sondern es wird vermutlich auch in Frankfurt auf der Automobilmesse  2013 ein neuer Cossover vorgestellt. Daneben sind ja der Karma Convertible und ein Einstiegsmodell namens Nina bestätigt.

Nun zu den Videos. Einmal gibt es das bereits erwähnt Video vom ersten Kunden (nicht ganz so spannend) und dann noch einen Fahrbericht mit dem professionellen Fahrer Kyle Shields. Viel Spass!

 

Die weiteren Artikel zum Fisker Karma auf meinem Blog findet ihr etwas weiter unten.

Mercedes Brand Workshop Tag 2 (2): Teststrecke

Teaser Mercedes SL63 AMG

Das Beste kommt zum Schluss, ist das nicht immer so? Im Falle des Markenworkshops war es ein Besuch der Teststrecke von Mercedes in Malmsheim (ein alter Flugplatz) mit der Gelegenheit alle aktuellen Modelle (so ziemlich) mal probezufahren.

Die folgenden Bilder sollen einen kleinen Eindruck vermitteln was da so alles schön in Reih’ und Glied für uns bereitstand:

Malmsheim Mercedes Überblick Testfahrzeuge

CLS, CL65 AMG, SL, SLK, SLS, Smart, A-Klasse, C-Klasse, S-Klasse, Maybach… diese Nomenklatur lässt sich beliebig fortführen. Die Fahrzeuge die auf dem Foto zu sehen sind waren zur Ausfahrt über Autobahn und Landstraßen, aber dazu später mehr.

Zu allererst ging es auf den Handlingkurs, einen kleinen engen mit pylonen abgesteckten Parcour auf dem Spitzkehren und kurze Geraden auf uns warteten. Sechs Personen, sechs Fahrzeuge und dann wurde durchgewechselt. Auch wenn es nur ganz kurz geht, man erhält einen kleinen Überblick über die verschiedenen Fahrzeuge von weicher S-Klasse bis zum beinhartem SLS AMG, dazu ein schwächlicher Smart electric drive der dank Bremskraftrückgewinnung bei der Bremskraft nicht durch ein gefühlvolles Bremsen in irgendeiner Form ermöglichte. Natürlich war für mich der SLS AMG das absolute Highlight. Für andere wie die Blogger von mein-elektroauto.com und Konsorten war es hingegen der F-Cell.

Aber wir waren gerade beim SLS AMG. Endlich mal drinsitzen und eeendlich mal fahren. Ich bin begeistert. Das Auto passt wie ein Handschuh, zum Schließen der Tür muss man gezwungenermaßen wieder mit einem Bein aus dem Auto aussteigen – sonst kommt man nicht an den Türgriff. Alles kleine ungemütliche Details die das Auto so sympathisch und ungewöhnlich machen. Jedem musste erklärt werden dass die Automatik über eine Taste auf Parken gestellt wird. Bewegt man nur den Hebel nach vorne hat man statt wie sonst üblich Parken nämlich den Rückwärtsgang drin. Ich finde das toll. Da denkt nicht einer: Wie können wir es möglichst für alle angenehm machen das Auto zu verstehen. Nein, da denkt einer: Wie kann ich ein Auto so machen dass nur der Besitzer denkt er könne das Auto richtig fahren. So gehört sich das. Vernunft: bitte abspringen! Der Klang des V8-Motors kommt Musclecars aus den 60ern nahe wie sonst selten ein Auto deutscher Herkunft. Keiner der Teilnehmer konnte es sich verkneifen das Gaspedal ganz durchzupressen bis der Motor im Drehzahlbegrenzer seinen Unmut mit einem lauten kernigen Knacken in die Umgebung bläst. Ein faszinierendes Stück Technik. Der Innenraum ist wunderschön gestalter, kalt und technisch. Zwischen Fahrer und Beifahrer befindet sich knapp über Augenhöhe in der Mitte eine dicke breite Wulst am Dachhimmel, dort wo vermutlich die Scharniere der Flügeltüren liegen. So hat man das Gefühl sich etwas mehr strecken zu müssen um den Beifahrer oberhalb des Daches wiederzufinden, mit den Köpfen im freien Fahrtwind (was natürlich NICHT möglich ist) – oder zu ducken um sich ansehen zu können. Natürlich scheint es nur so: Tatsächlich ist diese “Wulst” kein Problem. Der Schweller hat auch die kantigen Kastenformate wie alles andere an dem Auto: So breit und hoch dass…. ich in meinem jungen Alter jedenfalls keine Probleme habe rein und raus zu kommen. Allerdings ist der feste Griff an die A-Säule bei “Reindrehen” des Hintern fast schon obligatorisch. Leider war viel zu wenig Zeit um sich alle Details zu Gemüte zu führen.

Interieur des SLS AMG in rot/schwarz

Mercedes SLS AMG Türen offen einladend

Mercedes SLS AMG Impressionen Frontpartie und Xenon-Schweinwerfer

Mercedes SLS AMG kraftvolles Heck mit geöffneten Flügeltüren

Auf dem letzten Foto ist Kim-Christopher Granz vom tollen Designblog designlovr.net zu sehen. Er hat sich übrigens für die Testfahrt direkt als erster mal den Maybach gesichert. So macht man das! Danach war noch Zeit einzelne Fahrzeuge auf fest ins Navi programmierten Routen zu fahren. Ich wollte anfangs eigentlich den CLS und den CL, irgendwann aber hatte ich dank der ganzen Fahrerei nicht mehr einen ganz so dringenden Wunsch genau diese zwei Fahrzeuge probezufahren. So wurde es der SL63 AMG. Für mehr war dann auch keine Zeit (Muss ja irgendwie mit meinem Z3 wieder nach Köln kommen, nicht wahr?). Im folgenden also ein paar Worte zum SL63 AMG – noch besser: Erst ein paar Fotos zur Einstimmung.

Mercedes SL63 AMG Front

Mercedes SL63 AMG Heck

Ist es nicht schön, das Stuttgarter Ländle? Und passt es nicht hervorrangend zum SL? Ja, wenn man hier so durch die grüne Landschaft fährt und das Blubbern des V8 hört, denkt man sich: Hach, hier müssen die Ingenieure unterwegs gewesen sein als sie den SL im Kopf hatten. Zu groß um ernsthaft als Roadster durchzugehen. Eher der Langstreckencruiser ohne Verdeck. Aus eben diesem Grund fand ich den SL nie besonders toll. Ich überlasse diese Fahrzeuggattung lieber den netten graumelierten Herren jenseits der 45, die sich damit in der Ehrenstraße in Köln oder ähnlichen Flaniermeilen einen Parkplatz sichern möchten. Ich wäre auch nie auf die Idee gekommen – so direkt – den SL probezufahren. Doch man täuscht sich eben auch mal. Draußen, nicht in der Stadt. Draußen, auf dem Land. Dort passt der voluminöse V8 perfekt in dieses Breitschiff und meisselt mit jedem Zucken des Gasfusses ein wenig mehr das Lächeln ins Gesicht. Welche Strecke hat die meisten Tunnel? Gibt es einen Kreisverkehr der komplett ein ringförmiger Tunnel ist? Falls ja: Man schnappe sich den SL63 und fahre auf dem kürzesten – ähem, längsten – Weg dorthin.

Sobald man drinsitzt und vom grauen Leder empfangen wird, von dem Ledergeruch und den ordentlich dimensionierten Sitzen. Sobald man die Zündung einschaltet – auf Stufe 1. Dann etwas wartet, sich innerlich vorbereitet und den Zündschlüssel vollends dreht, fühlt man sich irgendwie am Lago Di Como, auf einer netten kleinen Yacht. Einem kleinen Boot mit einem ebensolchen V8 Motor. Dazu passt ja die Epoche einer Brigitte Bardot oder eines Steve McQueen. Einfach zurücklehnen und den See befahren. Das möchte man auch mit dem SL. Ein Ziel gibt es nicht. Die Ausfahrt endet immer im selben Yachthafen. Es geht auch gar nicht um das Ziel, das wäre zu banal. Es geht um die Erfahrung des Weges, das Gefühl das einem das Auto mitgibt nachdem man ausgestiegen ist. Das etwas Erholung das man sonst im Alltag nicht bekommt. Auf dem Tacho verschwimmen 50 und 100 zu einer Einheit. Man kann gar nicht sagen wie schnell man gerade fährt. Der Zeiger scheint auf der selben Stelle zu stehen egal wie schnell man fährt. Irgendwann muss man immer bremsen – leider. Spätestens hinter dem nächsten LKW. Da hat der See dann doch einen kleinen Vorteil. Für alle diejenigen denen der Weg ans Mittelmeer oder den nächsten großen See zu weit ist empfehle ich den SL63. Die LKWs kann man sich auch wegdenken mit etwas Mühe. Es interessiert einen eh nicht, wenn man dem blubbern des Motors horcht und sich immer wieder etwas zurückfallen lässt -  nur um kurz zurückschalten zu können und wieder etwas zu beschleunigen.

Hat man es doch eilig begibt man sich auf die Autobahn und drückt ordentlich das Gaspedal durch – gerne auch bei manueller Schaltung (dank metallener Schaltwippen – endlich! – auch ein sattes Gefühl). Der Motor dreht voll aus und noch bevor man die linke Spur erreicht hat befindet man sich jenseits der 250. Ausser den gefühlt fast schon stehenden anderen Verkehrsteilnehmern deutet nur der etwas lautere Orkan oberhalb des Kopfes auf die Geschwindigkeit hin. Das Fahrgefühl selbst ändert sich nicht. Eher wird man im Gefühl bestätigt, dass man gerne auch bei dieser Geschwindigkeit mal eben einparken könnte. Hektik kommt nicht auf und falls nötig packen die Bremsen zu dass es einem das Genick an die Vorderzähne drückt. Das einzige was also zur Vollendung des Hochgefühls fehlt ist der Wellengang. Aber das würde ja nicht für ein gut abgestimmtes Fahrwerk sprechen.

Die 21,9 Liter im Schnitt laut Bordcomputer (Bild unten) sind nur ein kleiner Beitrag den man zu leisten gewillt ist. Ich persönlich auch allein schon dafür den Klang des Motors im Stand in der Garage genießen zu können. Fahren ist nur der Bonus. Ich habe meine Meinung über den SL geändert. In 45 Minuten.

Mercedes SL63 AMG Xenon-Scheinwerfer

Mercedes SL63 AMG Dashboard Cockpit Interieur

Mercedes Brand Workshop Tag 2 (1): Design-Zentrum

Teaser Mercedes Concept A

Am zweiten Tag des Workshops ging es direkt in der Früh ins streng gehütete Design Zentrum von Mercedes Benz. Auch hier ist wieder die Architektur – 5 Hallen ähnlich 5 Fingern – hervorstechend. Aber diesmal spielt das eine untergeordnete Rolle.

Zuerst wurde uns in der sogenannten Powerwall in einem Vortrag durch den für Exterieur-Design verantwortlichen Chef, Hans Dieter Futschik, das Design von Mercedes nahegebracht. Die Powerwall dient zur möglichst lebensnahen Präsentation von zukünftigen Modellen als 3D-Modell und auch zur Kommunikation der verschiedenen Designzentren weltweit. In unserem Fall wurden die Folien zur Präsentation eingeblendet anhand derer man ein wenig das Design und die Designgrundlagen von Mercedes nachverfolgen konnte. So wurde uns gesagt, dass bei den neuen Modellen (anhand des SLS AMG) sich eine Linie findet, die über den vorderen Radkasten ansteigt und dahinter, vorbei an der Fahrertür, wieder nach unten absinkt. Bei den Modellen die vor der aktuellen Designlinie auf den Markt kamen war es die eher aggressive über den Radkasten und immer weiter ansteigende Linie (Wildkatze auf dem Sprung würden die Leute von Jaguar wohl dazu sagen). Vermutlich wäre früher als ich nach Fahrzeugdesign studieren wollte diese Begegnung das größte für mich gewesen. Jetzt war es einfach nur interessant zuzuhören. Aber viel neues – vorausgesetzt man kennt sich mit dem Design von Mercedes aus – gab es hier nicht zu hören.

Hans Dieter Futschik, Head auf Mercedes Design - Exterieur

Martin Bremer, Design Trim&Colour

Danach wurden wir in die Abteilung Trim&Colour geführt. Hier wird ausgewählt welche Stoffe, Hölzer und Farben in den zukünftigen Mercedes Verwendung finden. Dabei gab es schon deutlich mehr interessantes herauszuhören. Mit seiner für Designer typischen freundlich extrovertierten Art zeigte uns Martin Bremer alles woran aktuell geforscht wird. Dazu gehören neue Stoffe wie Seide, Kashmir oder Leinen, die Dank der inzwischen weiten Verbreitung von Leder-Exterieur wieder an Exklusivität gewinnen könnten. Was hier an Materialmix zu sehen war kann einen echt für neue Stoffe begeistern.

Wenn es um Holz für Zierleisten geht wurden uns zwei ganz neue Holzarten gezeigt. Einmal gepresste Sojabohnen (wenn ich das denn richtig verstanden habe) die eine richtig ungewöhnliche, sehr edle Struktur ergeben und als “Tropenholz” Banane. Bananenbäume wachsen sehr schnell wodurch – so Herr Bremer – ein großer negativer Effekt auf die Umwelt vermieden werden kann. Schön anzusehen ist es allemal. Daneben ist ein wichtiges Thema die Oberflächentextur von Holz. Dadurch wird die Maserung fühlbar und das Holz gewinnt an Authentizität. Bei alledem darf sich das Holz mit den Jahren natürlich nicht verfärben. Denn tauscht man nur eine Zierleiste an der Fahrertür muss gewährleistet werden, dass immernoch alle Leisten im Auto zusammenpassen.

Weitere interessante Fakten nur kurz angerissen:

- Es wird nur Baumwolle bei allen Stoffsitzen verwendet – synthetische Fasern gibt es nicht
- Es werden neue Nähmaschinen entwickelt um neue Muster bei Nähten zu ermöglichen
- Es wird an neuen Lederperforationen gearbeitet (Sitzklimatisierung und ähnliches machen dies nötig) die ein einfacheres Nähen des Leders ermöglichen ohne dass die Nadel der Perforation folgt
- Für Elektroautos der Zukunft denkt man laut über Wechselbezüge für Sitze nach. Im Winter dick, im Sommer dünn. So soll der hohe Batterieverbrauch durch die Heizung verringert werden

Direkt danach ging es in die – ich nenne sie mal so – “Präsentationshalle”, in der ein paar Konzepte ausgestellt waren. Die meisten waren ziemlich angetan vom Unimog-Konzept in Giftgrün. Ich jedoch will weder ein Foto davon zeigen, noch darauf eingehen. Viel interessanter waren Der Mercedes F800 Style und das Konzept A. (In der Halle standen auch noch ein SLS AMG und ein SLS AMG Convertible, ein Smart Konzept und …)

Mercedes Benz Concept A Aussenspiegel

Das Concept A von Mercedes (auch auf dem ersten Foto des Beitrages zu sehen) sieht super aus. Genau mein Geschmack. Allerdings sind es wie bei Studien so oft die kleinen produktionsfernen Details, die es so toll machen. Da wären die wunderschönen Aussenspiegel die fein und filigran sind und ohne die das Konzept sehr viel an Style verliert (einfach mal mit dem Daumen abdecken beim Foto am Anfang). Für die Serie sind sie zu filigran: Das Spiegelglas muss allein schon aus rechtlichen Gründen größer sein.

Dann noch der “Badmatten”-Effekt am Kühlergrill und am angedeuteten Diffusor am Heck. Schwarze Stäbe mit Chromspitzen. Wer kann sowas putzen und wie wird der Motor gekühlt? Noch eines ist mir beim Konzept A aufgefallen. Und noch bevor ich es aussprechen konnte kam mir Don Dahlmann zuvor: Das Heck ähnelt ziemlich dem VW Scirocco, aus bestimmten Perspektiven! Im Innenraum gibt es eine durchgehende Mittelkonsole, damit also zwei getrennte Einzelsitze für den Fond. Die nächste A-Klasse soll so oder so ähnlich aussehen, jedenfalls die Sandwichbauweise verlieren. Dafür gibts ja noch die B-Klasse! ;) Es gefällt mir wo sich Mercedes hinentwickelt.

Mercedes F800 Style

Dass der F800 Style der Öffentlichkeit vorgestellt wurde ist ja schon was her… Trotzdem finde ich auch den immernoch richtig schön. Einfach das Foto oben mal genauer betrachten. Es sieht einfach wie eine 1:1 Umsetzung einer ersten Skizze eines Designers aus, oder? Die Felgen sehen schlimm aus und stehen viel zu weit hervor, naja, aber sonst!

Mercedes Benz Designskizzen

Nach dem Designcenter ging es nach Malmsheim auf die Teststrecke – das lest ihr im nächsten Beitrag.

Die Fotos stammen alle leider nicht von mir. Fotografieren war natürlich strengstens untersagt.

Bildquelle: Mercedes Benz

Idee für Fahranfänger: Ford MyKey

Ford MyKey

Bei meinen vielen Recherchen zum Mustang bin ich über ein Funktion von Ford gestoßen, die bei vielen Fordmodellen in den USA angeboten wird: MyKey. Dabei handelt es sich eigentlich nur um zwei unterschiedliche Schlüssel die man beim Kauf für das Fahrzeug bekommt. Die Besonderheit ist dass die Schlüssel im Fahrzeug unterschiedlich programmiert werden können. Der Sinn dahinter ist tatsächlich einerseits dass man den einen Schlüssel für die Kinder – also die Fahranfänger – verwenden kann, andererseits aber auch für Situationen wie man sie in den USA öfter vorfindet: Ein Parkservice bei Hotels und ähnlichem.

Folgende Funktionen lassen sich über MyKey bestimmen:

- Immer wiederkehrender akustischer Hinweis zum Anschnallen, der sich nicht deaktivieren lässt

- Frühere Reserve-Warnung: Statt bei 50 Meilen Reststrecke bei 75 Meilen

- Funktionen für Einparkhilfe (PDC) und Toter-Winkel-Anzeige lassen sich nicht deaktivieren

- Höchsgeschwindigkeit von 80 mph

- Traktionskontrolle lässt sich nicht deaktivieren

- HiFi-Lautstärke ist auf ein Maximum von 44% des normalen Maximums beschränkt

- Akustischer Geschwindigkeitshinweis bei 45, 55 oder 65 mph lässt sich aktivieren

Alle diese Dinge lassen mich, zusammen mit dem immer weiter heruntergesetzten Fahranfängeralter, ernsthaft darüber nachdenken, ob man ein solches System nicht bei allen Fahrzeugen zum Standard machen sollte. Bei Motorrädern ist man die ersten Jahre nach dem Führerscheinerwerb auch auf eine bestimmte Leistung bechränkt, warum nicht beim Auto? Das Argument ist ja immer, dass die Eltern nunmal meist schon ein Auto haben und nicht aufgrund der Beschränkung für die Kinder ein zweites Auto kaufen können.

Aber mit einer elektronischen Beschränkung wie sie Ford mit MyKey anbietet könnte man verhindern, dass ein 18-Jähriger sich überschätzt und mit 230km/h über die Autobahn rast, ohne wissen zu können ob und wie er selbst in einer Notsituation reagieren würde. Mit dem Schlüssel könnte man eine Höchstgeschwindigkeit von 130km/h – Autobahnrichtgeschwindigkeit – definieren.

Die Reifen werden es einem auch danken, denn nichts ist schöner als ein Kavalierstart – und der wird durch die immer aktivierte Traktionskontrolle leider leider verhindert. :)

 

Bildquellen: Thetorquereport / ukipsmt

Neues BMW 1er M Coupé driftet auf dem Helipad

BMW 1 M

Pünktlich zum Wochenende gibt es noch ein kurzes Video von mir. Natürlich habt ihr richtig geraten: Ich bin es, der hinter dem Lenkrad sitzt. Der Helm soll mich beschützen falls ich vom Dach die 100 Stockwerke nach unten falle. Zum Glück ist das nur einmal während der Probe für den Dreh passiert.

Ich bin mir ziiiemlich sicher dass dies ein CGI-Video ist, aber es wirkt trotzdem toll und schön und so und… deswegen poste ich es. Der 1er M hat ja neulich bei Top Gear auch nur das höchste Lob eingeheimst – von Jeremy Clarkson persönlich!

Viel Spass mit dem Video. Was denkt ihr? Echt oder fake?