Scoring Cars: Ferrari California

Ferrari California Rot

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Wenn man Fotos von einem Auto macht, diese Fotos dann wie von alleine magisch wirken, wie aus einem Hochglanzmagazin: Dann ist dieses Auto etwas besonders. Da bin ich gemeinsam mit Melegim am Rhein spazieren, Richtung Rodenkirchen, und mir sticht etwas Knallrotes ins Auge. Natürlich mit dem weissen Hintergrund dank des daneben geparkten Autos umso mehr. Siehe da: Ein wunderschöner Ferrari California – der “Baby”-Ferrari. In rot, so wie es sein soll (hab auch schon paar in hellblau (oder babyblau wie es Till Schweiger in “Knockin on Heavens Door” bezeichnet) und mit geschlossenem Verdeck. Dies ist der erste Ferrari mit Stahlverdeck statt Stoffmütze. Der Motor sitzt Vorn-Mittig.

Es gibt einige die die Sicke an den Flanken nicht so schön finden, ich hingegen finde sie mutig und damit umso besser. Wäre nicht vor kurzem der neue Ferrari FF vorgestellt worden hätte ich gesagt dass dies der schönste Ferrari ist. Gerade auch weil es der kleinste ist gefällt er mir. Kleine Sportwagen (Hier im Verhältnis zu sehen) haben meist eine ganz andere Aura als die sonst unbezahlbaren Riesenschiffe.

Natürlich kann ich es nicht bei diesem einen Foto belassen, deswegen noch zwei Ansichten:

 

Ferrari California Detailansichten

Ist das kein wunderschönes Heck? Nix verschnörkeltes, nur beeindruckend und fast schon eine Skulptur…

Deswegen und wegen allem anderen (obwohl ich gar kein Ferrarifan bin), auch wegen der schönen Farbkombination im Innenraum:

09/10

Fisker Karma ist endlich in Produktion!

Fisker Karma vor Haus

Nachdem ich ja immer wieder über den Fisker Karma berichtet habe, darf auch diese Meldung auf meinem Blog nicht fehlen: Der Karma hat es endlich in die Serienfertigung geschafft! Fisker möchte dieses Jahr noch 7000 Exemplare fertigen, um weiterhin hohe Qualität zu gewährleisten. Wieviele davon es wohl nach Deutschland schaffen??

Als besonderes Schmankerl ein Bild aus der Fertigungsstraße. Ja, man sieht ZWEI Karma! Und er sieht immernoch ziemlich gut aus!

Fisker Karma in Produktion

 

 

 

Bildquelle: worldcarfans.com

Schwarzes Gold – Goodyear Eagle F1, Sommer come plz!

GOODYEAR EAGLE F1 GSD-3

Diese Woche ist es soweit – es kommen wieder die Sommerreifen und -felgen an den Z3. Zum ersten Mal seit langem kann ich es auch nicht selbst machen, da die alten Sommerreifen (Hankook Ventus Sport K104) auf der Hinterachse schon letzten Sommer kaum noch Profil hatten. Es mussten also neue Reifen her!

Schon die Hankook haben ein sehr schönes V-Profil (zu sehen bei den Fotos von der Roadstertour Italien), aber das Profil der Eagle F1 ist nicht nur eine Ecke hübscher, sie haben auch durch die Bank gute Testresultate. Zum Vitamin-B-Preis lagen sie dann bei ca. 100 Euro pro Reifen und werden vermutlich die nächsten 5 Jahre überstehen (…immer schön gesittet fahren!). Wobei ich gelesen habe dass die F1 einen leicht höheren Abrieb haben als andere Fabrikate. Nunja.

Auf der Website von Goodyear lässt sich der Reifen mit dem V-Profil gar nicht mehr finden (wird er nicht mehr produziert obwohl er doch so beliebt ist?). Nur noch die asymmetrische Ausführung (also mit “normalem” Profil). Eigentlich schade, denn das Profil macht wirklich was her:

Goodyear Eagle F1 Profil

Beim Z3 sind hinten Reifen in den Dimensionen 245/45 in 17 Zoll aufgezogen. Die genaue Bezeichnung der Reifen:
GOODYEAR EAGLE F1 GSD-3 – 245 / 40 R 17 91 ZR/Y
Da soll mal jemand noch durchblicken was was bedeutet. Von wegen Verwechslungen ausgeschlossen….

Ich versuche mich mal an einem kleinen Reifen-ABC :)
245 ist die Breite in mm
40 ist das prozentuale Verhältnis Reifenbreite zu Reifenseitenfläche (Also Boden bis Felge)
R steht für Radialreifen
17 ist der nötige Felgendurchmesser in Zoll
91 ist der Tragfähigkeitsindex, hier 615kg pro Reifen
ZR/Y ist der Geschwindigkeitsindex, in diesem Fall 240/300 km/h

Noch eine zusätzliche Info: Oben auf dem Foto ist die DOT-Kennzeichnung zu erkennen:
DOT 7L8N 2JPR 3310 Hier lässt sich das Herstellungsdatum ablesen. 3310 steht für die 33. Kalenderwoche 2010. Automobilclubs wie bspw. der ADAC empfehlen einen Reifen nicht länger als 6 Jahre zu fahren. Sollten also eure Reifen eine kleinere Zahl als 0105 besitzen, solltet ihr über eine Neuanschaffung nachdenken. (Die Nummer zwischen DOT und dem Herstellungsdatum ist die US-Zulassungsnummer)

Muss ein Laie einen Reifen kaufen ist es sogut wie unmöglich den richtigen zu kaufen es sei denn man kauft exakt denselben wie vorher oder lässt sich ausgiebig beraten. Fragezeichen werden trotzdem irgendwo im Kopf bleiben (Kann man das so sagen??). Vielleicht sollte man hier einfach Europäische Normen einführen? Sich auf 30 verschiedene Reifendimensionen, -formen, -arten einigen und diese durchnummerieren? Oder alle Reifen für über 200 km/h konstruieren und diese Angabe einfach weglassen?
Mit den Preisunterschiedenen von z.b. zwei bis auf den Lastindex identischen Reifen kenne ich mich nicht aus, aber eine Vereinfachung der Angaben wäre wirklich eine Erleichterung.

Mittwoch kommen die Reifen auf die Felgen und werden montiert, Felgenwäsche gibts auch. Danach kann der Sommer kommen (und die Hoffnung mit den doch leicht größeren (oder härteren) Sommerreifen bei unserer Tiefgaragenausfahrt nicht immer aufzusetzen =P )

Ist das die Zukunft des Benzinmotors? – Wave Disk Engine

Es hört sich schon vielversprechend an. Das was oben auf dem Foto zu erkennen ist, ist das Herzstück des Motors. In der Mitte befindet sich der Benzingemisch-Einlass, dieses Gemisch wird über die wellenförmigen Kanäle geleitet, hierbei komprimiert und es wird bei der Explosion eine Schockwelle erzeugt. Die heisse Abgasluft strömt dann außen heraus Richtung Auspuff. Das ist die Kurzfassung dessen was hier passiert. Laut Norbert Müller, Entwickler des Prototyps an der Michigan State, ließe sich durch Einsatz eines solchen Motors 20% Gewicht einsparen. Außerdem ist die Energieeffizienz dieses Motors sehr viel höher im Vergleich zum konventionellen Ottomotor. Der Carbondioxidausstoß ist ebenfalls um bis zu 95% geringer.

Das Ganze erklärt sich einfach dadurch, dass sehr viel weniger bewegliche Konponenten (Zylinder, Pleuel, Nockenwelle und und) im Einsatz sind bei denen durch Reibungsverluste und bewegliche Massen viel Leistung verloren geht. Einen ähnlichen Ansatz verfolgte ja auch der Wankelmotor.

Das hört sich alles sehr gut an. Der Motor selbst ist sehr kompakt und würde sich deswegen gerade im Zusammenspiel mit Elektromotoren perfekt einsetzen lassen. Hier nochmal eine schematische Darstellung:

Bildquellen: newscientist.com und Michigan State University

Wann kann ich den fahren? – BMW Vision ConnectedDrive

connected-drive

Ich möchte bitte wissen wann ich dieses Auto fahren kann. Außerdem möchte ich bekanntgeben: Ab sofort bin ich Fan von asymmetrischem Design bei Autos. in einem neuen Video von BMW zum Vision Connected Drive sieht man (auch wenn es zu offensichtlich alles CGI ist) das Design aus nächster Nähe. Ich finde es toll wie diese grüne Linie nur Richtung Beifahrer läuft um dann anschließend das Cockpit oder den “Fahrerarbeitsplatz” zu umschließen. Wow! Wie lange es wohl noch dauert bis wir einen derartigen Einsatz von LED oder ähnlichen Beleuchtungstechniken sehen? Als reines Designelement außerhalb der Scheinwerfer?

connected-drive-cockpit
Bildquelle: Spiegel Online

Beim Konzept geht es um die Vernetzung des Autos. Cloudcomputing, Kommunikation zwischen den Fahrzeugen und Derartiges.

Hier noch das Video: