Doku über die Herstellung eines Bentley Mulsanne

Bentley Mulsanne

Vergangenes Wochenende wurde bei Abenteuer Auto ein interessanter Bericht über die Herstellung des Bentley Mulsanne gezeigt. Man erhält einen kleinen Einblick in die Manufaktur und kann ganz gut erahnen wieviel Mühe und Liebe zum Detail in diesem Auto steckt – auch wenn es nicht jedem gefallen muss.

Dank Internet ist man auch nicht abhängig von Sendezeiten, Werbung und muss nichtmal die ganze Sendung sehen:

Abenteuer Auto: Bentley Mulsanne

Sollte das Video doch ganz von Anfang starten einfach auf der Zeitleiste bis zum ersten weissen Strich springen.

Bilquelle: Open Walls

Neues BMW 1er M Coupé driftet auf dem Helipad

BMW 1 M

Pünktlich zum Wochenende gibt es noch ein kurzes Video von mir. Natürlich habt ihr richtig geraten: Ich bin es, der hinter dem Lenkrad sitzt. Der Helm soll mich beschützen falls ich vom Dach die 100 Stockwerke nach unten falle. Zum Glück ist das nur einmal während der Probe für den Dreh passiert.

Ich bin mir ziiiemlich sicher dass dies ein CGI-Video ist, aber es wirkt trotzdem toll und schön und so und… deswegen poste ich es. Der 1er M hat ja neulich bei Top Gear auch nur das höchste Lob eingeheimst – von Jeremy Clarkson persönlich!

Viel Spass mit dem Video. Was denkt ihr? Echt oder fake?

 

Top Gear kommt dieses Wochenende mit der 17. Staffel!

Top Gear S17

Just a little reminder: Kommenden Sonntag ist es wieder soweit. Die nächste und inzwischen schon 17. Staffel von Top Gear beginnt im britischen BBC. Jeremy Clarkson, Richard Hammond, James May und der Stig werden wieder allerlei Verrücktes in einer automobilen Welt anstellen. Also stellt schonmal eure Wecker damit ihr die Folgen auf keinen Fall verpasst. Die Trailer machen jetzt schon Lust auf mehr.


Zeit für mehr als einen Zweisitzer… bald. Cabrioratgeber

BMW M6 Cabrio

Melegim und ich haben nur einen Zweisitzer, ja. Und bald – aus offensichtlichen Gründen – ist mindestens ein dritter Sitzplatz nötig. Für den.. “Navigator” glaube ich. Ist doch so: Neben Pilot und Copilot, die beide vorne aus dem Flugzeug raussehen, gibt es noch eine wichtige dritte Person, die meist nur irgendwelche Instrumente beobachtet und dahintersitzt. Es ist zwar noch eine Weile hin, aber es lohnt sich immer sich frühzeitig Gedanken zu machen und dann den Gebrauchtwagenmarkt zu beobachten. Da wir beide ganz eigene Anforderungen haben (im Vergleich zur breiten Masse) was ein zweites Auto angeht (richtig: Der Z3 kommt niemals weg!), ist die Wahl nicht leicht zu treffen.

Eines gleich vorweg: Dinge wie Platzangebot, Anzahl Türen, Kofferraumvolumen, Verbrauch, Aussendimensionen und anderes interessieren uns eher sekundär bis GAR NICHT. Es kommt kein Kleinwagen in die Tüte (allein schon wegen Reparaturanfälligkeit), genausowenig irgendein Variant. Dafür muss es gewisse Sicherheitsmerkmale durchaus vorweisen (Airbags auch hinten zum Beispiel). Ausserdem muss es voll autobahntauglich sein, da wir hier in Köln sowieso kein Auto benötigen oder der Z3 genügt, sondern meist damit zwischen den Städten unterwegs sein werden. Der Z3 ist beispielsweise auf der Autobahn ab 150km/h so laut (Rauschen, Motorgeräusch, BOSI-Auspuff) dass man sich weder unterhalten noch Musik hören kann. Ein paar weitere Merkmale haben wir in einem zweiten Schritt festgelegt: Lederausstattung muss sein – Stoff sieht so gut wie immer sehr viel billiger aus und hat meist komische Muster -, Xenon-Scheinwerfer muss sein (ich liebe Xenon!), max. 70.000km darf es gefahren sein und das Baujahr muss mindestens 2004 sein.

Ich kann jedem der einen Gebrauchten kaufen will nur empfehlen: Kauft keinen neuen Kleinwagen sondern greift lieber für dasselbe Geld auf ein etwas älteres Fahrzeug ab der Golfklasse zurück. Kleinwagen sind immer sehr reparaturintensiv und mit entsprechenden Kosten kann man rechnen (gut -  gaaanz neue Kleinwagen sind inzwischen durchaus besser). Jeder der mal einen Ford Fiesta, Opel Corsa, Renault Clio oder Peugeot 206 (nur um Beispiele zu nennen) besaß wird wissen wovon ich rede. Es ist aber auch verständlich: Der Auspuff bei einem möglichst günstigen Kleinwagen kann nicht auf demselben hochwertigeren Material gefertigt werden wie bei einem größeren Fahrzeug das neu das doppelte kostet.

In einem weiteren Schritt waren wir vor zwei Alternativen gestellt: Entweder es muss über einen kürzeren Zeitraum finanziert werden und wir machen dafür Abstriche oder die Finanzierung dauert länger aber dafür müssen wir wirklich etwas finden womit wir beide lange Zeit leben können.

Gebrauchtwagen Erste Gruppe

In die erste Kategorie fielen folgende Fahrzeuge: Mercedes C Coupé (Facelift) – schönster Innenraum von allen Fahrzeugen hier, Alfa Romeo Brera, BMW 1er 3- oder 5-Türer (alle oben zu sehen)
Spätestens mit der Entscheidung von Melegim, dass ein Auto mit dem wir viele Jahre glücklich werden unbedingt ein Cabrio sein muss hat sich einiges geändert. Dabei denke ich nicht anders als sie: Damit wir in ein paar Jahren mit dem Auto plus Navigator auf dem Rücksitz Reisen nach Italien, Frankreich, Spanien machen können und diese dank der Nähe zur Umgebung, die ein Cabrio suggeriert bzw. sogar ermöglicht, auch wirklich Spass machen (die Fahrt ist das Ziel!), muss das Auto einfach rundum offen sein. Mit einem BMW E39 520i kann man eine solche Reise einfach nicht machen: Man er”fährt” zu wenig von dem drumherum, ist zwar relaxt, aber nach der Rückkehr fragt man sich ob man überhaupt unterwegs war. Ein Cabrio ist einfach unvergleichlich.

Da das ganz oben im Artikel abgebildete BMW 6er Cabrio leider leicht außerhalb unseres Rahmen ist, entstand eine zweite Fahrzeugflotte: BMW E46 3er (Facelift) Cabrio, Audi A4 B7 Cabrio, MINI Cooper Cabrio, BMW 1er Cabrio, Audi A3 Cabrio
Die letzten beiden fielen auch recht schnell aus der Suchliste. Es sind die jeweils kleinsten Modelle, die zwar etwas neuere Baujahre wären aber in der Preiskategorie die uns vorschwebt eigentlich immer absolute Basisaustattung hätten. Dafür lohnt es sich nicht, wenn man für dasselbe Geld ein wenige Jahre älteres Mittelklassefahrzeug mit gleicher Laufleistung erhalten kann. Der MINI ist zwar wunderbar stylish und zeitlos (man kann damit auch vor einem teuren Hotel vorfahren), aber hier ist das Argument des unglaublich wenigen Platzes auf den Rücksitzen dann doch (im Vergleich zu 3er und A4) zu beachten.

Etwas anderes als die übriggebliebenen deutschen Marken kommt schon allein wegen des Innenraumes nicht in Frage. Renault oder Peugeot, Ford oder Opel sind wegen der Gestaltung und Anmutung des Innenraums und Cockpits einfach nicht unser Ding. Damit stand fest welche Suchfilter anzulegen sind. Über die nächsten Monate werden wir jetzt beobachten welche Angebote es gibt. Bei Cabrios ist der “Sommereffekt” gar nicht so unbedeutend: Kurz vor den heissen Tagen werden sie teurer weil jeder Lust auf ein Cabrio bekommt und Cabriobesitzer eher zu “diesen einen Sommer nehmen wir noch mit” tendieren. Gegen Winter dann will keiner mehr ein Cabrio kaufen (steht ja dann evtl. monatelang in der Garage) und die, die mit ihrem Cabrio den Sommer noch gefahren sind, wollen es wegen Nebenkosten loswerden. Meist also die perfekte Zeit zum Zugreifen.

Übrigens: Es spricht nichts dagegen ein Cabrio als Ganzjahresfahrzeug zu verwenden! Natürlich ist die Verwendung eines entsprechenden Hardtops anzuraten aber auch mit einem Stoffverdeck kommt man gut durch den Winter. Man sollte eine Garage haben, damit das Verdeck nicht immer nass wird und dann gefriert oder – falls keine Garage vorhanden ist – eine Plane drüberspannen. Die meisten Cabriofahrer dürften jedoch sowieso eine Garage oder einen Tiefgaragenstellplatz besitzen. Pflegt man das Verdeck immer gut und geht sorgfältig damit um, übersteht es auch den schlimmsten Winter.

Wenn es nun um die übriggebliebenen zwei Fahrzeuge geht, so ist eines noch wichtig: Sie müssen edel aussehen und müssen “das besondere Etwas haben”. Genau wie unser Z3 – das behaupte ich jetzt einfach mal. Es gibt so viele Z3 die schrecklich aussehen (geschätzte 70%) weil irgendwas immer nicht passt (Felgen, Orangene Blinker, Vor-Facelift, komische Chrom-Nieren und Lustauslässe an der Motorhaube etc.). Doch Unserer sticht auf dem Parkplatz heraus und wir werden oft darauf angesprochen – wenn nicht sogar mit Kaufangeboten. Gerade beim 3er kann es schnell passieren dass er in der Masse der 3er untergeht.

Daher auch ein paar weitere Wünsche.

3er BMW: Alles was M ist, ist gut. :) Mindestens M-Sportlenkrad und kurzer Schaltknauf. Aussenfarbe schwarz. Chromline. Felgen wie unten auf dem Bild. Innenraum hell (beige/creme), am besten inklusive Fussraum bis zu den Interieurleisten am Cockpit (also oben schwarz, unten beige), weisse Blinker, sollte ein 320i oder 325i sein

Perfektes BMW 3er E39 Cabrio

Audi A4: Alles was S-Line ist, ist gut. :) Mindestens Sportlenkrad 3-Speichen, Sportsitze, sollte ein A4 2.0 sein

Warum die Liste beim A4 so kurz ist? Scheinbar gibt es den A4 fast nur mit schwarzem Leder. Jedenfalls ist die Auswahl nicht ansatzweise so groß wie beim 3er. Ausserdem fällt auf: Es gibt sehr viel mehr Automatikgetriebe als manuelle! Also auch ganz anders als bei BMW.

Perfektes Audi A4 Cabrio B7

Die Entscheidung für eines der Fahrzeuge fällt schwer. Der A4 ist mit seiner verchromten A-Säule und dem Singleframe-Grill ein echter Blickfang. Das Heck sieht wunderschön clean aus und hat bei jeder Motorisierung zwei Endrohre, eines links und eines rechts. Das Design gefällt uns beiden eine Ecke besser als beim BMW. Jedoch hat der A4 in der Preisklasse immer nur Frontantrieb und die Motoren sind alle Vierzylinder. Was Fahrdynamik angeht bin ich skeptisch. Der Innenraum ist auch der schönere, besonders wenn das Navi mit großem Display verbaut ist. Das 3-Speichen-Lenkrad ist das beste auf der ganzen weiten Welt wie ich schon beim Fahrbericht zum Q5 geschrieben habe. Der BMW hätte einen 6-Zylinder, die besseren Fahrleistungen, sieht auch gerade von vorne schön aus. Es gibt sehr viel mehr Auswahl an Farbkombinationen unter den Gebrauchten. Da die Audis was die Auswahl bei vielen angeht eher bescheiden sind, habe ich im Netz noch nach guten Felgen gesucht und bin bei Hofele mit den “Spyder”-Felgen fündig geworden. Der Preis ist mit ca. 250€ pro Felge sogar erschwinglich.

Hofele Felgen Audi A4 Spyder

 

Interview mit mir in der neuen Ausgabe des Roadmag

Heute wurde die neue Ausgabe des Dunlop Roadmag veröffentlicht, in der auch ein Interview mit mir zu finden ist. Das E-Magazin erscheint alle zwei Monate und widmet sich hauptsächlich interessanten Auto-Persönlichkeiten aus dem Motorsport und ähnlichem.

Ein Artikel behandelt die Welt der Autoblogs, die anhand von drei Interviews mit den Machern hinter den Blogs vorgestellt werden soll. Einer davon bin ich und so erreichte mich vor ein paar Monaten eine Anfrage für das Interview. Aber lest selbst! Die anderen beiden Blogger sind natürlich auch interessant und haben eine ganz andere Herangehensweise an die Materie als ich. Entweder ihr geht auf roadmag.de oder – falls die Ausgabe zum Beispiel nicht mehr aktuell sein sollte und deswegen nicht mehr online gelesen werden kann – seht ihr hier einen Screenshot des Interviews:

Roadmag Interview bycan

Copyright: roadmag.de