Panasonic Lumix LX3 – I fell in love

Panasonic Lumix LX3

Es war schon seit geraumer Zeit angesetzt: Aufrüsten meiner Fototechnik. Bisher hatte ich ja eine Fujifilm s6500fd, die ich übrigens jetzt in der Bucht anbiete (ich sag nur: Topzustand!) :)

Die Fujifilm ist eine Bridgekamera. Also ähnlich einer DSLR aber nicht ganz so weil das Objektiv fest ist und der Bildsensor auch kleiner ist als bei einer DSLR. Trotzdem war ich mit der Kamera mehr als zufrieden und alle Fotos hier in meiner Galerie habe ich mit der s6500 gemacht.

Ich wollte nun aber nicht zu einer DSLR aufrüsten. Zu selten gehe ich noch auf Fototour und in den Situationen in denen ich denke: “Hey, ich sollte hiervon ein Foto machen”, ist die Kamera nicht dabei weil sie viel zu groß ist um sie überall hin mitzunehmen. Sonst haben noch folgende Aspekte eine Rolle gespielt:

1. Ich brauche keinen Superzoom. Ganz im Gegenteil: Bei den meisten Aufnahmen die ich so mache ärgere ich mich dass ich kein 24mm bis 35mm Kleinbildäquivalent habe!

2. Ich will unbedingt einen größeren CCD-Sensor. Denn mehr Sensorfläche bedeutet mehr Bildqualität

3. und wichtigstes Argument: Ich hasse Blitzaufnahmen und will alles am liebsten ohne fotografieren. Das bedeutet ich benötige ein Lichtstarkes Objektiv und alleine das ist bei einer DSLR schon kaum bezahlbar. Was mit einem lichtstarken Objektiv möglich ist zeigt auf beeindruckende Weise auch immer wieder mal b0b in seinem Sneakerblog (Fotos vom Pink-Konzert in Köln in der Lanxess-Arena). Ich sag nur hammer, hammer, hammer… *lechtz*

4. Die Kamera kann ruhig klein sein, damit ich sie immer in meiner Messengerbag dabei haben kann!

Nach ausgiebiger Recherche hab ich mich dann für die Panasonic Lumix DMC-LX3 entschieden. Überhäuft mit Lorbeeren und positiven Testberichten scheint die wirklich was zu können! Aber auch die Zahlen der Kamera sagen genug aus:

- 1/1,63 Zoll CCD-Sensor (bei dpreview.com gibts interessante Lektüre zur Sensorgröße)

- Leica DC Vario-Summicron Objektiv 2,0-2,8

- 24mm Superweitwinkel mit 2,5x optischem Zoom

- Man. Programme, man. Fokus und man. Belichtung

- OIS: Optischer Bildstabilisator

- HD Videoaufnahme 1280x720p; 24 B/s

- 10,1 Megapixel

- Blitzschuh für externen Blitz oder optischen Sucher

Zusammengefasst: Dieses tolle Weitwinkel Leica-Obektiv :D

Am Wochenende hab ich natürlich direkt mal bei schlechten Lichtverhältnissen  ein wenig ausprobiert und war auf Anhieb schwer begeistert. Selbst bei längeren Belichtungszeiten als 1/15 schafft man dank Bildstabilisierung ordentliche Freihandfotos. Natürlich nicht unverwackelt aber trotzdem brauchbarer als Bilder mit einem hohen Rauschen wegen ISO. Außerdem ist man bei Lichtverhältnissen bei denen ich normal gewohnt bin das Stativ rauszuholen noch locker bei 1/60 Belichtungszeit.

LX3 im Wohnzimmer

Um diese Aufnahme mit der alten Kamera hinzukriegen wäre ich schon fast auf ein Stativ angewiesen. Wohlgemerkt: Es war nicht sonderlich hell draußen! (Merkt man auch an den fehlenden Spiegelungen an der Scheibe des Plasmas – Normal hätte man um die Uhrzeit wegen Gegenlicht kaum was erkannt).

Aber nochmal zurück zum ISO-Wert. Ist man bei Blende und Belichtungszeit am Limit muss man halt den ISO-Wert erhöhen. Die Panasonic bietet die Werte Auto / 80 / 100 / 200 / 400 / 800 / 1600 / 3200 und einen Hochempfindlichkeitsmodus (Auto 1600-6400). Zusätzlich hat sie in allen manuellen Modi einen Auto-ISO Modus. Das Tolle: Dieser lässt sich noch oben hin beschränken. Also hab ich mal ausgetestet bei welchen ISO-Werten das Bildrauschen zu hoch wird:

Hier Panasonix LX3 mit 1/320 f2.8 ISO800

Panasonix LX3 1/320 f2.8 ISO800

Hier Panasonix LX3 1/100 f4.0 ISO400

Panasonix LX3 1/100 f4.0 ISO400

Panasonic LX3 1/30 f3.2 ISO80

Panasonic LX3 1/30 f3.2 ISO80

Als erstes fällt auf dass eigentlich soweit alle ISO-Werte brauchbar sind – vorausgesetzt man verkleinert auf das hier von mir verwendete Format. Sieht man jeweils oben rechts in den Bildbereich erkennt man aber das ansteigende Rauschen (von unten nach oben) und dass Konturen etwas undeutlicher werden. Betrachtet man die Bilder bei 100% (leider leider habe ich sie gerade nicht zur Hand) stelle ich für mich persönlich fest, dass bei ISO400 Schluss sein sollte – besonders wenn Menschen das Motiv sind. Lieber etwas Unschärfe als körnige Gesichter! Plant man aber nicht die Bilder irgendwann im Großformat auszudrucken sondern für… sagen wir mal den Blog zu verkleinern, ist ISO800 auch noch völlig ok. Darüber wird es dann schon ziemlich kritisch. Ist aber wegen dem Lichtstarken Objektiv auch gar nicht nötig!

Achja: Ich finde auch die leichte Retroanmutung der Kamera klasse. Sie erinnert mich da sehr an die alte Minolta von meinem Dad auf die er so stolz war. Keine Ahnung welches Modell das war aber sie hatte eine Klappe vor dem Objektiv die sich nach unten geöffnet hat. Das Objektiv hatte einen Durchmesser wie ein Daumen und man konnte an winzigen Stellringen alles manuell festlegen.

Der Blitzschuh der LX3 hält auch einige Möglichkeiten für meine Zukunft bereit. Neben einem guten Blitz auch beispielsweise einen optischen Sucher der als Zubehör angeboten wird.

Spätestens wenn ich die nächste Galerie online stelle – und das wird nach meinem Besuch am 18./19. Juli in Stuttgart bei Mercedes der Fall sein – könnt ihr dann ordentliche Fotos begutachten.

Sexy Girls in sexy Cars

Cars and Girls - Teaser

Heute gibts eine kleine Kollektion gelungener Fotos aus dem Netz. Natürlich müssen sie mit Autos zu tun haben und was gibt es schöneres als die besten zwei Dinge auf der Welt zu kombinieren?

Auf die Idee hat mich wie sooft schon sneakerb0b mit seinem “Sexy Girls in Sneakers“-Posting gebracht. Allerdings war es schwieriger als gedacht ein paar ordentliche profesionelle Hochglanzaufnahmen der Sorte Model und Fahrzeug zu finden. Ist das etwa eine Marktlücke? Die meisten Fotografien beschränken sich auf getunte Golf GTI mit Unterbodenbeleuchtung und leicht bekleidete Blondine an der Fahrertür (oder schlimmer….)

Jedenfalls wünsche ich euch viel Spaß mit den Fotos!

(P.S.: Die Quellenangaben befinden sich unter der jeweiligen Nummer, Copyright beim Eigentümer!)

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Fotobuch von CEWE zur Roadstertour Italien 2010

Nachdem ich schonmal ein Fotobuch gemacht habe in dem ich alle Aufnahmen aus dem Jahr 2007 präsentiert hatte (damals bei Pixum – die ihre Fotobücher wohl auch bei CEWE drucken lassen), hatte ich jetzt dank einem trnd-Projekt die Möglichkeit mal wieder ein Fotobuch zu erstellen. Und ich bereue es schon…

Ich bereue dass ich nicht einfach doppelt soviele Seiten angelegt habe und auch noch die Aufnahmen aus Monschau und Ehrenfeld reingepackt habe. Entstanden wäre ein richtig schön dickes Fotobuch mit allen Aufnahmen die irgendwie mit dem Z3 zu tun haben. Aber nein ich wollte Seiten sparen und habe die Mindestanzahl angelegt. Wie es der Zufall so will passten alle guten Aufnahmen von unserer Roadstertour auf diese Seiten und somit wurde es ein Fotobuch zur Roadstertour nach Italien. Ihr erinnert euch :)

Das schöne an den Fotobüchern ist, dass wenn man ein wenig von den durch den Fotobucheditor (der Software von CEWE) vorgegebenen Bahnen abweicht und Text und Bild in Photoshop anlegt, genauer gesagt jede Seite einzeln anlegt, sehr hochwertige Resultate erzielen kann. Zu sehen auf dem Cover des Fotobuchs als Beispiel.

Der Druck des CEWE-Fotobuchs ist absolut spitze, und das obwohl ich auf jegliche Veredelung verzichtet habe. Sind die Fotos wie bei mir schon in Photoshop optimiert worden sollte man unbedingt in der Software die nachträgliche Anpassung der Fotos abschalten.

Jetzt gibts noch ein paar Impressionen vom Fotobuch und als kleines Schmankerl:
Die ersten fünf Kommentatoren erhalten von mir einen Gutschein im Wert von 10,- Euro zum Erstellen eines eigenen Fotobuchs. Würde mich interessieren was ihr draus macht! Mein Fotobuch hat ca. 30€ gekostet, ihr hättet also einen Rabatt von einem Drittel.

Hier noch zwei Aufnahmen vom Fotobuch von 2007:

Fotoserie | Roadstertour Italien: Stelvio, Gavia, Rimini, Garda

Roadstertour Italien Teaser

Nach kurzfristiger Planung haben wir es endlich geschafft unsere Roadstertour nach Italien umzusetzen

Erstmal die Statistiken zur Reise:

Gefahrene Kilometer: 3041km
Höchster Punkt: Stilfser Joch, 2757m

Tag 1: Köln – Innsbruck
Wir wollten eine Woche nach Italien fahren und dabei ganz besonderes Augenmerk auf die Alpen richten. Genauer gesagt auf das Stilfser Joch und den Gaviapass. Am ersten Tag sind wir von Köln nach Innsbruck gefahren, mit einem kurzen Zwischenstopp in München. Kurz vor Innsbruck ging es schon in die Alpen und das Wetter wurde, nachdem wir auf der Autobahn in Deutschland bestimmt 40 Grad im Auto hatten, etwas kühler. Bis wir am Zeltplatz am Natterer See angekommen waren, hat es schon fürchterlich geschüttet. Zeltaufbauen und Sachen ausräumen war entsprechend ein recht großer Spass…

Am zweiten Tag ging es früh morgens los Richtung Spondigna, natürlich nur über Straßen ohne Maut. In Spondigna geht dann die Straße zum Stilfser Joch ab.

Roadstertour Italien Stilfser Joch und Gaviapass

Tag 2: Stilfser Joch
Laut Top Gear (siehe youtube-Video ganz unten) ist es “Drivers Heaven” und ich kann es nur bestätigen. Mitten in den Alpen gelegen und mit einer Höhe von 2757 Metern der höchste Alpenpass in Italien, der zweithöchste überhaupt in den Alpen. Serpentinen so weit das Auge reicht, jede Menge Motorräder und Rennradfahrer, beeindruckende Berge auf allen Seiten und Kurven dass einem das Wasser im Munde zusammenläuft. Wenn man Glück hat und nicht hinter einem langsamen ängstlichen Fahrer landet, kann man immer wieder im 1. Gang aus den Haarnadelkurven herausbeschleunigen und den Berg hochsprinten. Letztlich bleibt man aber so oft stehen um die Kulisse zu betrachten, dass man dieselben Autos mehrmals sieht ^^ Auf halber Strecke hat es etwas geregnet was uns am offenfahren nicht gehindert hat. Ganz oben auf dem Pass kann man an Gletschern entlanglaufen, zu Fuss noch etwas mehr in die Höhe und natürlich in mehreren Restaurants etwas essen. Hinunter auf der anderen Seite kommt man direkt an der Grenze zur Schweiz vorbei und etwas später an einem wilden Fluss, der steil den Berg herabstürzt und die Strecke unterhalb in, nunja, Regen hüllt. Hier ist das Verdeck dann doch nicht offengeblieben.

Tag 2: Gaviapass
Eigentlich wollten wir – weil das Stilfser Joch uns schon viel Zeit gekostet hatte – auf den Gaviapass verzichten. Das Navi meinte aber das sei die kürzeste Route nach Trento und da haben wir nicht nein gesagt. Es hat sich gelohnt. Außer uns waren nur zwei andere Fahrzeuge auf dem Pass unterwegs und hier war der Asphalt noch richtig alt, die Straße nur eine Fahrzeugspur breit und die Kurven noch eine Ecke spitzer. Auf halber Höhe findet man einen wunderschönen Bergsee, danach geht es Stück für Stück bergab Richtung Trento.

Gegen abend ging es dann vorbei an Trento bis zum Lago di Lévico wo wir bei Sonnenuntergang im See gebadet und danach auf dem Campingplatz gezeltet haben.

Roadstertour Italien Strandurlaub in Rimini

Tag 3: Chioggia nach Rimini
Am dritten Tag ging es über eine mautfreie Autobahn bis nach Chioggia, immer flankiert von den hohen Bergen. Auch diese Strecke lohnt sich sehr. Ab Chioggio haben wir uns gewundert dass wir nie ans Meer konnten, obwohl es laut Europakarte greifbar nah war. Wir haben uns die Zeit mit unglaublich leckeren Tomaten und Gurken und viel italienischer Musik vertrieben. Bei Cervia haben wir spontan beschlossen einfach konsequent auf das Meer zu zufahren, bis es sich uns in den Weg stellt. Wir sind ins Wasser und danach direkt wieder in den Zetti und weitergefahren. Bis Rimini.

Tag 4: Rimini – Pause
Sommer, Strand, Meer, Sonne…. :)

Roadstertour Italien enge Straße in Ancona

Tag 5: Ancona
Da es am Strand langweilig wurde haben wir uns in den Zetti gesetzt und sind nach Ancona gefahren. Immer am Meer entlang, auch wieder eine wirklich schöne Strecke mit vielen malerischen kleinen Orten durch die man fährt. Zu diesem Zeitpunkt haben wir auch unser Temperaturmaximum erreicht: Um 10 Uhr morgens bei Abfahrt waren es 41 Grad Celsius im Schatten. Und es ist nicht so dass wir einen kühleren Tag gehabt hätten! In Ancona haben wir uns in das erste Parkhaus gestellt und haben die Stadt dann zu Fuss erkundet. Danach ging es wieder zurück nach Rimini, allerdings über die Mautstraße. Für ca. 200km waren es ca. 20€

Roadstertour Italien Parkplatz am Gardasee

Tag 6: Gardasee
Bis wir nach langer Fahrt über italienische Mautstraßen bei brennender Sonne am Gardasee ankamen, verging eine halbe Ewigkeit. Autobahnen sind soooo langweilig! Aber dann: Direkt reinfahren nach Garda und erstmal am See Wassermelone anschneiden. Danach haben wir den Plan gefasst wo wir campen wollen. Die Google Maps Bewertungen waren zwar ein Anhaltspunkt, letztlich haben wir aber beschlossen der Reihe nach bei den Plätzen nachzufragen. Der erste war dann direkt auch passend. Wie praktisch und zeitsparend. ^^ Mit Strand am Gardasee und viel Platz auf dem zugeteilten Campingplatz. Gleich mal in den See und abkühlen. Danach in Garda was leckeres essen und wieder ins Auto. Am liebsten wären wir einmal komplett um den See herumgefahren. Leider war es zu spät und wir zu erschöpft. So hat es nur für das Ostufer von Nüd bis Nord gereicht (Auf unserer Europakarte als “besonders lohnenswerte Strecke” gekennzeichnet). Auf der Strecke begegnen einem viele Porsche und andere Sportwagen. Alleine für die Straße um den Gardasee lohnt sich ein Besuch. Abends zurück auf dem Campingplatz nochmal ins Wasser und dann war es das auch schon am Gardasee. Da werden wir auf jeden Fall nochmal hinfahren!

Tag 7 und 8: Rückfahrt nach Köln über Brenner & München
Davon habe ich keine Fotos mehr, aber die Rückfahrt erfolgte über italienische Mautstraße bis zur letzten Ausfahrt vor dem Brennerpass. Da haben wir die Autobahn verlassen und sind über den “alten” Brenner (kostenlos) nach Innsbruck gefahren. Von da an: Immer auf nach Hause!

Gesamte Fotoserie

Anmerkungen
In ein paar Wochen werde ich noch gedrehte Videos von der Reise hochladen, dann bekommt ihr einen viel besseren Eindruck wie die Berge auf den Strecken um uns herum kreisten als durch die Fotos.

Auf die Idee Stilfser Joch kam ich übrigens durch diesen Bericht bei Top Gear (die letzten Minuten davon besser gesagt):