Test: CTEK MXS 5.0 Starterbatterie-Ladegerät

CTEK MXS 5.0 Starterbatterie Ladegerät 12V Teaser

Eigentlich hatte ich versprochen demnächst von Pit-Stop zu berichten. Tausch der Autobatterie aus dem Z3 und so. Das ist daran gescheitert dass der Z3 sich nichtmal mit Starterkabel bewegen lassen wollte. Zuerst ist er mit Fremdstart angesprungen, nach 5 Sekunden jedoch wieder ausgegangen. Danach wollte er nichts anderes mehr machen als immer wieder kurz zu zucken. Alles tot. Somit hatte ich keine Möglichkeit aus eigener Kraft aus der Garage herauszukommen.

Die Alternative? Eine neue Starterbatterie kaufen und direkt einbauen. Wäre das einfachste, besonders da die momentan eingesetzte Batterie wohl auch schon 8 oder 9 Jahre auf dem Buckel hat. Doch dann hatte ich eine Idee: Warum nicht das Ladegerät testen, das in JEDER Autozeitschrift mit großen Anzeigen beworben wird? Auch in Testberichten wurde dem Gerät bescheinigt dass es ordentlich was leistet. Es handelt sich um das CTEK MXS 5.0 Ladegerät.

Was mich an dem Versuch gereizt hat ist die Versprechung, dass auch tiefentladenen Batterien wieder neues Leben eingehaucht werden kann. Und mein 12V-Block war SOWAS von tiefentladen! Schnell bestellt und einen Tag später bekommen. Die Verpackung sieht so aus:

CTEK MXS 5.0 Starterbatterie Ladegerät 12V Verpackung

Ziemlich unspektakulär, innen ist der Karton vollgestopft mit Kabeln, dem Gerät, einem Aufbewahrungssack und der Anleitung. Rechts sieht man die Noname-Batterie aus dem Z3. Keine Ahnung wann und von welcher Werkstatt das Ding eingebaut wurde.

Die Bedienungsanleitung schnell durchgelesen und los gings. Neben dem Stromkabel und dem Kabel mit den Klemmen für die Pole wird noch ein zweites Steckkabel mit Ringösen mitgeliefert.

Rot an den Pluspol, Schwarz an den Minuspol, dann das Gerät an die Steckdose und mit der “Mode”-Taste das gewünschte Programm wählen:

CTEK MXS 5.0 Starterbatterie Ladegerät 12V Angeschlossen

Die Programme sind Motorrad, Auto, Winter und Recond. In meinem Fall ist Recond der richtige Weg da es mir genau darum geht: Die schlappe Batterie wieder reaktivieren. Der Unterschied zwischen Auto und Recond ist, dass bei Recond zusätzlich der im Folgenden aufgeführte Schritt 6 in das Ladeprogramm eingefügt wird. Was bei Recond passiert wird in der Bedienungsanleitung so beschrieben:

Wählen Sie das Programm Recond, um den Rekonditionierungsschritt in den Ladevorgang einzufügen. Während des Rekonditionierungsschritts wird die Spannung erhöht, um eine kontrollierte Gasbildung in der Batterie zu erzeugen. Bei der Gasbildung wird die  Batteriesäure vermischt, was der Batterie Energie zurückgibt.

CTEK MXS 5.0 Starterbatterie Ladegerät 12V Funktionen und Ladeschritte

Quelle: CTEK Website

Ich musste also warten bis die Schritte 1 bis 7 durchgelaufen sind. Das hat knapp 17 Stunden gedauert. Besonders dass im Schritt 2 und 5 keine Warnmeldung ausgespuckt wurde hat mich gefreut. Am nächsten Abend wurde mir von den LEDs folgendes angezeigt:

CTEK MXS 5.0 Starterbatterie Ladegerät 12V Laden abgeschlossen

Sieht doch vielversprechend aus! Danach habe ich die Batterie wieder eingebaut, direkt ging die Kofferraumbeleuchtung an, ein erstes gutes Zeichen. Ins Auto gesetzt und Schlüssel gedreht: Jawohl! Der Einsatz des Ladegeräts hat sich gelohnt. Vorerst ist die Batterieanschaffung aufgeschoben.

Technische Daten (Quelle: CTEK Website):

Volt 12 V
Nennwechselspannung AC 220–240VAC, 50–60Hz
Min. Batteriespannung 2.0V
Ladestrom 5A max
Netzstrom 0,65A effektiv (bei vollem Ladestrom)
Rückentladestrom <1Ah/Monat
Welligkeit <4%
Umgebungstemperatur -20°C bis +50°C, Ausgangsleistung wird bei hohen
Temperaturen automatisch reduziert
Ladegerät-Typ Achtstufiger, vollautomatischer Ladezyklus
Batterietypen Alle Typen von 12V-Blei-Säure-Batterien (nass, wartungsfrei, Ca/Ca, AGM und Gel)
Batteriekapazität 1,2 bis 110Ah, bis zu 160Ah für Erhaltungsladung
Abmessungen 168 x 65 x 38 mm (L x B x H)
Isolationsklasse IP65
Gewicht 0,6 kg

Pit-Stop als Ergänzung zur Lieblingswerkstatt?

Pit-Stop GmbH 2012 Alter Autoreifen

 

Gibt es mal wieder etwas an einem meiner Autos zu reparieren verlasse ich mich für gewöhnlich auf “meine” Werkstatt. Die ist frei, sehr kompetent, bietet einen klasse Service und das zu einem angemessenen Preis. Ich will die Arbeit nicht missen und sie ist auch jeden Cent wert den ich zahlen muss.
Doch die Werkstatt ist auch ganze 60km von mir entfernt. Das ist aus zwei Gründen ein Problem:
1. Ich kann das Auto nicht hinbringen da ich arbeite
2. Ich komme ohne Leihwagen oder zweiten Fahrer nicht wieder zurück

Für größere Probleme oder Inspektionen nehme ich das gerne in Kauf. Doch manchmal muss eben nur etwas Kleines repariert oder geändert werden. Etwas was ich auch selbst machen könnte aber keine Zeit oder Lust habe. (Siehe Teaser-Foto :) )Für solche Fälle bieten sich Werkstattketten an. Wie A.T.U. oder Pit-Stop.
Der größte Unterschied zwischen beiden ist dieser: Während A.T.U. alle Arten von Reparaturen anbietet und meist auch noch einen Autoteile- und Autozubehör-Verkauf an die Werkstatt angeschlossen hat, beschränkt sich Pit-Stop auf die kleinen, schnellen Arbeiten. Bremsen, Stoßdämpfer, Reifen, Batterie, Autoscheiben, Verbrauchsteile (Ölwechsel etc.). Eigentlich genau die Sachen für die ich keine Fahrt in meine Werkstatt in Kauf nehmen würde.
Mit A.T.U. habe ich persönlich nur schlechte Erfahrung gemacht. Kleines Beispiel gefällig?
Mit dem Corsa unterwegs und auf der Autobahn den Auspuff verloren (what? genau!). Er hing noch drunter, also ganz so schlimm war’s nicht. An einer Raststätte unters Auto und Auspuff abmontiert. Da ich 700km von zuhause weg war und es kurz vor Wochenende war musste schnell ein passender Auspuff für die Rückfahrt her. A.T.U. hatte einen vorrätig. Der wurde druntergebaut, kurz vor Ladenschluss, der Corsa vor die Garage gestellt, die Tore geschlossen und ich soll währenddessen zahlen. Nach dem Zahlen ins Auto und Motor anlassen: Es knattert und scheppert wie verrückt. Ein Mitarbeiter war noch da, den konnte ich zwingen zu bleiben und widerwillig nochmal drunterzusehen: Die Manschetten waren verdreht und auch an anderen Stellen war der Auspuff einfach unsauber montiert und schlug gegen den Unterboden. Na super. Das kann ich auch. Zurück zuhause musste er dann auch nochmal in die Werkstatt. Der Auspuff war nicht dicht.

Bei Pit Stop verhält sich die Sache anders. Mir gefällt dass sie sich auf die schnellen Arbeiten beschränken und damit quasi die perfekte Ergänzung zur eigenen Lieblingswerkstatt bieten. Mein konkreter Fall: Wir haben nicht damit gerechnet dass unser Z3 so lange steht. Nun ist die Batterie leer (immernoch original von 2001) und ich befürchte sogar tiefentladen. Eine neue Batterie gibt’s natürlich auch im Internet aber mal ehrlich: Batterie bestellen, einsetzen und dann auch noch die alte entsorgen? Das ist mir irgendwie schon zu umständlich (der Entsorgen-Part). Dann lieber kurz zu Pit-Stop und das ganze Paket schnell und zu einem günstigen Preis. Genau das steht mir demnächst bevor. Dann werde ich euch auch hier von der Erfahrung berichten die ich mit Pit-Stop gemacht habe.

Bisher ist mein einziger Kontakt nämlich folgender gewesen: Mitten im tiefsten Winter vergangenen Jahres ist der Vorderreifen einer Freundin geplatzt, Ersatz musste her. Überall rumtelefoniert und natürlich gab’s nirgends mehr Reifen. Bei A.T.U. war die Aussage eines unfreundlichen kurz angebundenen Mitarbeiters am Telefon: “Der kann auch andere Reifen fahren, das passt dann schon”. Obwohl ich den Fahrzeugschein vor mir liegen hatte. Ergab eine hitzige Diskussion bei der ich Ihn auf seine Kompetenzen angesprochen habe. Denn: Er meinte sogar Reifen mit den Dimensionen sind total selten. Was nicht stimmt. Sehr seltsam alles. Insgesamt habe ich ohne Erfolg mit 4 ATU’s telefoniert an diesem Tag.

Bei Pit-Stop gab es keine passenden Reifen auf Lager aber sie meinten sie können Sie bis zum nächsten Tag organisieren und es sei auch kein Problem das Auto auf dem Hof stehen zu lassen falls wir es an dem Tag schon dorthin abschleppen lassen wollen (Ersatzreifen war nämlich nicht zur Hand. Es war ein uralter Fiesta und der hat das Ersatzrad hinten unter dem Auto. Das war alles hoffnungslos verrostet, auch der ADAC konnte da nicht helfen. Der Reifen wäre wohl sowieso unbrauchbar gewesen.). Sie würden es dann auch direkt morgens erledigen. So soll das laufen!

Pit Stop wurde letztes Jahr von der PV Automotive GmbH übernommen. Die will Pit-Stop in ein Franchise-Unternehmen umwandeln. Daher sollen Mitarbeiter in den Niederlassungen dazu bewegt werden Franchise-Nehmer zu werden. Die Argumentation: Wenn der Laden einem selbst gehört steckt man auch mehr Herzblut rein. Laut einem FAZ-Artikel war die Übernahme nicht ganz selbstlos: Pit-Stop war auch schon vorher ein “wichtiger Kunde des Großhändlers PV Automotive” (F.A.Z. vom 1.8.2010), daher ist das weitere Bestehen der Kette natürlich wichtig für den Essener Großhändler.

Übrigens: Am Montag, den 5.3.2012 um 21:15 Uhr ist der Geschäftsführer der Pit-Stop Systempartner GmbH, Stefan Kulas, in der Sendung “Undercover Boss” auf RTL zu sehen. Er versucht sich als Azubi in einer der Werkstätten.

Wenn das Auto hoffentlich nicht steckenbleibt. Geschichten aus Afrika.

Roter VW Käfer an Holzbrücke

 

(Zu allererst: Das hier gezeigte Foto stammt nicht aus Afrika sondern aus Südamerika, aufgenommen 1987)
Wo sind die guten alten Tage hin (nicht dass ich zu der Zeit einen Führerschein gehabt hätte) als man sich noch aus seinem eigenen Dreck ziehen musste? Die Situation in die man sich durch eigene Fahrweise hineinmanövriert hat? Zu einer voll vernetzen Zeit in der man jederzeit über Handy Hilfe rufen kann ist es kaum noch vorstellbar das das Zusammenbrechen des Autos zu einer schwierigen Situation führen könnte. Die gelben Engel sind überall.

Da hört man Geschichten vom Vater wie mit Strumpfhosen Keilriemen ersetzt werden mussten oder Löcher im Kühler mit gekautem Brot von innen abgedichtet wurden und es klingt nach Abenteuer. Werde ich meinem Sohn erzählen dass die Elektrik meines Autos plötzlich komisches Verhalten an den Tag legte und ich per Handy den ADAC alarmieren musste? Ich bezweifle es.

Doch es gibt zum Glück diese Abenteuer noch, man muss nur etwas mutig sein.

Es ist 2001, ein heißer Sommer. Ich stehe kurz vor dem Abitur und habe bereits meinen Führerschein. Nichts ist schöner als fahren, das war mir schon lange vorher klar. Vor dem üblichen Besuch in Istanbul geht es dieses Jahr nach Namibia. Zwei Wochen an der Westküste Afrikas in Vorbereitung für eine Universitätsexkursion meines Vaters. Es gilt Strecken abzufahren, Übernachtungsmodalitäten zu klären und mit den Leuten zu reden die bald eine größere Gruppe Studenten empfangen werden.
Mir ist am zweiten Tag immernoch durch Jetlag und die deutlich andere Luft schwindelig. Dazu ist es fürchterlich kalt in Windhoek. Es wird auch den gesamten Aufenthalt über so bleiben. Allerdings dann nur Nachts. Tagsüber hat es 38 Grad im Schatten und mehr. Wasserflaschen werden da schnell zum besten Freund.

Wir nehmen unseren Pickup-Truck in Empfang. Fragt mich nicht ob Isuzu, Toyota oder was auch immer. Es ist zu lange her und Fotos existieren nur als Dias, die lange verschollen sind. Doppelkabine und überdachte Ladefläche. Die wird mit Zelten und Vorräten beladen bis an die Oberkante. Übernachtet wird in den kalten Wüstennächten natürlich ausschließlich im Freien. Die Taschen und Koffer ketten wir jedesmal beim Beladen gewissenhaft mit Schlössern an die Karosserie des Pick-Up.

Die erste Herausforderung ist auch gleich der Linksverkehr in der Innenstadt von Windhoek. Die nächsten Wochen geht es über unbefestigte Straßen kreuz und quer durch Namibia, nach Westen, Osten, Norden. Der Sand in der Namib-Wüste ist so fein, dass kein Filter im Auto der Belastung standhält. Bald ist sowohl alles was sich auf der Ladefläche befindet also auch der gesamte Innenraum mit feinem roten Staub überzogen. Er lässt sich nichtmal mit der Hand abschütteln, da muss schon Wasser her.

Größtenteils kommen wir gut durch, die meisten Straßen sind doch recht gut. Ein paarmal müssen wir Räder vom Sand freischaufeln um weiterzukommen, aber es gibt nie größere Probleme.

An einem großen wunderschönen Wasserfall campen wir mal wieder, am nächsten Tag früh morgens um 8 geht es auf die Horrorstrecke schlechthin.

Das Ziel: 21km “Straße”, 8 Stunden Zeit (bis es dunkel wird) um am anderen Ende rauszukommen. Einzige Hilfsmittel Satellitenkarten und ein GPS-Gerät.

Anfangs ist die Straße noch Straße, doch recht schnell wird aus der Straße ein Weg und noch schneller aus diesem Weg ein Trampelpfad. Riesige Steine müssen umfahren werden oder mit dem Rad exakt überfahren werden um schäden an den Achsen oder der Aufhängung zu vermeiden. Immer ist einer von uns draußen vor oder hinter dem Auto und gibt Signale wann es knapp wird. Die Strecke zieht sich und zieht sich. Kurz danach die erste wichtige Entscheidung.

Man sollte wissen dass wir zur Regenzeit unterwegs sind und mehrere Informationsquellen im Vorfeld uns unterschiedliches gesagt haben was die Befahrbarkeit der Strecke angeht. Es müssen mehrere Flüsse überquert werden die sich, falls sie Wasser führen, schlichtweg nicht überqueren lassen. Wir wollten es trotzdem versuchen und nun hatten wir das erste Flussbett vor uns. Es war trocken, kein Wasser. Ab hier gilt: Durchfahren wir diesen Fluss kann es auch passieren dass auf dem Rückweg (falls das nötig wird) alles anders aussehen kann. Also: Meine erste Flussbett-Durchquerung. Der einzige Rat meines Vaters: Gib gut Gas und versuch nicht zu schalten. Bleibst du unten im Flussbett stecken kommen wir nicht mehr raus. Seilwinde gab es keine am Fahrzeug. Also mit ordentlich Anlauf im zweiten oder sogar dritten Gang halsbrecherisch die Böschung runter, durch das sandige und extrem weiche Flussbett fahren, den Atem anhalten während das Auto mit der Schnauze voraus sich immer weiter in das Flussbett hineingräbt während es auf die andere Böschung zugeht. Dann wird der Boden wieder fester, die Schnauze hebt sich wieder aus dem Sand und…. puh, Glück gehabt, der Schwung reicht um auch wieder herauszukommen.

Danach erwarten uns traumhafte Landschaften. Bäume die nur so von Vögeln und Affen überbevölkert sind, idyllische kleine unberührte Naturinseln. Die zweite Flussdurchfahrt geht schon routinierter. Bei der dritten macht uns die schiere Breite des Flussbettes etwas Sorgen und die Tatsache, dass genau dort wo wir rausfahren wollen ein alter freundlicher Himba-Mann unter einem toten Baum sitzt und uns beobachtet, ein Lächeln umspielt seine Lippen. Für solche Situationen haben wir Süssigkeiten und Tabak dabei, in rauhen Mengen. Immer wieder kommen Kinder ans Fenster gerannt und halten die Hände offen. Da ist es nützlich Geschenke dabeizuhaben.

Mein Vater schnappt sich den Tabak und geht zu dem Mann rüber. Sie unterhalten sich ein wenig, der Mann bewegt seine Hände und gestikuliert viel, redet förmlich über seine Hände. Worüber sie reden wissen sie beide nicht recht, aber sie scheinen sich gut zu verstehen. Der Mann steht auf und setzt sich ein Stück weiter links wieder hin. Nicht wirklich viel aber es ist ein Fortschritt. Dann geht’s los. Vollgas, Augen zu. Das Flussbett ist so breit dass ich doch Schalten muss. Bei der Zugkraftunterbrechung wird das Auto förmlich vom Boden angesaugt, Schnauze taucht weit ein und die Drehzahl fällt auf ein Niveau das fast nicht mehr für den nächsthöheren Gang reicht. Trotzdem: Es geht immernoch vorwärts! Auf den letzten 5 Metern zweifle ich schon am Erfolg des Versuchs, doch dann ein riesen Satz und der Pick-Up truck landet auf festem Boden, krallt sich fest und zieht sich die letzten Meter der steilen Böschung herauf.

Inzwischen ist es sehr spät geworden, der Weg wird immer enger, kaum ein dicker Ast der nicht am Lack kratzt. Auf einer kleinen Anhöhe vergewissern wir uns unserer Position via GPS-Koordinaten und Satellitenaufnahmen. Dem Zeitplan sind wir längst deutlich hinterher. Immer mehr Steine versperren unseren Weg. Steine bei denen wir an anderer Stelle auf keinen Fall weitergefahren wären. Aber für die Umkehr ist es viel zu spät und der Weg wäre genauso ungewiss wie die Reststrecke. Was es noch schlimmer macht: Auf dem Weg der hinter einem liegt weiss man welche Hindernisse erneut auf einen warten würden. Ein Ersatzfahrzeug oder Backup gibt es nicht. Selbsthilfe ist der einzige Weg. Sollten wir in der Wildnis Zelten müssen weil das Auto steckenbleibt oder einen Defekt hat haben wir genug Wasser für ein paar Tage, in beide Richtungen mindestens 10km Fussmarsch. Andere Menschen außer dem Himba-Mann sind uns nicht begegnet. Die Flüsse werden immer kleiner, führen inzwischen auch Wasser. Doch sie werden so klein dass es erneut Probleme gibt: Der Pickup-Truck hat für die V-förmigen, tiefen Flussbänke viel zu lange Überhänge. Der Kuhfänger bleibt immer wieder mit einem laut vernehmbaren “donk” an Felsen hängen und hebt das Auto aus.

Es wird dunkler, inzwischen sind wir auf die Scheinwerfer angewiesen um etwas sehen zu können. Anderes künstliches Licht gibt es nicht. Absolute Dunkelheit da draußen. Die Strecke ist ungewiss und die Stimmung leidet immer mehr unter der Situation. Noch 5 Kilometer und es ist bereits 21 Uhr durch. Keine Rücksicht mehr auf Verluste. Wir wollen nur noch ankommen. Die Straße wird wieder zu einer Straße – oder zu dem was man noch so einer Strecke als Straße erwartet. Die ersten Häuser mit Licht und die große Erleichterung. ADAC war nicht nötig. Das Auto hat uns sicher über den Tag gebracht.

 

Frohes neues Jahr 2012!

Frohes neues Jahr 2012 wünscht bycan.de - Foto Italien

Ich wünsche allen meinen Lesern nach der Flaute in Sachen Blogposts in der vergangenen Woche ein frohes und schönes neues Jahr 2012. Dieses Jahr geht es wieder richtig rund, die Ziele was den Blog angeht sind auch gesteckt.

Im Februar gibt’s einen ausführlichen Review zum Mercedes C Coupé 350, im April eine große SciFi-Fotostory mit einem roten Mercedes CLS 63 AMG in der Hauptrolle (Wenn ihr das Auto schonmal sehen wollt: Seht in die aktuelle Prestige Cars, die hatten denselben zur Verfügung), daneben die üblichen Reports aus der automobilen Kulturlandschaft, einen detaillierten Bericht in Sachen mitwachsende Kindersitze und vielleicht, aber nur vielleicht gibt es bald einen Mit-Autor der mir unter die Arme greift und das Themenfeld Tuning abgrast, das mir ja so gar nicht liegt. Bin halt kein Tuning-Fan! :)
Natürlich wird sich noch sehr viel mehr ergeben mit der Zeit, das soll nur einen kleinen Vorgeschmack bieten. Die Fotosessions wurden auch lange schon nicht mehr erweitert, auch hier kommt hoffentlich bald, wenn das Wetter endlich wieder besser ist, neues Material.

Falls euch interessiert was in der deutschen Auto-Blogosphäre letztes Jahr so los war, dann springt schnell rüber zu Rad-ab. Dort gibt es einen automobilen Blog-Rückblick.

Das bycan Weihnachts-Gewinnspiel: “Welt des Automobils”

Gewinnspiel Welt des Automobils Weihnachten 2011

Erst vor kurzem habe ich 7 Weihnachtsgeschenk-Ideen für Autofans vorgestellt. Darunter war auch das Quiz “Welt des Automobils” von Huch und Friends. Es freut mich besonders dass ich euch nun in Form eines kleinen Gewinnspiels ein Exemplar des Spiels im Wert von 34,95€ unter den Weihnachtsbaum schubsen kann. Leider ist es etwas spät geworden mit der Organisation aber wenn alles gut geht klappt’s zeitlich ja vielleicht trotzdem. Wenn nicht habt ihr eben ein schönes Spiel für die freien Tage zwischen Weihnachten und Neujahr.

Über das Quiz-Spiel:

Was ist der schnellste in Serie produzierte Wagen der Welt? Zum 125. Geburtstag des Autos kommen Tuningfans und Oldtimerfreunde in Rekordzeit von 0 auf 100. Beim Quizspiel „Welt des Automobils“ von HUCH! & friends dreht sich in 600 Fragen alles rund um des Deutschen liebstes Kind.

Hier noch ein Video zum Spiel:

Was ihr dazu machen müsst? Unten abgebildet seht ihr zwei Fragen aus dem Quiz. Diese lauten:

a – Welche Behauptung ist richtig?

  1. Cadillac gehört zu General Motors
  2. Cadillac ist eine Gemeinde in Frankreich
  3. Cadillac ist eine schottische Whiskeymarke
  4. Die Automarke Cadillac wurde nach dem Gründer der Stadt New York benannt
  5. Cadillac gehört zur Ford Motor Company

b – Womit ist das sprechende Auto K.I.T.T. aus der Fernsehserie “Knight Rider” ausgestattet?

  1. Mit Turbo Boost
  2. Mit Schreitlaufwerk
  3. Mit Silent Mode
  4. Mit Schleudersitz
  5. Mit Super Pursuit Mode

(Ein Hinweis: Bei beiden Fragen ist mehr als eine Antwort richtig.)
Gewinnspiel Weihnachten 2011 Welt Des Automobils Fragen
Weihnachten 2012 Welt des Automobils Quiz Gesellschaftsspiel

 

So funktioniert’s:

Beantwortet beide Fragen einfach hier beim Artikel in den Facebook-Kommentaren. Die richtige Antwort auf eine der beiden Fragen reicht schon um teilzunehmen (das sollte wirklich für jeden Autofan machbar sein). Bis einschließlich den 21.12.2011 um 20:00 könnt ihr euren Tipp abgeben. Ich hoffe dass das Spiel dann noch rechtzeitig den Weg zu euch findet!

Die Ziehung erfolgt per random.org und Namenliste. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahme ab 18. Das Spiel versende ich direkt nach der Ziehung und Ermittlung der Adressdaten per DHL. Sollte der Gewinner nach 2 Tagen nicht reagiert haben geht der Gewinn an den Zweitplatzierten.

Vielen Dank für die Unterstützung an HUCH!&Friends

Edit 22.12.2011: Das Gewinnspiel ist vorbei, der Gewinner wird durch mich benachrichtigt!