Jaguar, der neue Stern am Designhimmel

Jaguar C-X16 Heck IAA Frakfurt 2011

Wer verfolgt was für tolle neue Fahrzeuge Jaguar in letzter Zeit präsentiert, der ist sich dessen bewusst, dass Jaguar momentan die Latte für gutes Design ziemlich hoch ansetzt. Es gab Zeiten in denen Jaguar in die Bedeutungslosigkeit abgedriftet war und sich nur auf seine Geschichte, ganz besonders natürlich den E-Type der vor kurzem Geburtstag hatte, stützen konnte.

Doch die Zeiten sind vorbei und Jaguar glänzt mit absolut phänomenalem Design bei allen neuen Studien. Natürlich hat der aktuell gebaute Jaguar XJ auch seinen Platz unter den gelungenen Fahrzeugen.

Doch ganz vorne weg geht der Jaguar C-X75 der auf keine mir vorstellbare Weise auch nur einen deut besser aussehen könnte. Weder von Innen, noch von Außen.

Und jetzt wurde auf der IAA in Frankfurt der C-X16 präsentiert. Wieder gilt dasselbe: Auf Anhieb gefällt er und ich weiss auch wieder keinen Rat wie dieser kompakte Sportwagen besser aussehen könnte. Das Heck ist grandios! Wenn allein diese zwei Studien in ähnlicher Form in Produktion gehen, dann – so finde ich – kann sich Jaguar als mitunter kreativster Autobauer schimpfen.

Jaguar C-X16 Front IAA Frakfurt 2011

Dabei soll der C-X16 von einem turbogeladenen 3.0-liter V6 Motor mit 380 PS (280 kW / 375 hp) und 450 Nm (332 lb-ft) drehmoment befeuert werden. In der 8-Gang Automatik befindet sich ein integrierter elektrischer Motor der zusätzlich 95 PS (70 kW / 94 hp) und 235 Nm Drehmoment in die Waage schmeißt. Dadurch beschleunigt das Sportcoupé in 4,4 Sekunden von Null auf Hundert und hat eine Hächstgeschwindigkeit von 300 km/h (186 mph).

Ein promotional Video von Jaguar zur Präsentation gibt noch ein paar Details preis. Allerdings sind die animierten Fahrszenen eher schlecht als recht gemacht.

Weniger Parkplätze durch Smarts?

Smarts reduzieren unsere Parkplätze

Ich kann es durch keine Studie belegen, außer dass ich mich auf meine eigene Beobachtungen stützen kann. Außerdem wird vermutlich jeder meiner Logik folgen können. Ich werde einfach mal erklären…

Es trifft eigentlich nicht nur den Smart, sondern die sogenannten Microcars als Segment. Der Smart soll nur exemplarisch als Versuchsobjekt gelten. Meine Beobachtung ist folgende: Zwischen zwei, sagen wir mal, “normalgroßen” Fahrzeugen wird eine Parklücke frei oder alternativ: Am Ende einer Parkzone ist zwischen Schild und Auto gerade noch genug Platz für einen Smart.

Trifft eine dieser Situationen zu passiert folgendes:
Ein an sich unschuldiger und äußerst wendiger kleiner Smart kommt angedüst und parkt, so wie wir anderen das auch machen würden, seinen Smart in diese Parklücke. Soweit ist alles in Ordnung und alle sind glücklich. Doch nun bleibt der Smart stehen während das Auto vor oder hinter ihm ausparkt.

Die Folgen sind nun fataler als man meinen könnte:
Der nächste normalgroße Wagen parkt wieder, und natürlich wieder auch mittig, in der neu entstandenen Parklücke. Diese ist jedoch nicht genau so groß wie sie sein müsste, sondern eine ganze Ecke größer! Er parkt also etwas näher am Smart. Wiederholt sich dieser Vorgang einige Male, so entstehen viele Parklücken, die für die Parkplatzsuchenden unbrauchbar werden. Denn fährt der Smart weg entsteht plötzlich eine Lücke die zu klein ist.

Bis sich diese Lücke soweit fortpflanzt (durch ständiges “Mittigparken” in den neuen Lücken), dass sie vom Straßenrand verschwindet, kann teilweise eine Ewigkeit vergehen. Wenn es nicht gerade ein Straßenzug ist der Abends grundsätzlich leer wird kann es Tage dauern. Und in all dieser Zeit hat man entweder Lücken die viel größer sind als eigentlich nötig oder Lücken die gerade ein Stück zu klein sind fürs eigene Auto. Und ärgert sich dass man nicht parken kann wo doch die Hälfte der Straße frei zu sein scheint.

Welche Lösung für dieses schreckliche Problem fällt euch ein? Sollen wir Smarts aus der Stadt verbannen? Oder sollen wir alle nur Smarts fahren? Was ist mit übergroßen Autos wie Hummer oder Stretchlimousinen? Die sind ja genauso schuld… Oder kein seitwärts-rückwärts Parken mehr?

Renault Laguna 2011 – kleiner Review

Renault Laguna 2011 Review

1300km Autobahn mit einem Mietwagen. Das ist viel und man sollte vermutlich darauf wert legen, dass es nicht die kleinste Klasse ist, die man mietet. Trotzdem habe ich mein Glück herausgefordert – wie so oft – und einen Wagen der kleinsten Klasse gebucht. Übrigens für knapp 90€ inklusive Vollversicherung ohne SB. Ich habe einfach darauf vertraut dass ich – wie so oft – sowieso “upgegradet” werde. Ich hab recht behalten und von der freundlichen Mitarbeiterin von Avis am Kölner Hauptbahnhof einen schwarzen Renault Laguna mit Klimaanlage und Navigation bekommen. Sie hat sich noch dafür entschuldigt dass er wegen dem Regen und dem Schotterplatz leider etwas dreckig sei. “Macht nix, ich fahre sowieso nur Autobahn.” und weg war ich.

Zuerst ein kurzes Statement zu den Fotos: Leider hatte ich weder die Zeit noch die Möglichkeit hochwertige Fotos vom Laguna zu machen. Deswegen hier nur die Schnappschüsse. Ich bitte um Nachsicht. :)

Der Laguna stand nun unauffällig wie sonst ein Auto auf dem Parkplatz des Bahnhofs. Renault hat ja keinen Schlüssel, sondern eine “Chipkarte” mit diesen Foliendrucktasten wie man sie auf superdünnen TV-Fernbedienungen findet. Nunja. Über Geschmack lässt sich streiten. Das gilt auch für das Äußere. An der Front will ein wenig Sportlichkeit aufkommen, doch an den Flanken und am Heck verliert sich dieser Gedanke schnell wieder. Die Überhänge sind zu lang und die Linienführung etwas langweilig. Was soll’s! Ich sitze ja sowieso innen. Und hier wirkt der Franzose schon deutlich reifer. Schwarze Teilleder-Sitze mit weißen Kontrastnähten (wie sie übrigens unser zukünftiger Mustang haben soll), eine hübsche Mittelkonsole, hübsche Instrumente und Türverkleidungen. Naja alles so dass man sich lange Zeit wohlfühlen kann. Das Lenkrad ist sogar unten etwas abgeflacht. Hier stand der Motorsport Pate. Die Abflachung ist jedoch so gering dass man sie erst bemerkt wenn man beim Kurbeln fast danebengreift, nicht jedoch wenn man das Lenkrad so direkt ansieht.

Dinge die mir positiv aufgefallen sind:

  • Das Display in der Mitte ist gut abzulesen
  • Die Tasten geben wenig Rätsel auf
  • Das Raumgefühl ist dank einer sehr weit oben ansetzenden Windschutzscheibe sehr angenehm.
  • Hinten an allen Fenstern Jalousien (nicht automatisiert)

 

Dinge die mir negativ aufgefallen sind:

  • Tomtom… grafisch erinnert es mich mit seinen tristen Farben, pixeligen Linien und hakeligen Bewegungen an meine Computerspiele Mitte der 90er
  • “Wählhebel” für Telefon und Audio rechts unten hinter dem Lenkrad: Unglaublich viele Tasten und sogar ein Scrollwheel auf kleiner Fläche und alles nicht ablesbar da durch die Speichen des Lenkrads verdeckt. Um zu wissen welche Taste was macht muss man sich nach vorne beugen und am Lenkradkranz vorbeisehen
  • Unglaublich billig wirkende Scheibenwischer vorne – wenn die sich bewegen denkt man sie sind aus dünnem Draht, so schlacksig bewegen sie sich
  • Drehregler über Drehregler an der Mittelkonsole. Ein großer zwischen den Sitzen, ein kleiner beim Radio und ein ebenso kleiner bei der Klimaanlage. Teilweise machen sie dasselbe
  • Aus welchem Jahrhundert ist denn der Bordcomputer? Das Icon das einem eine Schaltkulisse anzeigen soll ist grausamer Missbrauch von Pixeln! Man muss es sehen um zu verstehen was ich meine.
  • Und warum werden die Zahlen auf dem Drehzahlmesser von Zahl zu Zahl größer? Kursive Schriftart und die 6 ist fast doppelt so groß wie die eins.. Soll man gewarnt werden? Ich fand es optisch nicht sonderlich geschickt

Soviel zum Innenraum. Chipkarte in den Schlitz und Start/Stopp-Taste drücken. Zuerst fällt einem auf das einem nichts auffällt – ausser dass die Aussenspiegel ausfahren. Doch der Motor ist im Grunde unhörbar, solange man das Gaspedal nicht betätigt. In der Stadt ist das bei einem solchen Zweiliter-Benziner natürlich von Vorteil. Besonders da auch die Geräuschisolierung im Renault hervorragend ist. Tritt man das Gaspedal hört man genau das, was man von einem – sagen wir mal – Standardzweiliter in einem Standardauto erwartet: Es zeigt sich dass ein Verbrennungsmotor das Fahrzeug antreibt (ergo: Kraft-Fahrzeug), aber der Motor will nicht dass irgendwer irgendwas über ihn erfährt. Er möchte einfach nur stur seinen Job machen. So soll es dann eben sein: Bei einem solchen Auto geht das auch in Ordnung. Am Gaspedal hängt der Zweiliter ganz gut, jedoch hat mich noch vor Beginn der Fahrt stutzig gemacht, dass im Display beim Durchschnittsverbrauch knapp 11 Liter hinterlegt waren. Hmmm. Direkt mal genullt um zu sehen wo ich so lande. Bei dem Verbrauch würde ich nämlich schon erwarten dass ich etwas anderes als ein Standardauto habe: Etwas mit bumms, mit hörbarem Motor der fauchend Fussgänger vom Zebrastreifen verjagt und am liebsten kreuz und quer unter LKW-Anhängern durchfährt wie damals Bandit. Der spritsparende Charakter ist nämlich das einzige Argument das sonst für ein Standard-08/15-Triebwerk spricht.

Renault Laguna 2011 Review Ansicht vorne links

Zuhause wurde erstmal der Kofferraum befüllt. Da ist richtig Platz! Mir fällt auf Anhieb nichts ein was da nicht reinpassen würde. Sollte also in allen Lebenssituationen ausreichen. Teilweise konnten wir die Hutablage bei geöffnetem Kofferraum auch als Tisch verwenden.

Kurz darauf ging es auch schon auf die Autobahn. Immerhin war es 21:00 Uhr und wir hatten noch ca. 680km zu fahren. Auf den Strassen war wenig los und ich konnte meist den Tempomat verwenden. Die Bedienung ist so einfach wie bei jedem anderen Auto auch. Fahren, beim gewünschten Tempo Taste betätigen und fertig. Über einen Wippschalter auf der Mittelkonsole wählt man zwischen Tempomat und Tempolimiter. Alles andere erfolgt über die Tasten am Lenkrad. Das bereits angesprochene hässliche kleine Icon das eine Schaltkulisse darstellen soll zeigt einem mit zwei kleinen Pfeilen ob man runter oder rauf schalten soll. Eigentlich ist da immer nur ein Pfeil der so lange dableibt bis man den 6. Gang erreicht hat. Es spielt auch keine Rolle ob man knapp über 50 fährt. Zum Runterschalten fordert das Icon erst auf wenn die Drehzahl extrem niedrig fällt. Auch daran habe ich mich gehalten. Bei Ankunft zeigte mir die Verbrauchsanzeige einen Durchschnittsverbrauch von stolzen 9,8 Litern Super. Das nach 650km Autobahn, freie Fahrt und Tempomat bei 140km/h. Wow. Das ist…. ziemlich hoch. Im Internet auf der Seite von Renault ist zu lesen, dass der Verbrauch außerorts bei 6,1/8,6 Litern und kombiniert bei 7,5/10,7 Litern liegt…

Auf der Rückfahrt – hier hatten wir es mit viel Stau zu tun und sind bei Würzburg sogar Landstraße gefahren – ist der Verbrauch dann sogar auf 10,4 Liter angestiegen. Alles in allem war das Auto eigentlich ganz angenehm. Mich selbst hat das polterige Fahrwerk von allem am meisten gestört. Es kommt gar nicht der Gedanke auf dass man in einem soliden Auto sitzt. Das kann selbst ein Golf schon um mehrere Klassen besser! Es rappelt bei jeder Bodenwelle etwas im Fahrwerk. Ich mag vielleicht insgesamt ein wenig übertreiben, doch habe ich jederzeit gemerkt dass das Fahrwerk nicht recht weiss was es will. Eine unpräzise Lenkung ohne viel Rückmeldung wäre da natürlich im Zusammenspiel das schlimmste. Doch… well… leider ist die Lenkung auch nicht hundertprozentig überzeugend. Würde ich nun das Geld ausgeben um einen Laguna zu kaufen? ….Das Coupé schafft es im Gegensatz zur Limousine ja sogar die Sportlichkeit über das ganze Fahrzeugdesign zu erhalten… Aber nein. Ich wüsste andere Möglichkeiten das Geld auszugeben.

Was haltet ihr vom Laguna 2.0?

 

Idee für Fahranfänger: Ford MyKey

Ford MyKey

Bei meinen vielen Recherchen zum Mustang bin ich über ein Funktion von Ford gestoßen, die bei vielen Fordmodellen in den USA angeboten wird: MyKey. Dabei handelt es sich eigentlich nur um zwei unterschiedliche Schlüssel die man beim Kauf für das Fahrzeug bekommt. Die Besonderheit ist dass die Schlüssel im Fahrzeug unterschiedlich programmiert werden können. Der Sinn dahinter ist tatsächlich einerseits dass man den einen Schlüssel für die Kinder – also die Fahranfänger – verwenden kann, andererseits aber auch für Situationen wie man sie in den USA öfter vorfindet: Ein Parkservice bei Hotels und ähnlichem.

Folgende Funktionen lassen sich über MyKey bestimmen:

- Immer wiederkehrender akustischer Hinweis zum Anschnallen, der sich nicht deaktivieren lässt

- Frühere Reserve-Warnung: Statt bei 50 Meilen Reststrecke bei 75 Meilen

- Funktionen für Einparkhilfe (PDC) und Toter-Winkel-Anzeige lassen sich nicht deaktivieren

- Höchsgeschwindigkeit von 80 mph

- Traktionskontrolle lässt sich nicht deaktivieren

- HiFi-Lautstärke ist auf ein Maximum von 44% des normalen Maximums beschränkt

- Akustischer Geschwindigkeitshinweis bei 45, 55 oder 65 mph lässt sich aktivieren

Alle diese Dinge lassen mich, zusammen mit dem immer weiter heruntergesetzten Fahranfängeralter, ernsthaft darüber nachdenken, ob man ein solches System nicht bei allen Fahrzeugen zum Standard machen sollte. Bei Motorrädern ist man die ersten Jahre nach dem Führerscheinerwerb auch auf eine bestimmte Leistung bechränkt, warum nicht beim Auto? Das Argument ist ja immer, dass die Eltern nunmal meist schon ein Auto haben und nicht aufgrund der Beschränkung für die Kinder ein zweites Auto kaufen können.

Aber mit einer elektronischen Beschränkung wie sie Ford mit MyKey anbietet könnte man verhindern, dass ein 18-Jähriger sich überschätzt und mit 230km/h über die Autobahn rast, ohne wissen zu können ob und wie er selbst in einer Notsituation reagieren würde. Mit dem Schlüssel könnte man eine Höchstgeschwindigkeit von 130km/h – Autobahnrichtgeschwindigkeit – definieren.

Die Reifen werden es einem auch danken, denn nichts ist schöner als ein Kavalierstart – und der wird durch die immer aktivierte Traktionskontrolle leider leider verhindert. :)

 

Bildquellen: Thetorquereport / ukipsmt

Sexy Girls in sexy Cars

Cars and Girls - Teaser

Heute gibts eine kleine Kollektion gelungener Fotos aus dem Netz. Natürlich müssen sie mit Autos zu tun haben und was gibt es schöneres als die besten zwei Dinge auf der Welt zu kombinieren?

Auf die Idee hat mich wie sooft schon sneakerb0b mit seinem “Sexy Girls in Sneakers“-Posting gebracht. Allerdings war es schwieriger als gedacht ein paar ordentliche profesionelle Hochglanzaufnahmen der Sorte Model und Fahrzeug zu finden. Ist das etwa eine Marktlücke? Die meisten Fotografien beschränken sich auf getunte Golf GTI mit Unterbodenbeleuchtung und leicht bekleidete Blondine an der Fahrertür (oder schlimmer….)

Jedenfalls wünsche ich euch viel Spaß mit den Fotos!

(P.S.: Die Quellenangaben befinden sich unter der jeweiligen Nummer, Copyright beim Eigentümer!)

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