Scoring Cars: BMW Z8

BMW Z8 Roadster Schwarz

Schade dass ich nicht kurz näher ran konnte um bessere Aufnahmen zu machen. So müsst ihr euch mit diesem einen Foto begnügen.

Den Z8 dürfte wohl jeder noch aus James Bond kennen. Er spielt dabei in einer der grausamsten Szenen der automobilen Filmgeschichte eine Hauptrolle: Der Z8 wird von an einem Helikopter hängenden riesigen Kreissägen (ja, klar doch…) in zwei Hälften gesägt, exakt an der Mittelachse entlang. Der Helikopterpilot hat echt was drauf, das muss man ihm lassen… :)

Abseits von absurden Hollywood-Ideen ist der Z8 aber ein wunderschönes sehr klassisch gehaltenes Auto. Ein Roadster wie er im Buche steht. Der V8-Motor klingt toll, die Heckansicht ist eine der schönsten der letzten Jahre (lange strichartige Leuchtbänder) und das Cockpit ist zeitlos elegant in seiner Schlichtheit. Bei den Umrahmungen der Frontscheinwerfer musste sich der Z8 teils anhören er hätte Ähnlichkeit mit dem Fiat Barchetta.

Wikipedia verrät dann noch dass im Zeitraum von 2000 bis 2003 gerade mal 5703 Exemplare gebaut wurden. Prädestiniert als Klassiker! Über den Fisker Karma habe ich ja auch schon öfter berichtet: Der Karma stammt aus derselben Feder wie der Z8 – der Designer ist Henrik Fisker.

Sollte ich mal irgendwann Autos sammeln, so gehört ein gut erhaltener Z8 auf jeden Fall in die Garage. Als Wertanlage!

Bei dem fotografierten Z8 sehen die silbernen Nieren etwas unpassend aus – ist das Auto auch silbern passt alles sehr viel besser zusammen. Fehlen noch die Punkte:

08/10

…oder wird es doch ein Ford Mustang Cabrio?

Ford Mustang Cabrio

Allerdings auf keinen Fall ein hässliches wie hier auf dem Bild zu sehen. Leider war das der einzige einigermaßen akzeptable der beim US-Car-Händler in Rösrath zu finden war. Da wir uns mal reinsetzen wollten und sehen wollten wie das Verdeck so funktioniert war es egal dass 1. die Farbe schrecklich ist, 2. die Verdeckfarbe schrecklich ist, 3. dieser Mustang die Basisausstattung hat und 4. die Felgen schrecklich sind.

Auf das Thema kamen wir eher nebenher. Vor ein paar Tagen hatte ich Melegim schonmal vorgeschlagen ob nicht auch ein Mustang zur Diskussion stehen könnte. Ich aber selbst unsicher bin aufgrund des schlechten Innenraums – Stichwort Verarbeitung -, eventuell schwammiger Lenkung und schlechten Bremsen, zu wenig Airbags usw. Auf der Guthabenseite steht trotz allem einfach eine tolle Optik, gute Leistungswerte und eine fünf-Sterne-Bewertung im NCAP durch die US-Behörde NHTSA – die höchste Bewertung die je einem Cabrio in einem Crashtest vergeben wurde. Ausserdem ist es ein Großserienmodell mit entsprechend zuverlässiger Technik und guter Ersatzteilsituation.

Zu diesem Zeitpunkt hat Melegim es eher abgelehnt. Als wir vergangenen Freitag jedoch an einem Café saßen und direkt zwei Mustang Cabrios an uns vorbeifuhren hat sich alles geändert. Erstmal haben wir geklärt dass Melegim völlig hin und weg war ohne dass ich noch erwähnt habe dass es eben ein Mustang war von dem ich vor ein paar Tagen gesprochen hatte und dann geklärt dass Melegim dachte ich würde von einem Oldtimer sprechen. Eine Stunde später standen wir beim Händler um uns den Mustang mal genauer anzusehen.

Der US-Car Händler “Willscheidt Automobile”  in Rösrath wirkt erstmal völlig ausgestorben und wie ein Relikt aus alten Zeiten wenn man ankommt. Dann stellt man fest dass sich keine Mitarbeiter finden lassen und letztlich bekommt man zwar die Autos zu sehen aber wird von einem Mitarbeiter beraten der absolut keine Ahnung hat. Ist ja so inzwischen Gang und Gäbe bei Autohäusern, nicht wahr? Jedenfalls gab uns der Herr Informationen wie “der Mustang ist ein erprobtes Großserienfahrzeug das so seit 1994 gebaut wird. Immer wieder gab es natürlich mal Facelifts”. Das stimmt so natürlich nicht. In der heutigen Form wird der Mustang seit 2005 gebaut (2004 vorgestellt), 2010 gab es ein Facelift und 2011 neue Motoren die technisch sehr viel moderner sind.

Trotzdem waren wir dort beim Händler doch recht angetan vom Innenraum (hätte ich so nicht erwartet), auch wenn überall mal komische Stellen sind (Fach in der Mittelarmlehne ist einfach nur… ein Loch in der Plastikverkleidung mit Deckel. Keine tolle Verkleidung oder so). Der Sound hat uns auch gefallen – vom V6 wohlgemerkt! Beim Runtergehen vom Gas spuckt er so schön :) Verbrauchswerte sind auch im Rahmen. Weiter haben wir uns dann überlegt – nach viel Internetrecherche und Lektüre im Forum Dr-Mustang – dass es auf jeden Fall das FL-Modell sein muss, also nach 2010. Der Innenraum ist um Welten besser und auch alles andere wurde deutlich verbessert (bessere Sicherheitsaustattung, überarbeitetes Fahrwerk, bessere Optik). Wenn es um den V6 geht sollte man aber schon direkt zum Baujahr 2011 greifen. Bei dem Bild unten handelt es sich übrigens um den V8.

Mustang 2011 Cabrio

Nunja wir haben ja einige Zeit uns das alles gründlich zu überlegen und den Markt zu beobachten. Da wir aber in einer großen Stadt wohnen und wenn wir mal fahren müssen auch Spaß haben wollen erscheint der Mustang attraktiv. Die erste Probefahrt wird mehr sagen. Besonders was Fahrwerk/Handling angeht und ob Melegim das nötige Sicherheitsgefühl spürt. Sollte man aus Angst vor dem Unbekannten lieber doch bei den üblichen Verdächtigen (deutschen Herstellern) bleiben? Was meint ihr!

24h von Le Mans verpasst?

Le Mans 24h

Ich konnte es nicht glauben als mir kurz nach Pfingsten einfiel dass ja eigentlich immer die 24h von Le Mans immer am Pfingstwochenende stattfinden. Ich hab’s verpasst! Bisher hab ich zumindest nebenher immer wieder mal die Zusammenfassungen im TV verfolgt – es hat eben seinen besonderen Reiz wenn man nachts kurz den Sender wechselt und sieht wie die vielen Fahrer gerade in dem Moment durch die Dunkelheit düsen und diese nur mit den kraftvollen Scheinwerfern durchbrechen.

Ein wenig war ich schon enttäuscht aber dank youtube und Konsorten und Portalen wie lemanslive.com kann man inzwischen zumindest einen Großteil der Informationen doch noch besorgen. Sieger war übrigens ein Audi R18 TDI vor Peugeot. Und das mit – bitte festhalten – gerade mal 13,4 Sekunden Vorsprung nach 24h Rennzeit!

Hier ein Video mit den Highlights:

 

Bildquelle: flickr / Le Mans Live Michelin

Scoring Cars: Corvette C3 (zu verkaufen!)

Corvette C3 weiss

Dieses Auto kennt ihr schon von meiner Fotoserie “The Grave“… Es ist eine Corvette C3. Jedoch ist diese nicht mit Algen überwachsen und in schrecklichem Zustand sondern richtig gut erhalten (Naja paar Macken, z.B. fehlt das Emblem auf der endlosen Motorhaube). Wurde erst vor kurzem aus den USA importiert und – festhalten – soll nach Reparatur und Frischekur zum Verkauf angeboten werden! Also wenn ihr etwas mehr als 20.000€ gerade übrig habt, dann kann ich gerne vermitteln. ;)

Hinten rechts auf dem Teaserbild ist übrigens unser Zetti zu sehen… der jetzt neben neuen Bremsen auch noch eine neue Zylinderkopfdichtung braucht und Öl weint. Trotz all der Versuche es zu vermeiden, gewechselten Lüftern, Thermostaten und und… hat alles nichts geholfen. Billig wird’s nicht – und schön auch nicht. Gerade erst gab es ja neue Reifen, neue Bremsen… meine Güte, was für eine Diva der kleine Zetti!

Aber bleiben wir beim C3, besser: bei DER C3. Früher waren ja viele Autos weiblich. Die Corvette hat dank ihrer geschwungenen Formen auch immer schon die Parallelen zum weiblichen Körper beschwört. Der Hüftschwung, die Taille… Dieses Auto hat die perfekten Proportionen!

Zuallerst deswegen die Punkte:

08/10

Natürlich sind die Corvette C1 und C2 absolute Klassiker und die C3 weniger. Aber nach der C3 gab es keine besonders schöne Corvette mehr. Bis auf die aktuelle C6. Die ist wieder richtig toll!! hehe

9 von 10 Punkten hätte es gegeben wenn in diesem Fall rechts vorne und hinten nicht unterschiedliche Felgen montiert gewesen wären und überhaupt ein paar andere Dinge noch richtig wären. Jedoch wird das Auto ja hergerichtet und danach……….. wir werden sehen.

Was ich leider nicht habe: Ein Video auf dem ihr den Sound dieses V8 erleben könntet. Wahnsinn!

Noch ein paar Fotos:

Corvette C3 weiss Details

Morgan präsentiert in Genf neuen 3 Wheeler – Klassiker reloaded

Ein absoluter Klassiker der Automobilgeschichte und ein sehr seltener Anblick im Stadtverkehr: Der Morgan 3 Wheeler. Der eine oder andere kennt ihn vielleicht aus seinem sympathischen Auftritt im Film “The Party” von Blake Edwards mit Peter Sellers in der Hauptrolle. Ob das Fahrzeug stabil ist oder nicht und ob es 180 km/h verträgt sei mal dahin gestellt, aber Morgan hat eine Reinkarnation des Klassikers in Genf präsentiert. Und er sieht super aus! Wie ein Jäger aus dem zweiten Weltkrieg, sehr viel seriöser als in “The Party” und auf jeden Fall mit deutlich sichtbarem Fun-Faktor!

Er soll 117PS haben, was bei einem Fliegengewicht von 500kg eine Beschleunigung von 0-100 in 4,5 Sekunden und eine fragliche – äußerst fragliche – Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h ermöglichen soll. Preise beginnen bei ca. 29.000 Euro.

Also gleich ein Exemplar sichern!

Bildquelle: worldcarfans.com