Nissan Juke: Ersteindruck

Nissan Juke 2012 rot Köln Ersteindruck

Die ersten 100km sind gefahren. Zeit, dass ich euch die ersten Eindrücke mitteile. Auch wenn man ihn selbst in der Hand hatte, der Designeindruck passt auch dann noch. Ein kleines ungewöhnliches Autochen. Dabei glänzt der verhältnismäßig günstige Juke mit allerlei Features die einem die Fahrt leichter machen. Touchscreen zur Bedienung der Audioanlage und des Navis? Dabei. Tempomat und Lenkradbedienung? Dabei. Rückfahrkamera im Display? Dabei. (Allerdings ist es mir ein Rätsel warum die Distanz-Linien nicht den Lenkeinschlag anzeigen.) Noch vieles mehr? Dabei.

Zwei Dinge sind mir bisher negativ aufgefallen:

Ja, er hat riesige Aussenspiegel. Jedoch sind die nicht asphärisch. Somit hat man mit einem toten Winkel groß wie ein Scheunentor zu kämpfen. Dafür sieht man beim Schulterblick aber auch wirklich was.

Der Testwagen hat eine Automatik. So richtig anfreunden kann ich mich mit der nicht. Es kommt zwar Drehzahl, aber die Leistung scheint immer gleich zu bleiben, wenn nicht sogar im Drehzahlkeller am höchsten. Beschleunigung ist übrigens trotz allem genug vorhanden.

Eine Frage:

255km Restreichweite mit vollem Tank? Klingt nach einem kleinen Tank: 46 Liter. Das gilt es noch zu klären… Im Moment liegt der Verbrauch bei 8,7 Litern Super auf 100km. Damit sollte die Restreichweite eigentlich 528km betragen. Entgeht mir da etwas?

Ein wirklich tolles Feature, das gerne von anderen Herstellern kopiert werden kann, sind die Tasten mit unterschiedlicher Beschriftung je nach Modus. So ist die Mehrfachbelegung nachvollziehbar und es hat einen hohen Coolness-Faktor. Schwer zu beschreiben und daher am ehesten anhand eines Videos zu zeigen – das noch kommen wird.

Übrigens: Der Juke zählt zu der immer kleiner werdenden Gruppe von Autos, bei denen man vom Fahrersitz aus noch was von der Motorhaube sieht. Mag ich. Wenn das Licht an ist, sieht man die Scheinwerfer wie Positionslichter bei einem kleinen Motorboot an den Rändern der Motorhaube leuchten.

Alles weitere gibt’s nach dem Ende des Testzeitraums. Sagt mir eure Meinung zum Nissan Juke!

Ab morgen im Fuhrpark: Nissan Juke

Nissan Juke 2012 Teaser

Die letzten Tage gab es hier ja viel über Nissan zu lesen. Neben den Trackdays mit dem 370z waren die Bloggerkollegen noch unterwegs um den Juke-R und GT-R zu fahren. Außerdem sind einige gemeinsam mit Nissan bei den 24 Stunden am Nürburgring gewesen – da wird es mit Sicherheit noch einige Berichte geben.

Bei mir ist Nissan ab morgen wieder aktuell. Denn dann nehme ich den Juke in Empfang. Das Fahrzeug, das als Grundgerüst für den heiß diskutierten Juke-R diente. Bei mir landet er natürlich in der zahmen Version mit Dieselmotor.

Im Gegensatz zu vielen finde ich den Juke designtechnisch sehr gelungen. Alleine schon weil sonst kein vergleichbares Auto rumfährt. In diesem Fall macht’s die Mischung. Ein Kleinst-SUV mit Coupé-artigen Linien und den wohl seltsamsten Scheinwerfern am Markt. Ich bin mir oft nicht sicher ob er mir nicht noch einen Tick besser gefallen würde, wenn die oberen “Scheinwerferstreifen” entfallen würden und es nur die Rundscheinwerfer gäbe.

Im Innenraum ist der lackierte “Motorradtank” rund um die Schaltung das beste Designhäppchen. Der Juke wird mir auf jeden Fall einige gute Fotos verschaffen, da bin ich mir sicher.

Solltet ihr Fragen oder Wünsche zum Auto haben, schreibt mich einfach an – Kommentare oder sonstwo. Ich kümmere mich dann. Nach 1,5 Wochen Testbetrieb gibt es dann den gewohnten Fahrbericht zum Nissan Juke.

Bis dahin könnt ihr den Bericht zum Juke von Sebastian bei passion:driving lesen.

Bildquelle: Nissan

Citroen DS5 und DS3 Racing

Citroen Neuheiten Tage: DS3 Racing 2012

DISCLOSURE:
Ich wurde von Citroen zu den Neuheiten-Tagen im Ecolut-Center eingeladen. Verpflegung war inklusive.

Gestern hatte Citroen – zum ersten Mal – eine Herde Blogger zu einem Event eingeladen um den ersten Kontakt aufzubauen. Direkt bei mir um die Ecke im Bergischen. Bei der Gelegenheit konnten diverse Modelle wie C1, Berlingo oder C4 Aircross probegefahren werden. Unter den anwesenden Fahrzeugen waren zwei wirklich interessant. Die da wären: Der Citroen DS3 Sport und der DS5 Diesel Hybrid.

Citroen DS3 Racing

 

Der kleine Flitzer in schwarz/orangenem Kampf-Trainingsanzug steht recht sportlich da. Ähnlich wie beim MINI ist stellt das Dach einen farblichen Kontrast zum Rest da. Betont durch die Spiegelgehäuse, Kühlergrill und – nicht ganz mein Fall – Felgen in gleicher Akzentfarbe. Gerade das Heck ist sportlich knapp und pummelig und damit genau mein Geschmack. Innen wird die Sportliche Note durch das Armaturenbrett – ebenfalls in Akzentfarbe – und die sehr sportlich konturierten Sitze aufrechterhalten.

Citroen Neuheiten Tage: Citroen DS3 Racing 2012 Fahraufnahme

Um wirklich einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit oder Leistungsunfähigkeit des DS3 Sport zu erhalten war die Zeit leider zu knapp. Also kann ich nur erste Eindrücke schildern: Der Sound ist etwas mau und  – in den Worten von Björn, der ebenfalls dabeiwar – “arg dröhnend”. Die Sitzposition ist gut, die Bestuhlung für meinen Geschmack etwas zu hart. Rundumsicht ist genau richtig, überhaupt ist der Innenraum ziemlich hell. Die Beschleunigung geht in Ordnung, überrascht hat mich wie ruhig der Innenraum jenseits der 150 km/h bleibt. Für solch ein kleines Auto durchaus eine Hausnummer. Um flink in der Innenstadt durch die Lücken im Verkehr zu schlüpfen könnte der DS3 durchaus geeignet sein. Die Materialanmutung im Inneren ist durchwachsen. Mal hat man schöne Oberflächen zu greifen, mal wundert man sich über die Haptik (wie zum Beispiel an den Lüftungsdüsen). Dafür sind die Armaturen sehr spacig, modern, jung. Wenn ihr wissen wollt wie es sich im DS3 hinten sitzt, fragt ihr am besten Jens. Der ist nicht nur hinten sondern – wie es sich gehört - auch mal im Kofferraum gesessen.

 

Citroen Neuheiten Tage: DS5 Diesel Hybrid 2012 Weiss

 

Citroen DS5 Diesel Hybrid

 

Von Außen in meinen Augen der große Wurf von Citroen. Kein anderes Fahrzeug dieser Kategorie sieht so ungewöhnlich aus. Die Linienführung, das schwebende Dach, die massive Chromstrebe an der Motorhaube. Alles scheint zu schreien: Ich bin anders! Das ist auch gut so, denn heutzutage sehen Autos viel zu ähnlich aus. Auch im Innenraum bekennt man sich dazu anders zu sein. Auch hier fließende Formen, der Beifahrer wird von Wölbungen und Rundungen umspielt. Dank drei Fenstern im Dach gleicht der DS5 einer Kathedrale. Bei viel Licht auf der Autobahn unterwegs sein und Zeitung lesen dürfte im DS5 einen ganz besonderen Reiz haben. Genau dort gehört der DS5 meiner Meinung nach auch hin. Landstraßen oder die Stadt liegen ihm nicht so ganz. Dazu reagiert die Automatik zu träge und dazu kommt im ersten Gang schon einfach zu wenig Power rüber. Rein elektrisch anzufahren hat seinen Reiz, durch die Kombination mit dem Diesel dürften sich auch die Betriebskosten im Rahmen bewegen. Das perfekte Auto also für Berufspendler? Ich glaube die sind nicht mutig genug ein Auto zu fahren das förmlich in die Welt hinausschreit, dass es anders sein will. Citroen bekennt sich löblicherweise dazu auch Autos zu machen die sich genau deswegen verkaufen: Weil die neuen Besitzer eben nicht wollen, dass ihr Auto jedem und allem gefällt. Um zu entscheiden ob euch das Auto knapp 37.000 Euro wert ist, solltet ihr euch selbst reinsetzen. Spätestens wenn ihr euch das Heck anseht könnte es passieren, dass ihr euch verliebt.

Citroen Neuheiten Tage: DS5 Diesel Hybrid 2012 Weiss Detailaufnahmen

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Bildquelle/Copyright Fahraufnahme: Jan Gleitsmann

Ihr wollt Peugeot? Der neue 208 bei rad-ab und beim probefahrer

Peugeot 208 2012 Kleinwagen

Mein Ding ist ein solcher Kleinwagen ja nicht direkt, aber ich weiss dass Städter ein solch flinkes Kleinstgefährt durchaus zu schätzen wissen. Wenn Peugeot dann auch noch so mutig ist im Innenraum ein vollkommen neues Konzept auszuprobieren, dann haben sie auch – trotz Kleinwagen – ein Posting verdient. Besonders bevor es bei mir mit Karacho mit dem CLS weitergeht.

Wenn ihr jetzt wissen wollt, was ich mit diesem Konzept meine, dann lest am besten direkt den Testbericht von rad-ab.com oder alternativ auf der Seite vom Probefahrer Alex was den Peugeot ausmacht. Jens war nämlich bei der Präsentation des Kleinen in Berlin dabei, Alex hingegen ist nach Protugal gedüst. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und einen schönen Start in die Woche!

 

Bildquelle: Peugeot, 2012

Ersteindruck Honda CR-Z 1.5 IMA

Honda CRZ 1.5 2012 weiß Ersteindruck Heckansicht

Das erste Wochende mit dem Honda CR-Z ist vorbei und ich habe meine ersten Eindrücke gesammelt. Hier gibt es nun ein paar erste oberflächliche Worte.

Es ist eigentlich – muss ich leider zugeben – unerwartet, aber der CR-Z gefällt mir soweit äußerst gut. Nicht nur weil die weiße Lackierung und die schwarz/silbernen Felgen perfekt zusammenpassen. In vielen Belangen habe ich mich dabei erwischt wie ich überrascht war.

Da wäre zum Beispiel der Moment als ich das erste Mal ausgestiegen bin und verwundert festgestellt habe wie flach das Auto ist – Es geht mir in etwa bis zur Brust.

Dann der erste Druck auf die Sporttaste nachdem der Eco-Modus mich so gar nicht emotional mitnehmen konnte. Der CR-Z verwandelt sich ganz schnell und deutlich wahrnehmbar in einen kleinen Sportler. Der (Tasten-)Name ist eben Programm.

Die schöne Schaltung mit kurzen Schaltwegen und recht knackiger Schaltbarkeit. Auch der kugelförmige Schaltknauf und die dünne Stange auf der dieser montiert ist sind solche kleinen Details die mich persönlich erfreuen – es fühlt sich einfach toll an.

Der gewaltige – allerdings aufgrund der Silhouette flach bauende – Kofferraum.

Es gibt auch vieles was mir nicht so sehr gefällt… aber diese Dinge und auch mehr Details zu den guten Seiten des kleinen weißen Hondas gibt es erst nach einem ausgiebigen Test.

Zum Abschluss möchte ich Honda für das äußerst mutige Dashboard-Design loben:

Honda CR-Z 1.5 2012 Innenraum Cockpit