
Autokultur bei Nacht? Passend dazu der Titel der Ausgabe: “Night on Earth”. Wie immer beschäftigt sich die komplette Ausgabe der Zeitschrift mit einem übergeordneten Thema. Diesmal ist es eben die Nacht und welche Bedeutung die Dunkelheit in der Autokultur spielt.
Wieder glänzt die Ausgabe mit absolut hochwertigen Fotografien die einen am Umblättern vor der 5-Minuten-Marke hindern. Soviel sei verraten: Die Aufnahmen mit einem alten weissen Ferrari sind atemberaubend! Auch wenn ich irgendwie immer mehr den Eindruck bekomme dass Herr Tingler zu einer fixen Größe in der Ramp wird und sie sich immer mehr auf ein paar wenige bestimmte Autoren festlegen, so sind die Artikel weiterhin spannend zu lesen.
Leugnen lässt sich auch nicht dass die Nacht eine ganz besondere Rolle in unserer Autokultur spielt. Und das wird – in der Ramp kommts auch zur Sprache – jeder bestätigen der in seiner Kindheit tausende Kilometer in die Heimat/ den Urlaub fahren konnte. Es gibt kein schöneres Gefühl als es sich mit Decke hinten im Auto bequem zu machen, bei leicht geöffnetem Fenster. Sich vom blechernen Radio sanft berieseln zu lassen und zeitgleich zum Rauschen der vorbeifahrenden Autos die Scheinwerferkegel am Dachhimmel vorbeiblitzen zu sehen. Bis man irgendwo an einer Raststätte oder am Grenzübergang im stehenden Auto wach wird und dieses aus fehlender Fortbewegung resultierende Vibrieren am ganzen Körper spürt…..




