Scoring Cars: Tazzari Zero Elektroauto

Tazzari Zero ZZ Elektroauto

Es ist bereits das zweite Mal, dass ich dieses Gefährt in Köln sehe. Über das, was auf dem Kühlergrill steht (“ZZ”), findet man bei Google leider nichts. Aber ein wenig Recherche später kann ich euch sagen was es wirklich ist: Ein Tazzari Zero, der für ein Microcar (2-Sitzer) besonders grimmig dreinschaut. Jetzt weiss ich auch dass es das Unternehmen Smiles AG (na, da hätt ich auch einfach eingeben können was da auf der Tür steht…) ist, welches diesen italienischen Kleinwagen anbietet. Sie haben ausserdem alles im Profuktportfolio, was mit Elektromobilität zu tun hat.

Nun aber zum Tazzari Zero. 550kg inklusive Akkus, Heckantrieb und eine Höchstgeschwindigkeit von 100km/h. Klingt gut. 140kom Reichweite und 9h Ladezeit. Klingt auch gut. Jedenfalls würde es selbst für Pendler im Köln/Bonner Raum locker ausreichen. Das Design ist – und das ist das erste Mal dass ich sowas bei einem reinen Elektroauto zugebe – richtig gelungen. Der Zero sieht besser aus als die meisten Mikrocars der Konkurrenz.

Trotzdem: So langsam erinnert er mich an Micro Machines damals am PC :)

05/10

 

Scoring Cars: BMW 1er Black&White

1er BMW

Dieser hübsche Einser BMW fällt sofort ins Auge – und das obwohl es nicht der neue 1er ist ;) . Das übrigens eindeutig nicht nur mir – ich musste eine ganze Weile warten damit ich ein Foto ohne Leute machen konnte. Viele drehen sogar nochmal um um ihn sich genauer anzusehen.

Ich finde das Gesamtpaket auch sehr stimmig. In weiss sieht der 1er sowieso gut aus und schwarze Felgen mit Edelstahl- oder Chromkranz passen richtig gut – auch wenn das normalerweise nicht ganz mein Fall ist. Dasselbe gilt für die mattschwarze Motorhaube: Auch eigentlich nicht meins, aber hier sieht es wirklich edel aus! Und so geht es eigentlich die ganze Zeit weiter. Schwaze Rückleuchten: Neine danke! Aber hier: Okeeeeyyy..

Sagen wir es so: Durch den Konsequenten Einsatz von schwarz und weiss als Farben (sogar die Scheiben sind schwarz getönt) hat dieses Coupe seinen ganz eigenen Reiz. Hut ab!

Hier noch die Punkte:

08/10

Zeit für mehr als einen Zweisitzer… bald. Cabrioratgeber

BMW M6 Cabrio

Melegim und ich haben nur einen Zweisitzer, ja. Und bald – aus offensichtlichen Gründen – ist mindestens ein dritter Sitzplatz nötig. Für den.. “Navigator” glaube ich. Ist doch so: Neben Pilot und Copilot, die beide vorne aus dem Flugzeug raussehen, gibt es noch eine wichtige dritte Person, die meist nur irgendwelche Instrumente beobachtet und dahintersitzt. Es ist zwar noch eine Weile hin, aber es lohnt sich immer sich frühzeitig Gedanken zu machen und dann den Gebrauchtwagenmarkt zu beobachten. Da wir beide ganz eigene Anforderungen haben (im Vergleich zur breiten Masse) was ein zweites Auto angeht (richtig: Der Z3 kommt niemals weg!), ist die Wahl nicht leicht zu treffen.

Eines gleich vorweg: Dinge wie Platzangebot, Anzahl Türen, Kofferraumvolumen, Verbrauch, Aussendimensionen und anderes interessieren uns eher sekundär bis GAR NICHT. Es kommt kein Kleinwagen in die Tüte (allein schon wegen Reparaturanfälligkeit), genausowenig irgendein Variant. Dafür muss es gewisse Sicherheitsmerkmale durchaus vorweisen (Airbags auch hinten zum Beispiel). Ausserdem muss es voll autobahntauglich sein, da wir hier in Köln sowieso kein Auto benötigen oder der Z3 genügt, sondern meist damit zwischen den Städten unterwegs sein werden. Der Z3 ist beispielsweise auf der Autobahn ab 150km/h so laut (Rauschen, Motorgeräusch, BOSI-Auspuff) dass man sich weder unterhalten noch Musik hören kann. Ein paar weitere Merkmale haben wir in einem zweiten Schritt festgelegt: Lederausstattung muss sein – Stoff sieht so gut wie immer sehr viel billiger aus und hat meist komische Muster -, Xenon-Scheinwerfer muss sein (ich liebe Xenon!), max. 70.000km darf es gefahren sein und das Baujahr muss mindestens 2004 sein.

Ich kann jedem der einen Gebrauchten kaufen will nur empfehlen: Kauft keinen neuen Kleinwagen sondern greift lieber für dasselbe Geld auf ein etwas älteres Fahrzeug ab der Golfklasse zurück. Kleinwagen sind immer sehr reparaturintensiv und mit entsprechenden Kosten kann man rechnen (gut -  gaaanz neue Kleinwagen sind inzwischen durchaus besser). Jeder der mal einen Ford Fiesta, Opel Corsa, Renault Clio oder Peugeot 206 (nur um Beispiele zu nennen) besaß wird wissen wovon ich rede. Es ist aber auch verständlich: Der Auspuff bei einem möglichst günstigen Kleinwagen kann nicht auf demselben hochwertigeren Material gefertigt werden wie bei einem größeren Fahrzeug das neu das doppelte kostet.

In einem weiteren Schritt waren wir vor zwei Alternativen gestellt: Entweder es muss über einen kürzeren Zeitraum finanziert werden und wir machen dafür Abstriche oder die Finanzierung dauert länger aber dafür müssen wir wirklich etwas finden womit wir beide lange Zeit leben können.

Gebrauchtwagen Erste Gruppe

In die erste Kategorie fielen folgende Fahrzeuge: Mercedes C Coupé (Facelift) – schönster Innenraum von allen Fahrzeugen hier, Alfa Romeo Brera, BMW 1er 3- oder 5-Türer (alle oben zu sehen)
Spätestens mit der Entscheidung von Melegim, dass ein Auto mit dem wir viele Jahre glücklich werden unbedingt ein Cabrio sein muss hat sich einiges geändert. Dabei denke ich nicht anders als sie: Damit wir in ein paar Jahren mit dem Auto plus Navigator auf dem Rücksitz Reisen nach Italien, Frankreich, Spanien machen können und diese dank der Nähe zur Umgebung, die ein Cabrio suggeriert bzw. sogar ermöglicht, auch wirklich Spass machen (die Fahrt ist das Ziel!), muss das Auto einfach rundum offen sein. Mit einem BMW E39 520i kann man eine solche Reise einfach nicht machen: Man er”fährt” zu wenig von dem drumherum, ist zwar relaxt, aber nach der Rückkehr fragt man sich ob man überhaupt unterwegs war. Ein Cabrio ist einfach unvergleichlich.

Da das ganz oben im Artikel abgebildete BMW 6er Cabrio leider leicht außerhalb unseres Rahmen ist, entstand eine zweite Fahrzeugflotte: BMW E46 3er (Facelift) Cabrio, Audi A4 B7 Cabrio, MINI Cooper Cabrio, BMW 1er Cabrio, Audi A3 Cabrio
Die letzten beiden fielen auch recht schnell aus der Suchliste. Es sind die jeweils kleinsten Modelle, die zwar etwas neuere Baujahre wären aber in der Preiskategorie die uns vorschwebt eigentlich immer absolute Basisaustattung hätten. Dafür lohnt es sich nicht, wenn man für dasselbe Geld ein wenige Jahre älteres Mittelklassefahrzeug mit gleicher Laufleistung erhalten kann. Der MINI ist zwar wunderbar stylish und zeitlos (man kann damit auch vor einem teuren Hotel vorfahren), aber hier ist das Argument des unglaublich wenigen Platzes auf den Rücksitzen dann doch (im Vergleich zu 3er und A4) zu beachten.

Etwas anderes als die übriggebliebenen deutschen Marken kommt schon allein wegen des Innenraumes nicht in Frage. Renault oder Peugeot, Ford oder Opel sind wegen der Gestaltung und Anmutung des Innenraums und Cockpits einfach nicht unser Ding. Damit stand fest welche Suchfilter anzulegen sind. Über die nächsten Monate werden wir jetzt beobachten welche Angebote es gibt. Bei Cabrios ist der “Sommereffekt” gar nicht so unbedeutend: Kurz vor den heissen Tagen werden sie teurer weil jeder Lust auf ein Cabrio bekommt und Cabriobesitzer eher zu “diesen einen Sommer nehmen wir noch mit” tendieren. Gegen Winter dann will keiner mehr ein Cabrio kaufen (steht ja dann evtl. monatelang in der Garage) und die, die mit ihrem Cabrio den Sommer noch gefahren sind, wollen es wegen Nebenkosten loswerden. Meist also die perfekte Zeit zum Zugreifen.

Übrigens: Es spricht nichts dagegen ein Cabrio als Ganzjahresfahrzeug zu verwenden! Natürlich ist die Verwendung eines entsprechenden Hardtops anzuraten aber auch mit einem Stoffverdeck kommt man gut durch den Winter. Man sollte eine Garage haben, damit das Verdeck nicht immer nass wird und dann gefriert oder – falls keine Garage vorhanden ist – eine Plane drüberspannen. Die meisten Cabriofahrer dürften jedoch sowieso eine Garage oder einen Tiefgaragenstellplatz besitzen. Pflegt man das Verdeck immer gut und geht sorgfältig damit um, übersteht es auch den schlimmsten Winter.

Wenn es nun um die übriggebliebenen zwei Fahrzeuge geht, so ist eines noch wichtig: Sie müssen edel aussehen und müssen “das besondere Etwas haben”. Genau wie unser Z3 – das behaupte ich jetzt einfach mal. Es gibt so viele Z3 die schrecklich aussehen (geschätzte 70%) weil irgendwas immer nicht passt (Felgen, Orangene Blinker, Vor-Facelift, komische Chrom-Nieren und Lustauslässe an der Motorhaube etc.). Doch Unserer sticht auf dem Parkplatz heraus und wir werden oft darauf angesprochen – wenn nicht sogar mit Kaufangeboten. Gerade beim 3er kann es schnell passieren dass er in der Masse der 3er untergeht.

Daher auch ein paar weitere Wünsche.

3er BMW: Alles was M ist, ist gut. :) Mindestens M-Sportlenkrad und kurzer Schaltknauf. Aussenfarbe schwarz. Chromline. Felgen wie unten auf dem Bild. Innenraum hell (beige/creme), am besten inklusive Fussraum bis zu den Interieurleisten am Cockpit (also oben schwarz, unten beige), weisse Blinker, sollte ein 320i oder 325i sein

Perfektes BMW 3er E39 Cabrio

Audi A4: Alles was S-Line ist, ist gut. :) Mindestens Sportlenkrad 3-Speichen, Sportsitze, sollte ein A4 2.0 sein

Warum die Liste beim A4 so kurz ist? Scheinbar gibt es den A4 fast nur mit schwarzem Leder. Jedenfalls ist die Auswahl nicht ansatzweise so groß wie beim 3er. Ausserdem fällt auf: Es gibt sehr viel mehr Automatikgetriebe als manuelle! Also auch ganz anders als bei BMW.

Perfektes Audi A4 Cabrio B7

Die Entscheidung für eines der Fahrzeuge fällt schwer. Der A4 ist mit seiner verchromten A-Säule und dem Singleframe-Grill ein echter Blickfang. Das Heck sieht wunderschön clean aus und hat bei jeder Motorisierung zwei Endrohre, eines links und eines rechts. Das Design gefällt uns beiden eine Ecke besser als beim BMW. Jedoch hat der A4 in der Preisklasse immer nur Frontantrieb und die Motoren sind alle Vierzylinder. Was Fahrdynamik angeht bin ich skeptisch. Der Innenraum ist auch der schönere, besonders wenn das Navi mit großem Display verbaut ist. Das 3-Speichen-Lenkrad ist das beste auf der ganzen weiten Welt wie ich schon beim Fahrbericht zum Q5 geschrieben habe. Der BMW hätte einen 6-Zylinder, die besseren Fahrleistungen, sieht auch gerade von vorne schön aus. Es gibt sehr viel mehr Auswahl an Farbkombinationen unter den Gebrauchten. Da die Audis was die Auswahl bei vielen angeht eher bescheiden sind, habe ich im Netz noch nach guten Felgen gesucht und bin bei Hofele mit den “Spyder”-Felgen fündig geworden. Der Preis ist mit ca. 250€ pro Felge sogar erschwinglich.

Hofele Felgen Audi A4 Spyder

 

Scoring Cars: Audi RS5

Audi RS5 Schwarz

Audi, Audi…. überall Audi. Und alle sehen fast gleich aus! Die einzigen drei Ausnahmen: R8, A5 und A7.

Der R8 ist natürlich ein reinrassiger wunderschöner Sportwagen, den man sofort erkennt (auch wenn es dann doch mal ein TT sein kann), der A7 ist elegant und skulpturhaft und fällt im Straßenbild sofort auf. Der A5 erinnert mich in seinen Proportionen irgendwie an Amerikanische Musclecars. Ein solcher A5, allerdings in der RS5-Ausführung, ist hier zu sehen. Der RS5 ist eine tolle sportliche Limousine/Coupe mit einem kernigen Klang und souveränem Auftreten. Doch was hat der Besitzer dieses RS5 wohl gedacht? Er sieht schrecklich aus. Hinten ragen die Endrohre gefühlte 10cm über den Stoßfänger hinaus, sind umrandet von einer dicken Chromwulst. Die Seitenschweller erinnern mich am ehesten an das erste Need For Speed: Underground. Einfach nur irgendwas um tiefer zu wirken mit komischen Aussparungen.

Die Felgen sind ganz ok aber passen nach meinem Empfinden auch nicht so recht… Wieso einem ab Werk schon recht perfekten Fahrzeug sowas antun?? Nochwas: Der Klang ist mehrere Stufen schlechter als bei der Serie. Ein metallisch heiseres Keuchen und Blubbern – schade um den V8.

Deswegen:

04/10

PS: Leider will mein CSS im Moment nicht ganz wie ich deswegen kann die Headline teilweise zu sehr über dem Hauptmotiv liegen… Ich behebe das am Wochende!

Scoring Cars: Corvette C6 + Bodykit

Corvette C6 Schwarz

Diese schwarze Corvette C6 ist mir neulich begegnet (vielleicht fällt bei den derzeitigen Scoring Cars langsam auf dass all diese schönen Wagen am selben Tag an mir vorbeigefahren sind? ^^) und ich wusste nicht so recht was das für ein Bodykit ist.

Erstmal: Corvette finde ich super, als Coupe sieht sie zwar sehr viel besser aus (hat vor allem sowieso schon ein Targa-Dach), aber auch das Cabrio sucht seinesgleichen. Die Felgen, schwarz, groß und mit Chromkranz passen auch sehr gut zum Rest (schwarz ist sowieso die schönste Nicht-Farbe). Der Klang, besser gesagt das “Brabbeln” des V8-Motors hat Suchtfaktor. Auch wenn ich und Melegim an diesem schönen Tag eine lange Diskussion darüber hatten ob der Klang von V8-Motoren nun schön ist oder eher nicht, kann ich dem Sound nicht wiederstehen.

Ich habe versucht ihr klarzumachen dass der Nerv-faktor der Geräuschkulisse darauf zurückzuführen ist dass die ganzen Fahrer an diesem Tag auf den Ringen trotz Stau bei jedem Anfahren das Gaspedal ein Sekündchen auf die Bodenplatte treten. Statt einfach langsam anzufahren. Da wird der beste Motorensound nervig. Auf der Landstraße jedoch, bei gleichbleibender Pedalbetätigung oder humanem Gaspedalgefühl im Allgemeinen ist der Klang erste Sahne. Und wir hatten an diesem sonnigen Tag alles an V8-Klang zu beurteilen. Über RS5, M3, Mustang, Camaro, Chevelle, RS4, Aston-Martin V8 Vantage, Jaguar (wow! Der neue Jaguar XJ klingt spiiiitze!),  C63, CL63 und E63 ist alles mit Rang und Namen im V8-Milieu an uns vorbeigefahren.

Doch eine Frage bleibt offen: Dieser Bodykit! Diese C6 sieht vollkommen anders aus als eine Standard-Vette, aber ich kann nicht einordnen was das für ein Bodykit ist. Weiss jemand Rat? Leider ist das Bild hierzu auch nicht besonders gut geeignet.

Natürlich gibt es wieder Punkte, diesmal eine recht leichte Entscheidung:

09/10