
Es hört sich schon vielversprechend an. Das was oben auf dem Foto zu erkennen ist, ist das Herzstück des Motors. In der Mitte befindet sich der Benzingemisch-Einlass, dieses Gemisch wird über die wellenförmigen Kanäle geleitet, hierbei komprimiert und es wird bei der Explosion eine Schockwelle erzeugt. Die heisse Abgasluft strömt dann außen heraus Richtung Auspuff. Das ist die Kurzfassung dessen was hier passiert. Laut Norbert Müller, Entwickler des Prototyps an der Michigan State, ließe sich durch Einsatz eines solchen Motors 20% Gewicht einsparen. Außerdem ist die Energieeffizienz dieses Motors sehr viel höher im Vergleich zum konventionellen Ottomotor. Der Carbondioxidausstoß ist ebenfalls um bis zu 95% geringer.
Das Ganze erklärt sich einfach dadurch, dass sehr viel weniger bewegliche Konponenten (Zylinder, Pleuel, Nockenwelle und und) im Einsatz sind bei denen durch Reibungsverluste und bewegliche Massen viel Leistung verloren geht. Einen ähnlichen Ansatz verfolgte ja auch der Wankelmotor.
Das hört sich alles sehr gut an. Der Motor selbst ist sehr kompakt und würde sich deswegen gerade im Zusammenspiel mit Elektromotoren perfekt einsetzen lassen. Hier nochmal eine schematische Darstellung:

Bildquellen: newscientist.com und Michigan State University


