Dragrace der Sportwagen-Elite

Dragrace SportwagenEs ist eine Frage die sich vermutlich jeder schonmal gestellt hat.

Es ist eine Situation die sich vermutlich jeder schonmal als Kind vorgestellt hat.

Und trotzdem hat es niemand in echt getan. Die Jungs von motortrend haben es einfach gemacht. Versucht eine Antwort auf die eine Frage zu liefern. Man kann sich über die Auswahl der Fahrzeuge streiten – für einen epischen Clash der Sportwagentitanen fehlt sowas wie ein Pagani Zonda (oder der neuere: wie heisst der? Huayyraharayha?) oder ein Koenigsegg – aber die gemeinhin unter den “Sportwagen-Mainstream” fallenden Fahrzeuge sind alle vertreten. Die Konditionen sind für alle vergleichbar und der optische Effekt eines gigantischen Dragraces ist nicht zu vernachlässigen. Ja, natürlich ist jeder Fahrer anders und natürlich kommt es beim Beschleunigen allein auf den Start an und natürlich könnte auf einer Spur mehr Sand liegen als auf der anderen… (ich könnte ewig so weitermachen) ABER: Im echten Leben hat auch nicht jeder exakt dieselben Bedingungen. Man muss einfach das Beste aus dem machen was man hat. Genau dazu sind die Sportwagen hier gezwungen.

Auf einem Flughafen fahren folgende Fahrzeuge gegeneinander:

  • Audi R8 GT
  • BMW 1 M
  • Chevrolet Corvette Z06
  • Ferrari 458 Italia
  • Ford Mustang Boss 302
  • Lexus LFA
  • Lotus Evora S
  • Mercedes SLS AMG
  • Nissan GT-R
  • Porsche Cayman R
  • Porsche 911 GT3 RS

Ein beeindruckendes Starterfeld also! Die genauen Daten und Bedingungen lassen sich bei motortrend “Best Drivers Car 2011” nachlesen. Die Ergebnisse gibt es nicht von mir, schließlich wollt ihr ja die Spannung bis ans Ende des Videos aufrecht erhalten, oder?

Ist das nötig? BMW Active Sound Design

BMW M5 F10 2010 Active Sound Design

Zur Zeit spalten sich die Autofans im Internet in zwei Lager: Die einen finden BMWs “Active Sound Design”-Feature toll, die anderen alles andere als das.

Was dieses “Active Sound Design” genau ist lässt sich so zusammenfassen: Über die Audio-Anlage im neuen BMW M5 wird ein Motorengeräusch erzeugt und durch die Lautsprecher an die Passagiere weitergegeben. Was man dann im Innenraum hört, der V8, ist nicht tatsächlich der Motor selbst, sondern nur ein künstlich erzeugtes Geräusch. Wie sich der Motorsound anhört wird über die Motorsteuerung beeinflusst.

Die einen sagen nun, dass das in einer Limousine völlig ok ist, da man auch die Möglichkeit haben will lautlos (im Innenraum) durch die Gegend zu fahren. Durch diese Technik hat man die Möglichkeit ebendies zu tun. Wünscht man sich hingegen den agressiven M5-V8-Sound genügt ein Tastendruck.

Die anderen sagen dies sei Betrug am Fahrer (und am Passagier). Denn was man hört ist nicht der “echte” Motor sondern etwas das man sonst nur aus Computerspielen kennt. Letztlich könnte man über diese Taste ja eigentlich auch dem Kunden die Wahl bieten… “Wollen sie einen V6, V8, V10 oder V12 Sound? Mit oder ohne Turbolader?”

Vielleicht will uns BMW auch nur endlich auf die nahende Elektro-Zukunft vorbereiten. In der es die vertrauten Motorgeräusche eben nicht mehr gibt. Nichtmal Schaltgeräusche oder Zwischengas-Geräusche. Das finden Leute wie ich extrem tragisch. Da ist doch nix einfacher als zu sagen man kopiert die Geräusche und simuliert sie. Doch hinterlässt dies irgendwie einen faden Beigeschmack. Man täuscht etwas Non-Existentes vor. Es ist wie auf die Motorhaube eines Golf I eine Luftansaugstutze zu kleben. Oder vier Auspuffendrohre ans Heck. Ich weiss noch wie bei der ersten Dodge Viper RT/10 die Sidepipes aus verkehrsrechtlichen/-technische Gründen lahmgelegt werden mussten. Hatte ich so in einer Zeitschrift gelesen. Und selbst das stellte mich auf eine große Probe.

Eigentlich sollte ich mir nun eine eigene Meinung bilden und mir diese Technik beim M5 selbst genauer ansehen. Vielleicht ist ja alles nicht so schlimm? Als erstes würde ich die Motorhaube öffnen um sicherzustellen dass da auch wirklich ein V8 drin ist (Bin mir sicher dass man den Leuten auch nen R4 als V8 verkaufen könnte. Die Wenigsten kucken beim Neuwagenkauf doch unter die Haube? Außerdem gibts da eh nur hübsche Plastikverkleidungen zu sehen), danach den Motor anlassen und hören wie es sich bei offener Motorhaube anhört.

Wenn es wirklich darum geht den Leuten beide Welten zu bieten (lautlos und laut): Beim Ford Mustang GT gibts eine Soundpipe im Motorraum. Entnimmt man den in diesem Rohr befindlichen Schaumstoff öffnet sich ein Soundkanal in den Fahrzeuginnenraum. Es wird laut. Warum nicht sowas?

Oder geht es um etwas ganz anderes? Start-Stopp-Automatik! Da fährt man schon einen tollen V8 und an der Ampel geht er jedesmal aus… das ist ärgerlich und viiiiel zu leise. Da ist es doch praktisch wenn das Motorgebrabbel über die Anlage weitergeht? Nur da würde es auch eine Standgas-Best-Of-Supermotoren-Compilation auf CD tun: “Wollten sie schon immer mal in einem Ferrari Testarossa an der Ampel warten? Oder einem Lamborghini Countach? Einem De Tomaso Pantera? Oder gar einem Citroen 2CV? Holen sie sich jetzt die Standgascompilation für ihr Auto und sie werden an der Ampel alle Insassen in ihrem Fahrzeug begeistern! Wenn sie jetzt bestellen bekommen sie den ‘bösen Blick’ für ihr Fahrzeugmodell gratis dazu. Studien beweisen dass sie damit subjektiv 5-10 Stundenkilometer schneller sind.”

Auf dem BMW-Blog kann man mehr (technische) Details nachlesen, auch wenn die Pressemitteilung schon was älter ist. Dort erfährt man auch was BMW zu dem Schritt bewegt hat.

Bildquelle: BMW

Scoring Cars: Ford Mustang im Doppelpack

Ford Mustang 2011 mal zwei: Cabrio und Coupe

Da sieht man einmal vom Balkon und bekommt das zu Gesicht. Gleich zwei Ford Mustang Baujahr 2010 oder 2011. Zuerst den roten als Cabrio gesehen und dann auf den zweiten Blick das schwarze Coupe ausgemacht. Ihr seht also richtig! Leider habe ich keine Aufnahme aus größerer Nähe.

Ich finde aufgrund der markanten äußeren Erscheinung ist der Mustang recht auffällig und springt besonders in rot besonders ins Auge. Man muss ja auch zugeben: Klassisch muss der erste Mustang aus den 60ern in Rot sein und ein Cabrio sein. Insofern hat dieser Besitzer alles richtig gemacht. Trotzdem finde ich persönlich den Mustang in schwarz schöner. Vorne weg fährt das Coupe und dieses sieht aufgrund der Außenfarbe schon eine ganze Ecke hochwertiger aus, oder?

Dass es sich um ein 10/11er Modell handelt sieht man ganz besonders an der Form der Heckleuchten, die nicht stur rechteckig sind sondern an der Unterkante diesen Knick haben. Außerdem ist in der Heckansicht der große Unterschied dass der V6 genau wie der V8 zwei Endrohre hat. Dies ist jedoch erst beim 2011er Modell so, da es hier neue 6-Zylinder Triebwerke gab und auch einige andere Dinge verbessert wurden.

Da ich das Foto nicht gemacht habe kann ich nicht genau sagen um welche Varianten es sich handelt. Jedoch sieht der hintere Mustang aufgrund der Felgen, der Motorhaube und der kaum erkenntlichen Schlange an der Flanke aus wie ein Shelby GT 500. Liege ich da richtig? Wenn das so ist, ist dieser rote Mustang das Nonplusultra in Sachen Musclecar.

Beim vorderen, schwarzen Coupe kann ich leider keine Details erkennen.

Punkte werde ich diesmal nicht vergeben, das überlasse ich euch. Denn wir wollen uns ja immernoch nächsten Sommer ein 2011er Mustang Cabrio holen, und da wäre es ja wohl klar welche Punktzahl ich vergeben würde :)

?/10

Mercedes Brand Workshop Tag 2 (2): Teststrecke

Teaser Mercedes SL63 AMG

Das Beste kommt zum Schluss, ist das nicht immer so? Im Falle des Markenworkshops war es ein Besuch der Teststrecke von Mercedes in Malmsheim (ein alter Flugplatz) mit der Gelegenheit alle aktuellen Modelle (so ziemlich) mal probezufahren.

Die folgenden Bilder sollen einen kleinen Eindruck vermitteln was da so alles schön in Reih’ und Glied für uns bereitstand:

Malmsheim Mercedes Überblick Testfahrzeuge

CLS, CL65 AMG, SL, SLK, SLS, Smart, A-Klasse, C-Klasse, S-Klasse, Maybach… diese Nomenklatur lässt sich beliebig fortführen. Die Fahrzeuge die auf dem Foto zu sehen sind waren zur Ausfahrt über Autobahn und Landstraßen, aber dazu später mehr.

Zu allererst ging es auf den Handlingkurs, einen kleinen engen mit pylonen abgesteckten Parcour auf dem Spitzkehren und kurze Geraden auf uns warteten. Sechs Personen, sechs Fahrzeuge und dann wurde durchgewechselt. Auch wenn es nur ganz kurz geht, man erhält einen kleinen Überblick über die verschiedenen Fahrzeuge von weicher S-Klasse bis zum beinhartem SLS AMG, dazu ein schwächlicher Smart electric drive der dank Bremskraftrückgewinnung bei der Bremskraft nicht durch ein gefühlvolles Bremsen in irgendeiner Form ermöglichte. Natürlich war für mich der SLS AMG das absolute Highlight. Für andere wie die Blogger von mein-elektroauto.com und Konsorten war es hingegen der F-Cell.

Aber wir waren gerade beim SLS AMG. Endlich mal drinsitzen und eeendlich mal fahren. Ich bin begeistert. Das Auto passt wie ein Handschuh, zum Schließen der Tür muss man gezwungenermaßen wieder mit einem Bein aus dem Auto aussteigen – sonst kommt man nicht an den Türgriff. Alles kleine ungemütliche Details die das Auto so sympathisch und ungewöhnlich machen. Jedem musste erklärt werden dass die Automatik über eine Taste auf Parken gestellt wird. Bewegt man nur den Hebel nach vorne hat man statt wie sonst üblich Parken nämlich den Rückwärtsgang drin. Ich finde das toll. Da denkt nicht einer: Wie können wir es möglichst für alle angenehm machen das Auto zu verstehen. Nein, da denkt einer: Wie kann ich ein Auto so machen dass nur der Besitzer denkt er könne das Auto richtig fahren. So gehört sich das. Vernunft: bitte abspringen! Der Klang des V8-Motors kommt Musclecars aus den 60ern nahe wie sonst selten ein Auto deutscher Herkunft. Keiner der Teilnehmer konnte es sich verkneifen das Gaspedal ganz durchzupressen bis der Motor im Drehzahlbegrenzer seinen Unmut mit einem lauten kernigen Knacken in die Umgebung bläst. Ein faszinierendes Stück Technik. Der Innenraum ist wunderschön gestalter, kalt und technisch. Zwischen Fahrer und Beifahrer befindet sich knapp über Augenhöhe in der Mitte eine dicke breite Wulst am Dachhimmel, dort wo vermutlich die Scharniere der Flügeltüren liegen. So hat man das Gefühl sich etwas mehr strecken zu müssen um den Beifahrer oberhalb des Daches wiederzufinden, mit den Köpfen im freien Fahrtwind (was natürlich NICHT möglich ist) – oder zu ducken um sich ansehen zu können. Natürlich scheint es nur so: Tatsächlich ist diese “Wulst” kein Problem. Der Schweller hat auch die kantigen Kastenformate wie alles andere an dem Auto: So breit und hoch dass…. ich in meinem jungen Alter jedenfalls keine Probleme habe rein und raus zu kommen. Allerdings ist der feste Griff an die A-Säule bei “Reindrehen” des Hintern fast schon obligatorisch. Leider war viel zu wenig Zeit um sich alle Details zu Gemüte zu führen.

Interieur des SLS AMG in rot/schwarz

Mercedes SLS AMG Türen offen einladend

Mercedes SLS AMG Impressionen Frontpartie und Xenon-Schweinwerfer

Mercedes SLS AMG kraftvolles Heck mit geöffneten Flügeltüren

Auf dem letzten Foto ist Kim-Christopher Granz vom tollen Designblog designlovr.net zu sehen. Er hat sich übrigens für die Testfahrt direkt als erster mal den Maybach gesichert. So macht man das! Danach war noch Zeit einzelne Fahrzeuge auf fest ins Navi programmierten Routen zu fahren. Ich wollte anfangs eigentlich den CLS und den CL, irgendwann aber hatte ich dank der ganzen Fahrerei nicht mehr einen ganz so dringenden Wunsch genau diese zwei Fahrzeuge probezufahren. So wurde es der SL63 AMG. Für mehr war dann auch keine Zeit (Muss ja irgendwie mit meinem Z3 wieder nach Köln kommen, nicht wahr?). Im folgenden also ein paar Worte zum SL63 AMG – noch besser: Erst ein paar Fotos zur Einstimmung.

Mercedes SL63 AMG Front

Mercedes SL63 AMG Heck

Ist es nicht schön, das Stuttgarter Ländle? Und passt es nicht hervorrangend zum SL? Ja, wenn man hier so durch die grüne Landschaft fährt und das Blubbern des V8 hört, denkt man sich: Hach, hier müssen die Ingenieure unterwegs gewesen sein als sie den SL im Kopf hatten. Zu groß um ernsthaft als Roadster durchzugehen. Eher der Langstreckencruiser ohne Verdeck. Aus eben diesem Grund fand ich den SL nie besonders toll. Ich überlasse diese Fahrzeuggattung lieber den netten graumelierten Herren jenseits der 45, die sich damit in der Ehrenstraße in Köln oder ähnlichen Flaniermeilen einen Parkplatz sichern möchten. Ich wäre auch nie auf die Idee gekommen – so direkt – den SL probezufahren. Doch man täuscht sich eben auch mal. Draußen, nicht in der Stadt. Draußen, auf dem Land. Dort passt der voluminöse V8 perfekt in dieses Breitschiff und meisselt mit jedem Zucken des Gasfusses ein wenig mehr das Lächeln ins Gesicht. Welche Strecke hat die meisten Tunnel? Gibt es einen Kreisverkehr der komplett ein ringförmiger Tunnel ist? Falls ja: Man schnappe sich den SL63 und fahre auf dem kürzesten – ähem, längsten – Weg dorthin.

Sobald man drinsitzt und vom grauen Leder empfangen wird, von dem Ledergeruch und den ordentlich dimensionierten Sitzen. Sobald man die Zündung einschaltet – auf Stufe 1. Dann etwas wartet, sich innerlich vorbereitet und den Zündschlüssel vollends dreht, fühlt man sich irgendwie am Lago Di Como, auf einer netten kleinen Yacht. Einem kleinen Boot mit einem ebensolchen V8 Motor. Dazu passt ja die Epoche einer Brigitte Bardot oder eines Steve McQueen. Einfach zurücklehnen und den See befahren. Das möchte man auch mit dem SL. Ein Ziel gibt es nicht. Die Ausfahrt endet immer im selben Yachthafen. Es geht auch gar nicht um das Ziel, das wäre zu banal. Es geht um die Erfahrung des Weges, das Gefühl das einem das Auto mitgibt nachdem man ausgestiegen ist. Das etwas Erholung das man sonst im Alltag nicht bekommt. Auf dem Tacho verschwimmen 50 und 100 zu einer Einheit. Man kann gar nicht sagen wie schnell man gerade fährt. Der Zeiger scheint auf der selben Stelle zu stehen egal wie schnell man fährt. Irgendwann muss man immer bremsen – leider. Spätestens hinter dem nächsten LKW. Da hat der See dann doch einen kleinen Vorteil. Für alle diejenigen denen der Weg ans Mittelmeer oder den nächsten großen See zu weit ist empfehle ich den SL63. Die LKWs kann man sich auch wegdenken mit etwas Mühe. Es interessiert einen eh nicht, wenn man dem blubbern des Motors horcht und sich immer wieder etwas zurückfallen lässt -  nur um kurz zurückschalten zu können und wieder etwas zu beschleunigen.

Hat man es doch eilig begibt man sich auf die Autobahn und drückt ordentlich das Gaspedal durch – gerne auch bei manueller Schaltung (dank metallener Schaltwippen – endlich! – auch ein sattes Gefühl). Der Motor dreht voll aus und noch bevor man die linke Spur erreicht hat befindet man sich jenseits der 250. Ausser den gefühlt fast schon stehenden anderen Verkehrsteilnehmern deutet nur der etwas lautere Orkan oberhalb des Kopfes auf die Geschwindigkeit hin. Das Fahrgefühl selbst ändert sich nicht. Eher wird man im Gefühl bestätigt, dass man gerne auch bei dieser Geschwindigkeit mal eben einparken könnte. Hektik kommt nicht auf und falls nötig packen die Bremsen zu dass es einem das Genick an die Vorderzähne drückt. Das einzige was also zur Vollendung des Hochgefühls fehlt ist der Wellengang. Aber das würde ja nicht für ein gut abgestimmtes Fahrwerk sprechen.

Die 21,9 Liter im Schnitt laut Bordcomputer (Bild unten) sind nur ein kleiner Beitrag den man zu leisten gewillt ist. Ich persönlich auch allein schon dafür den Klang des Motors im Stand in der Garage genießen zu können. Fahren ist nur der Bonus. Ich habe meine Meinung über den SL geändert. In 45 Minuten.

Mercedes SL63 AMG Xenon-Scheinwerfer

Mercedes SL63 AMG Dashboard Cockpit Interieur

Scoring Cars: Audi R8′s bevölkern unsere Städte!

Audi R8 Silbern Front

Ich weiss ehrlich gesagt nicht woran es liegt, aber die letzten drei Tage habe ich bei jeder Fahrt mit dem Auto – und ich bin oft gefahren – einen R8 gesehen. Nicht von allen konnte ich Fotos machen (leider auch nicht von einem schönen weissen R8 Spyder) aber immerhin von zweien. Kommt es mir nur so vor oder mausert sich der R8 zu einem ähnlich alltäglichen Anblick im Straßenbild wie ein Porsche 911?

Der erste R8 ist komplett silbern. Die Sideblades sind dabei etwas dunkler gehalten. Der Innenraum ist komplett schwarz. Kein Zweifel dass er so wie er da steht sehr hübsch ist. Bei diesem R8 ist mir auch zum ersten Mal überhaupt aufgefallen wie genial der Diffusor hinten aussieht wenn man sich ein wenig bückt und “drunterschaut”. Wie bei einem Boot mit Jetantrieb. Aber hallo das sind schöne Kurven! ;) Davon sollte ich demnächst mal ein Foto machen, dann weiss jeder was gemeint ist.

Fallen auch jedem die gigantischen Bremsscheiben in Pizzagröße oben auf dem Bild auf? Und hier unten auch:

Audi R8 Silbern Heckansicht

Ich kann mich irgendwie an dem Ding nicht sattsehen.

Zum ersten Mal gibt es bei mir auf dem Blog auch gleich zwei Wertungen auf einmal. Hier erstmal die Wertung für den silbernen:

08/10

Audi R8 komplett schwarz

Während der silberne Audi sehr edel aussieht, wirkt der schwarze Audi der hier zu sehen ist richtig böse. Aber ich mag die “Knight Rider”-Optik. Sie steht dem R8 gut. Die Felgen könnten doch verchromte Kränze vertragen finde ich persönlich. Aber auch so würde ich zu diesem R8 nicht nein sagen. Am Straßenrand ist er SEHR viel auffälliger als der silberne. Außerdem hat er im Innenraum Leder in “Sattelbraun” – So nenne ich die Farbe jetzt mal :)

Ein direkter Vergleich fällt schwer, aber der schwarze R8 erhält von mir:

09/10