Citroen DS5 und DS3 Racing

Citroen Neuheiten Tage: DS3 Racing 2012

DISCLOSURE:
Ich wurde von Citroen zu den Neuheiten-Tagen im Ecolut-Center eingeladen. Verpflegung war inklusive.

Gestern hatte Citroen – zum ersten Mal – eine Herde Blogger zu einem Event eingeladen um den ersten Kontakt aufzubauen. Direkt bei mir um die Ecke im Bergischen. Bei der Gelegenheit konnten diverse Modelle wie C1, Berlingo oder C4 Aircross probegefahren werden. Unter den anwesenden Fahrzeugen waren zwei wirklich interessant. Die da wären: Der Citroen DS3 Sport und der DS5 Diesel Hybrid.

Citroen DS3 Racing

 

Der kleine Flitzer in schwarz/orangenem Kampf-Trainingsanzug steht recht sportlich da. Ähnlich wie beim MINI ist stellt das Dach einen farblichen Kontrast zum Rest da. Betont durch die Spiegelgehäuse, Kühlergrill und – nicht ganz mein Fall – Felgen in gleicher Akzentfarbe. Gerade das Heck ist sportlich knapp und pummelig und damit genau mein Geschmack. Innen wird die Sportliche Note durch das Armaturenbrett – ebenfalls in Akzentfarbe – und die sehr sportlich konturierten Sitze aufrechterhalten.

Citroen Neuheiten Tage: Citroen DS3 Racing 2012 Fahraufnahme

Um wirklich einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit oder Leistungsunfähigkeit des DS3 Sport zu erhalten war die Zeit leider zu knapp. Also kann ich nur erste Eindrücke schildern: Der Sound ist etwas mau und  – in den Worten von Björn, der ebenfalls dabeiwar – “arg dröhnend”. Die Sitzposition ist gut, die Bestuhlung für meinen Geschmack etwas zu hart. Rundumsicht ist genau richtig, überhaupt ist der Innenraum ziemlich hell. Die Beschleunigung geht in Ordnung, überrascht hat mich wie ruhig der Innenraum jenseits der 150 km/h bleibt. Für solch ein kleines Auto durchaus eine Hausnummer. Um flink in der Innenstadt durch die Lücken im Verkehr zu schlüpfen könnte der DS3 durchaus geeignet sein. Die Materialanmutung im Inneren ist durchwachsen. Mal hat man schöne Oberflächen zu greifen, mal wundert man sich über die Haptik (wie zum Beispiel an den Lüftungsdüsen). Dafür sind die Armaturen sehr spacig, modern, jung. Wenn ihr wissen wollt wie es sich im DS3 hinten sitzt, fragt ihr am besten Jens. Der ist nicht nur hinten sondern – wie es sich gehört - auch mal im Kofferraum gesessen.

 

Citroen Neuheiten Tage: DS5 Diesel Hybrid 2012 Weiss

 

Citroen DS5 Diesel Hybrid

 

Von Außen in meinen Augen der große Wurf von Citroen. Kein anderes Fahrzeug dieser Kategorie sieht so ungewöhnlich aus. Die Linienführung, das schwebende Dach, die massive Chromstrebe an der Motorhaube. Alles scheint zu schreien: Ich bin anders! Das ist auch gut so, denn heutzutage sehen Autos viel zu ähnlich aus. Auch im Innenraum bekennt man sich dazu anders zu sein. Auch hier fließende Formen, der Beifahrer wird von Wölbungen und Rundungen umspielt. Dank drei Fenstern im Dach gleicht der DS5 einer Kathedrale. Bei viel Licht auf der Autobahn unterwegs sein und Zeitung lesen dürfte im DS5 einen ganz besonderen Reiz haben. Genau dort gehört der DS5 meiner Meinung nach auch hin. Landstraßen oder die Stadt liegen ihm nicht so ganz. Dazu reagiert die Automatik zu träge und dazu kommt im ersten Gang schon einfach zu wenig Power rüber. Rein elektrisch anzufahren hat seinen Reiz, durch die Kombination mit dem Diesel dürften sich auch die Betriebskosten im Rahmen bewegen. Das perfekte Auto also für Berufspendler? Ich glaube die sind nicht mutig genug ein Auto zu fahren das förmlich in die Welt hinausschreit, dass es anders sein will. Citroen bekennt sich löblicherweise dazu auch Autos zu machen die sich genau deswegen verkaufen: Weil die neuen Besitzer eben nicht wollen, dass ihr Auto jedem und allem gefällt. Um zu entscheiden ob euch das Auto knapp 37.000 Euro wert ist, solltet ihr euch selbst reinsetzen. Spätestens wenn ihr euch das Heck anseht könnte es passieren, dass ihr euch verliebt.

Citroen Neuheiten Tage: DS5 Diesel Hybrid 2012 Weiss Detailaufnahmen

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Bildquelle/Copyright Fahraufnahme: Jan Gleitsmann

Fahrbericht Honda CR-Z 1.5 IMA: Jakyll & Hyde

Honda CR-Z 1.5 IMA 2012 Weiss Teaser

 

Da stand er also ganz in weiß vor mir. Ihr wisst, der Ersteindruck ist der wichtigste. Besonders bei einem Auto das man nicht jeden Tag rumfahren sieht. Große schwarze Felgen mit silbernen Akzenten: Die weiß/schwarz Kombination gefällt mir. So wie der CR-Z dastand und wartete, konnte ich ihm durchaus etwas abgewinnen.

Design

 

Von vorne sieht er sehr aggressiv und sportlich aus, steht mit seiner kantigen Schnauze erwartungsvoll im Wind. Die Scheinwerfer haben einen Blaustich (ein sehr schönes Designmerkmal!), LED-Tagfahrlicht komplettiert die Optik. Insgesamt schön schlicht.

Die Seitenlinie kann ebenfalls begeistern. Denn die Proportionen stimmen. Kurze Überhänge, hinten wirklich ultrakurz, eine schön abfallende Dachführung die von einer Haifischflossen-Antenne und einem Dachspoiler (dieser hat ihm bei Alex den Spitznamen “Sharky” eingebracht) aufgepeppt wird. Das Fahrzeug kommt mir an der höchsten Stelle gerade mal bis zur Brust. Die Fensterlinie wird hinten nach oben gezogen, ähnlich der Kanzel eines Kampfjets. Vorne sitzen die Außenspiegel unterhalb der Motorhaube, dadurch setzt die ganze Fensterfläche vom Spiegel aus nicht bündig mit der Motorhaube an. Folge ist, dass die geduckte Haltung noch mehr betont wird. Wer jedoch hinter der großen Fensterfläche auch tatsächlich Durchsicht vermutet, liegt falsch. Die hinteren Fenster sind von innen nur auf einer kleinen Fläche vorhanden, der Rest ist eigentlich B- und C-Säule.

Honda CR-Z 1.5 IMA 2012 Weiss Seite Vorne Rechts

Honda CR-Z 1.5 IMA 2012 Weiss Aussen Heck angeschnitten

Honda CR-Z 1.5 IMA 2012 Weiss Aussen Heck Dachspoiler 3. Bremsleuchte

Honda CR-Z 1.5 IMA 2012 Weiss Aussen Heck Diffusor

Das Heck ist die Ansicht, bei der man am ehesten schmunzelt. Der angedeutet Diffusor sieht toll aus, doch erinnert das Heck zu sehr an “klassische” Hybrid-Steilheck-Fahrzeuge. Es ist zu hoch, zu kastenförmig. Von hinten vermutet keiner ein sportliches Fahrzeug im CR-Z. Das Testfahrzeug könnte durchaus noch Distanzscheiben auf der Hinterachse vertragen damit die Reifen bündig mit den Radhäusern abschließen. Der schwarze Bereich zwischen den Heckleuchten ist Fensterfläche. Trotz dieses Fensters und des riesen Fensters in der Heckklappe sieht man nach hinten nur einen kleinen Bereich: Der Balken zwischen den beiden Fenstern, genau an der Knickkante, liegt beim Blick in den Rückspiegel immer über den Scheinwerfern des nachfolgenden Verkehrs.

Honda CR-Z 1.5 IMA 2012 Weiss Innen Sitz Schulterblick hinteres Fenster

 

Einsteigen, wohlfühlen.

 

Platz nehmen geht leicht, die Sitze sind sehr gut konturiert und lassen sich ganz klassisch manuell genau so einstellen wie man es möchte. Auch das Lenkrad lässt sich in Tiefe und Höhe einstellen. Alsbald starrt man dann auf das Science-Fiction Dashboard. Volldigital und vollbunt. Mir hatte dieser Designweg von Honda schon beim Civic gefallen und er gefällt mir immernoch. Ich mag eben alles was anders ist. Auch wenn auf den zweiten Blick viele Platzierung nicht so direkt sinnvoll/nachvollziehbar scheinen: Wo man den Lichtschalter vermutet ist die Verstellung der Aussenspiegel, Der Schalter für die PDC (hinten) befindet sich dort wo sonst die Nebelschlussleuchte bedient wird und die Schalter für die Sitzheizung liegen – statt dort zu sein wo alle anderen Schalter sind, nämlich auf der Mittelkonsole – als einzige oberhalb des Schaltknaufs am Mitteltunnel.

Gut, die Positionierung wirft eben ein paar Fragen auf, ist aber nur Gewöhnungssache. Hat man sich einmal gewöhnt, so ist die Bedienung der Funktionen jedoch genau so, wie man es sich wünscht. Ohne Umwege und Seltsamkeiten. Keine Beschriftungen, die Rätsel aufgeben, alles selbsterklärend. Vorbildlich! Funktionen wie der Tempomat und die Freisprecheinrichtung lassen sich auch über das Multifunktionslenkrad steuern.

Zündschlüssel drehen – Startknopf drücken.

 

Der 1.5 Liter 4-Zylinder-Motor mit 114PS erwacht mit einem heiseren, wenig betörenden “RRRrrmm” aus dem Schlaf. Überhaupt klingt der Motor zu keiner Zeit begeisternd. Er hält sich bei normaler Fahrt stark im Hintergrund, sollte man die Gänge mal ausdrehen erhält man nur ein Nähmaschinensurren. Nach Power klingt es nicht. Die fehlt auch in oberen Drehzahlbereichen gänzlich. Versteht mich nicht falsch: Durch die zusätzliche Elektromotorunterstützung (14PS) schiebt der CR-Z gut an. Doch passiert das im unteren Drehzahlbereich. Die Konsequenz daraus ist, dass man im Grunde fast die gesamte Fahrt im 6. Gang absolvieren kann und mit diesem auch mal eben noch beschleunigen kann ohne zurückzuschalten.

Im “Normal”-Fahrmodus empfiehlt eine kleine Anzeige auch passenderweise in etwa folgende Schaltzeitpunkte durch eingeblendete Pfeile nach oben oder unten: 20km/h – 2. Gang, 30km/h – 3. Gang, 40km/h – 4.Gang, 50km/h – 5. Gang, 60km/h – 6. Gang. Das ist spritsparend und anders als bei jedem anderen Auto kann man eben trotz 5. Gang bei 50km/h mal noch zwischenbeschleunigen. Doch viel darf man nicht erwarten. Dem CR-Z würden eindeutig ein paar PS mehr gut zu Gesichte stehen.

3 Fahrmodi für drei Erlebnisse.

 

Eco – Normal – Sport. So nennen sich die per Schalter links des Lenkrads wählbaren Fahrmodi. Bei Eco ist alles – wie der Name vermuten lässt – auf Spritsparen ausgelegt. Gasbefehle werden zögerlich umgesetzt, die Beschleunigung ist unmerklich, alles am Auto provoziert hier den Fahrer eine vorausschauende Fahrweise an den Tag zu legen. Dazu passt die grüne Färbung des Ringes um den digitalen Tachometer.

Honda CR-Z 1.5 IMA 2012 Weiss Innen Startknopf Farben Tachometer Eco, Normal, Sport

Bei Normal fährt sich der CR-Z im Stadtverkehr und auch abseits der Stadt so wie ein durchschnittliches Auto mit einer solchen Motorisierung eben fährt. Er tut was er tun soll. Das Display ist grün gefärbt, ändert sich jedoch über türkis zu blau wenn man mal etwas zu sehr Gas gibt.

Im “Sport”-Modus wandelt sich der CR-Z jedoch von Dr. Jakyll zu Mr. Hyde. Ähnlich den Charakteren aus der Novelle von Robert Louis Stevenson verwandelt sich der CR-Z vom Arzt, dem das Gemeinwohl, die Umwelt, am Herzen liegt zum aufbrausenden, launischen Mörder Hyde. Das Display färbt sich teuflisch tief Rot, alle Assistenzanzeigen (kleine Pflanzen die einen für umweltschonendes Fahren belohnen, Schaltvorschläge etc.) verschwinden, alles macht Platz für den großen Drehzahlmesser und den Tachometer. Der CR-Z macht schon beim Berühren der Taste einen leichten Satz nach vorne, fletscht die Zähne. Die Lenkung wird deutlich straffer und direkter. Sie lässt einen teilhaben am Fahrbahnbelag. Der CR-Z wird endlich zu dem versprochenen sportlichen Coupé. Gemeinsam mit der phänomenalen Schaltung, den Sitzen und dem tollen Lenkrad wird er zu einer Fahrmaschine mit der beachtliche Kurvengeschwindigkeiten möglich sind. Endlich versteht man warum er das straffe Fahrwerk hat, das so gar nicht zu den anderen beiden Modi passt. Es ist zu trocken. Doch jetzt, im “Hyde-Modus”, weiß man, dass genau dieses Fahrwerk dafür verantwortlich ist, dass man trotz Schlaglöchern und Unebenheiten in der Kurve diese mit hoher Geschwindigkeit fahren kann. Der CR-Z klebt souverän auf dem Kurvenasphalt wie sonst höchstens in einer Steilkurve. Das ist das Auto das ich sehen wollte.

Die Kurve ist allerdings auch der Ort, an dem man mit dem CR-Z bleiben sollte. Sprich: Landstraße und spritzige Stadtfahrten. Da macht er Spaß. Auf der Autobahn ärgert es einen schnell wenn dem CR-Z viel zu früh die Puste ausgeht.

Ein paar Worte zur manuellen 6-Gang-Schaltung

 

Genau genommen drei Worte: Ich – bin – sprachlos.
Wenn ich mehr dazu sagen muss: Das, was Honda hier dem gewillten zukünftigen Honda-Fahrer in die rechte Hand legt, ist in meinen Augen das Schaltungsideal. Es erinnert mich an die sportlichsten Schaltkulissen der 80er/90er. Kurz, knackig, tolle Haptik. Aufgeschlüsselt in einzelne Eindrücke liest sich das so: Auf einer dünnen, kühlen Metallstange sitzt ein kugelförmiger Schaltknauf und schmeichelt mit einer Kopfplatte aus eiskaltem Metall der Hand. Der sehr kurze Weg von Gang zu Gang findet sich ganz von allein. Jedes Schalten wird von einem schön mechanischen “Plonnng” begleitet. Die Kupplung spielt perfekt mit der Schaltung zusammen. Fuss drauf und wieder runter ist eine einzige schnelle Bewegung, zeitgleich fliegt der nächste Gang rein. Dabei macht der CR-Z keine Lastwechselreaktion, nichts lässt Mitfahrer überhaupt erahnen dass gerade ein Gang gewechselt wurde. Ich habe es zu einem Hobby gemacht bei CR-Z selbst in der Stadt alle Gänge nacheinander einzulegen bis hin zum letzten und freue mich über jede rote Ampel.

Honda CR-Z 1.5 IMA 2012 Weiss Innen Manuelle 6-Gang Schaltung Schaltknauf

Honda CR-Z 1.5 IMA Weiss Innenraum Armaturenbrett, Cockpit, Dashboard, Digital

Das Pflichtprogramm

 

Am Rande gibt es natürlich noch ein paar kleine Details zu erwähnen. Da wären die hinteren Sitze: Sie sind nicht mehr als ein Ablageort, als vollwertige Sitze taugen sie nicht. Weder für Erwachsene, Kinder oder Kleinkinder. Mein Kindersitz lässt sich zwar durch die große Türöffnung leicht ins Auto schaffen, hinten findet er aber nicht genug Platz. Der extra bezahlte Seitenaufprallschutz am Kindersitz muss abgenommen werden und die Rückenlehne berührt selbst in der niedrigsten Einstellung das Dach. Der Beifahrersitz lässt sich dann auch nicht mehr weit genug nach hinten fahren um vorne überhaupt sitzen zu können. Somit bleibt nur der Beifahrersitz für einen Kindersitz – trotz Isofix und Toptether hinten. Zumindest lässt sich der Beifahrerairbag mit dem Autoschlüssel deaktivieren. Das alles macht in der Summe den CR-Z eher zum reinen Zweisitzer als zum 2+2-Sitzer.

Honda CR-Z 1.5 IMA 2012 Weiss Aussen Front Nah Scheinwerfer

Die Start-Stop-Automatik hilft ebenfalls, neben dem Elektromotor, Sprit zu sparen. Der Motor geht aus sobald man die Kupplung und die Bremse tritt  – übrigens auch wenn man mit unter 30km/h rollt – und geht wieder an wenn man den Fuß von der Bremse nimmt oder einen Gang einlegt.

Der Kofferraum ist deutlich größer als man annehmen würde. Allerdings in der Tiefe. In der Höhe ist er aufgrund der abfallenden Dachlinie sehr beschränkt. Während Richtung Wageninneres ein Sixpack Wasser aufrecht stehen kann wird es direkt an der Ladekante schon knapp.

Honda CR-Z 1.5 IMA 2012 Weiss Aussen Heckleuchte und Seitenlinie

Einparken will trotz PDC hinten geübt sein. Erstens gibt es vorne keines und man sieht außer Scheibe nach vorne gar nichts von der Karosserie. Zweitens ist aufgrund der breiten C-Säule der Blick nach hinten rechts und links versperrt. Außerdem erinnern wir uns, dass die hinteren Fenster nur kleinste dreieckige Fenster sind und man vom Fahrerplatz aus  hier gar nicht raussehen kann. Der Einlenkpunkt beim rückwärts-seitwärts Einparken muss nach Gefühl gewählt werden. Auch beim Schulterblick sieht man wenig. Doch entschädigen sehr große Außenspiegel dafür.

Wer will ihn?

 

Mich hat der CR-Z mehr als überrascht. Alleine die Schaltung wäre für mich schon ein Grund dieses Auto einem anderen vorzuziehen. Dazu der Verbrauch von 6,5 Litern auf 100km, das bei extremster Fahrweise wohlgemerkt. Die Soundanlage (USB-Anschluss und Aux-Anschluss vorhanden) spielt aufgrund eines Subwoofers im Kofferraum ordentlich auf, wie von japanischen Autos gewohnt. Doch eher Prodigy-geeignet als Jazz-Affin.

Honda CR-Z 1.5 IMA 2012 Weiss Aussen Vorne Xenonscheinwerfer Blaufärbung Detail

Das bei meiner Sicht auf die Welt unschlagbare Argument ist jedoch Folgendes: Wann sieht man einen CR-Z mal rumfahren? Er ist fast schon ein Exot. Hat man ihn und stellt ihn auf einem großen Parkplatz ab kann man sich sicher sein, dass man keinen zweiten CR-Z auf diesem Parkplatz finden wird. Und das macht ihn zu einem leicht unvernünftigen, sympathischen Charakterfahrzeug. Ich würde ihn sehr gerne länger behalten. Vielleicht aber für das letzte Quäntchen Power in einer Type-R Version? Liebe Honda-Ingenieure? Spendiert ihm bitte 40 Mehr-PS und der CR-Z würde sich vom sportlichen Coupé zum Sportcoupé wandeln.

In den nächsten Tagen gibt es wie gewohnt noch eine detaillierte Bildergalerie zum Honda CR-Z.

Die Galerie ist nun online und findet sich hier: Honda CR-Z Bildergalerie

Und wer eine andere Meinung will, der wird demnächst bei rad-ab fündig. Auch dort wird der CR-Z bald unter die Lupe genommen.

Honda CR-Z 1.5 IMA Sport 2012 Testurteil Grafik Bewertung

 

Lamborghini Gallardo 570-4 Spyder Performante bei Marioroman Pictures

Lamborghini Gallardo 570-4 Spyder Performante 2012

Besonders gern lese ich Testberichte zu Autos die ich mir nie leisten können werde. Träumen ist doch das Schönste, oder? Da kommt mir Marioroman Pictures mit dem Artikel zum extremen Lamborghini Gallardo 570-4 Spyder Performante gerade recht. Sein Artikel ist garniert mit fabelhaften Aufnahmen dieses Exokten. So zum Beispiel das Bild von den Sitzen, oben zu sehen. Das ist Kunst! Sowohl das Foto als auch die Sitze selbst. :)
In seinem Artikel kommt gut die Power rüber, die in diesem Supersportler schlummert.

Die 570 steht übrigens für 570PS, die 4 für Allradantrieb. Hier geht es zum Artikel über den Lamborghini, der auch in der Prestige Cars veröffentlich wurde/wird.

Bildquelle/Copyright: Mario-Roman Lambrecht

 

Premiere in Genf: BMW Concept M135i

BMW Concept M135i Autosalon Genf 2012

Mal unter uns: Der neue BMW 1er hat mir bei Einführung nicht so recht gefallen. Riesige Scheinwerfer, fast selbe Heckansicht wie beim VW Polo… Nein, die große Liebe würde es nicht werden. Doch jetzt, wo ich in Form des Concept M135i das erste Mal die dreitürige Version sehe, bin ich schon etwas milder gestimmt. Das könnte auch an den ganzen M-Anbauteilen liegen. Heckschürze, Frontschürze, 18-Zoll Felgen… doch so wie abgebildet schmeckt mir der 1er.

Vor kurzem hatte ja BMW bekanntgegeben von der M GmbH auch andere Fahrzeuge als die bisherigen anzubieten. Ich umschreibe es mal als “Standardfahrzeuge mit einem Hauch M”. Liest sich dann in der Modellbezeichnung folgendermaßen: M550d, X5 M50d und X6 M50d. Das kleine aber unscheinbare “d” steht natürlich für Diesel.

Beim alten 1er hieß es erst lange Zeit es gäbe kein M-Derivat, der 135i sei ja aber quasi schon ein M. Dann kam doch der 1er M und hat mich/uns/alle ziemlich umgehauen. Welch ein tolles Gefährt! Irgendwie wundert es mich da nicht dass man nicht direkt den neuen 1er M vorstellen will. Stattdessen nun als der M135i. Eine Kreuzung der Verwirrungen und Thesen des letzten 1ers – falls mir noch jemand folgen kann.

So lässt man sich noch die Möglichkeit offen dass nach Vorstellung der ganzen 1er Karosserievarianten etc pp der “echte” M kommt und betreibt mit dem M135i gleichzeitig Werbung für das neue Fahrzeugkonzept der M GmbH: Es ist ein 1er mit ganz vielen Designanleihen und Anbauteilen aus der M-Feder (BMW selbst nennt es “für BMW M Performance Automobile typische Akzente für Athletik”), der Motor ist jedoch der Reihensechszylinder mit über 300PS – sicherlich ausreichend für das Auto – der normalerweise kein Fahrzeug der M GmbH antreiben sollte antreibt.

Ich würde so unterscheiden: Echte-Ms und Optik-Ms. Bessere Ideen?

Zu sehen gibt es das BMW Concept M135i auf dem Genfer Automobilsalon am Dienstag, 6. März um 17 Uhr im Rahmen der BMW DTM Präsentation.

Quelle: BMW Group Presse, 2012

Scoring Cars: BMW M6 Tuning

BMW M6 Cabrio weiss Tuning

 

Na endlich gibt’s mal wieder einen ordentlichen Kandidaten bei Scoring Cars. Was ihr hier seht ist ein BMW M6 Cabrio das zusätzlich nochmal ein ordentliches Tuning bekommen hat. Das äußert sich in diversen Plastikanbauteilen hier und da. Ist er damit schöner oder ansehnlicher geworden? Nein. Ist ein hochwertiger Grand Tourer zu einem Tuningverschnitt ohne viel Charakter verkommen? Ja.

Was sind das für tolle Schweller die wie aus einem Guss wirken? (Ich hoffe ihr hört den Sarkasmus raus). Diese tolle Wulst am Übergang des Radkastens zum Heck? Und auch wichtig: Ein großartiger Heckflügel. Damit bleibt man sicher am Boden.

Die Frontschürze ist ganz ok, die Felgen eigentlich auch. Nur etwas zu tief für meinen Geschmack. Passt nicht so recht zu diesem Auto. Und ich bin raus…

02/10