Roadmovie “Trip”: Unterstützt das Kurzfilm-Projekt!

Oldsmobile Cutlass Trip Roadmovie 2013

Ich stehe auf Roadmovies und ich stehe auf Musclecars. Damit habe ich direkt mal zwei Gemeinsamkeiten mit Armin Riedel und Jens Spöri. Die beiden haben auf der Crowdfunding-Platform startnext ein Projekt vorgestellt und versuchen gerade auf die Zielsumme von 5.000,- Euro zu kommen (aktuell sind 715€ finanziert). Warum das Projekt vielversprechend aussieht? Das erfahrt ihr nach einem Klick auf weiter.

Fahrevent: Mercedes-Benz E63 AMG – Barcelona, meine Teure

Mercedes E63 AMG S-Modell 4MATIC T-Modell 2013 - Grau - Barcelona: Teaser

DISCLOSURE:
Ich wurde von Mercedes-Benz nach Barcelona, Spanien, eingeladen, um die neue E-Klasse kennenzulernen. Anreise, Verpflegung und Unterkunft wurden von Mercedes übernommen.

Barcelona, meine Teure, ich möchte dir den neuen E63 AMG vorstellen. Sohn aus gutem Hause, wohlerzogen, sportlich. Genau der Richtige, um deinem Temperament etwas entgegenzusetzen. Nochmals leicht verfeinert als S-Modell (585PS) und erstmals mit Allradantrieb 4Matic. Ihr werdet euch lieben…

9. Us-Car-Treffen am CentrO in Oberhausen

9. US Car Treffen Oberhausen/Centro 2012: Dodge Challenger Orange

Zur Zeit scheine ich wirklich eine Schlechte-Fotos-Phase zu haben. Mit dem was ich beim 9. US-Cars-Treffen am vergangenen Wochenende vor dem CentrO in Oberhausen so geschossen habe, bin ich nicht zufrieden. Andererseits sind solche Veranstaltungen für tolle Fotos sowieso vollkommen ungeeignet. Zu viele Leute und die Autos stehen zu nah beieinander. Wirkt immer so wie auf dem Hof eines Autohändlers.

Trotzdem möchte ich euch ein paar Fahrzeuge nicht vorenthalten. Je weiter ihr runterscrollt, desto besser wird’s. :)

Die Veranstaltung wird über das Dr.-Mustang Forum organisiert und scheint wirklich viele Besucher zu ziehen. Melegim und ich fanden es nur schade dass so sehr die typisch amerikanischen Klischees bedient werden. US-Flaggen überall und “Sweet Home Alabama” auf der Bühne. Eher wie ein Country-Fest. Dabei möchte man doch bestimmt eigentlich zeigen, dass die USA mehr sind als das. Und ganz besonders die US-Fahrzeuge nicht die Klischees erfüllen.

Aber dazu wird es nicht kommen.

Wer die Fotos ganz aufmerksam durchsieht, wird auch den Ford Mustang Grabber-Blue finden, der dem Magazin “Träume Wagen” als Redaktionsfahrzeug dient. Und direkt dahinter einen gewissen Herrn Sandmann.

9. US Car Treffen Oberhausen/Centro 2012: Ford Mustang Mach 1

9. US Car Treffen Oberhausen/Centro 2012: AC Cobra Fahraufnahme

9. US Car Treffen Oberhausen/Centro 2012: Ford Mustang 1968/2012

9. US Car Treffen Oberhausen/Centro 2012: Dodge Charger 1968 Heck

9. US Car Treffen Oberhausen/Centro 2012: Ford Mustang 2012 Träume Wagen

9. US Car Treffen Oberhausen/Centro 2012: Dodge Viper Schwarz Front und Heck

9. US Car Treffen Oberhausen/Centro 2012: AC Cobra silbern Front und Felge

9. US Car Treffen Oberhausen/Centro 2012: AC Cobra silbern Front Nahaufnahme und Sidepipes

Cadillac CTS-V Coupé im Fahrbericht bei marioroman pictures

Cadillac CTS V 2012 Silber, Coupe, marioroman pictures

Wenn ihr zu einem superungewöhnlichen Auto wie dem Cadillac CTS-V nicht nur einen tollen Testbericht lesen wollt, sondern auch von hochwertigsten Autofotos nicht genug bekommen könnt, dann seid ihr auf Fanaticar genau richtig.

Der Cadillac ist was Design angeht höchst gelungen (ich stehe eben auf Ecken und Kanten) und würde auf meinem Wunschzettel durchaus vor dem einen oder anderen Sportcoupé aus Deutschland landen. Alleine schon wegen dem Seltenheitsfaktor. Stutzig macht mich nur, dass Mario-Roman bemängelt der V8 würde nicht nach V8 klingen.

Und das ausgerechnet bei einem Ami? Schade… Erst gestern durfte ich einmal quer durch Köln von roter Ampel zu roter Ampel tigern. Mit einem schwarzen Mercedes-Benz CL63 AMG auf der Spur neben mir. Und der wollte es sich nicht nehmen lassen bei JEDER, wirklich JEDER, Ampel Vollgas zu geben und alle mit seinem Sound zu beglücken. Meine Kopfschmerzen haben meinen Spaß an der Sache geschmälert. Immerhin sprechen wir von – ich habe gezählt – 11 roten Ampeln. Bei jeder stand ich am Ende wieder neben ihm. Ohne Kopfschmerzen hätte ich natürlich meine Freude daran gehabt. Egal, ich weiß sowieso nicht mehr worauf ich hinaus wollte…

Das will ich noch sagen: Ich weiß aus erster Hand wie Mario-Roman Autos ran nimmt. Deswegen könnt ihr mir glauben wenn ich sage

1. Kauft niemals ein Auto, welches vorher von Mario-Roman gefahren wurde.
2. Ihr könnt jedem Wort von ihm Glauben schenken,  das sich mit Fahrwerk, Fahrverhalten und Power beschäftigt. Er hat’s auf jeden Fall ausgiebig ausgetestet.
3. Reifenhersteller schicken ihm bestimmt persönliche Grußkarten an seinem Geburtstag.

An den Bildern habe ich mich immernoch nicht sattgesehen. Gleich mal wieder zurück zum Artikel: Fahrbericht Cadillac CTS-V Coupé

Bildquelle / Copyright: marioroman pictures, 2012

Bullitt Tribute bei Fox’s “Alcatraz”

Fox TV Alcatraz Chase Bullitt Mustang Charger

Gestern abend hatte ich endlich Zeit die letzte verbliebene Folge der Serie “Alcatraz” anzusehen. Nach knapp 2/3 der Folge habe ich mich dann sehr gewundert was mir geboten wurde. Erst schließt der “Böse” einen schwarzen Dodge Charger kurz, nur damit kurz darauf die Protagonistin Rebecca Madsen einen brandneuen 2013er Ford Mustang GT beschlagnahmen kann und mit diesem die Verfolgung aufnimmt. Genau an dieser Stelle haben bei mir alle Glocken geläutet. Hallo! Bullitt! Steve McQueen! Ford Mustang Fastback!

Tatsächlich sind die Szenen bis zu einem solchen Grad nachgestellt, dass sogar derselbe VW Käfer (wie im Original) zweimal auftaucht. Es gibt keinen Soundtrack außer den Motoren und Reifengeräuschen. Schade nur, dass die Verfolgungsjagd durch die Straßen von San Francisco durch einige Szenenwechsel an einen anderen Schauplatz unterbrochen werden.

Vielen Dank Alcatraz für dieses gelungene Remake des Autoverfolgungsjagd-Klassikers schlechthin! Und schade, dass die von J.J.Abrahms produzierte Serie abgesetzt wurde. Ich hab sie gemocht. :(

 

 

Fahrbericht Mercedes-Benz CLS 63 AMG: Besser geht’s nicht

Mercedes-Benz CLS 63 AMG 2012 rot Fahrbericht: Teaser Schloss Bensberg

 

Prolog

 

Eigentlich war alles völlig anders geplant. Mit dem knallroten CLS 63 AMG sollte ein Photoshooting stattfinden. Nachts, mit viel Brimborium und ohne Aufwand zu scheuen. Doch sollte das Wetter nicht mitspielen. Natürlich war es positiv dass in Köln am Wochenende das erste Mal 30 Grad erreicht wurden. Nachts – das Shooting ging um 0:00 Uhr los – führte das allerdings dazu, dass im Zusammenspiel mit der hohen Luftfeuchtigkeit ein feiner Nebel in der Luft lag. Die für die dazugehörige Fotostory nötige extreme Tiefe der Aufnahmen war somit nicht zu realisieren. Enttäuschend. Vor allem nachdem mich Mercedes bei der Aktion so vorbildlich unterstützt hat. Ändern kann man es nicht, die Fotostory kommt wann anders und in den nächsten Tagen bekommt ihr nochmal einen kleinen Teaser zu sehen der hoffentlich Lust auf mehr macht.

Mercedes-Benz CLS 63 AMG 2012 rot Fahrbericht: Nacht Vorne Rechts parkend

 

Die Konsequenz daraus ist: Ihr bekommt die Details zum CLS per “normalem” Fahrbericht. Los geht’s.

Lasset die Zahlen sprechen

 

Jeder der mir in dieser Woche Fragen zum CLS AMG gestellt hat hat von mir dieselbe Zahlenkolonne geliefert bekommen: 525 PS, 700Nm, 4,4 Sekunden für den Spurt von Null auf Hundert, 13 Liter Verbrauch, 130.000 Euro. Mehr braucht man eigentlich auch kaum zu sagen. Interessant finde ich, dass scheinbar jedem auffällt, dass das Auto etwas besonderes ist. Auch wenn ich es eigentlich – bis auf die knallrote Lackierug – als Wolf im Schafspelz bezeichnen würde. Ich denke nicht dass Leute die wenig Ahnung von Autos haben das Fahrzeug in Vergleich zu einem CLS Diesel richtig einordnen können. Das Tuning ist dezent und beschränkt sich auf gewaltige 20″-Felgen mit 285/30er Bereifung hinten und vier Endrohre. Wer Spoilerwerk sucht ist hier falsch. Zum Glück.

Mercedes-Benz CLS 63 AMG 2012 rot Fahrbericht: Heck Details

Mercedes-Benz CLS 63 AMG 2012 rot Fahrbericht: Motorabdeckung Plakette

 Design

 

Denn der CLS ist meiner Meinung nach einer der schönsten, zeitlosesten Mercedes. Die erste Generation hat eine neue Fahrzeuggattung begründet und bei Mercedes den Wandel zu mehr Qualität eingeleutet nachdem man mit Problemen zu kämpfen hatte. Das erste viertürige Coupe. Das Auto wölbt sich über die Radhäuser, die Seitenfenster gleichen einem Schlitz, die Motorhaube ist riesig groß wie ein Zweipersonenbett, Bei 2 Metern Fahrzeugbreite entspricht es einem Kingsize wohlgemerkt, und das Heck knackig kurz mit einer hohen Abrisskante. Hat mich – besonders beim Vorgänger – an den Camaro aus den späten 60ern erinnert. Was das Heck angeht scheinen sich die Meinungen zu teilen. Manche meinten zu mir die Rückleuchten seien zu groß und würden an Fischaugen erinnern. Ich finde gerade beim AMG das Heck absolut stimmig, bei kleineren Motorisierungen jedoch stimme ich zu: Die Heckleuchten könnten einen Tick kleiner sein. Wie so oft ist das aber nörgeln auf hohem Niveau.

Mercedes-Benz CLS 63 AMG 2012 rot Fahrbericht: Frontansicht

Mercedes-Benz CLS 63 AMG 2012 rot Fahrbericht: Hinten Links

Mercedes-Benz CLS 63 AMG 2012 rot Fahrbericht: Seitenansicht

Der Innenraum ist längst meilenweit weg von den biederen, eher konservativen, Armaturen die man einst von der Marke mit dem Stern gewohnt war. Der CLS glänzt hier heutzutage durch edle Materialien und ganz in schwarz. Lederbezogenes Armaturenbrett, hochglanz-schwarze Zierleisten. Sportlich, zeitlos, elegant. Zu der analogen Uhr von IWC zwischen den Lüftungsdüsen hat jeder, ausnahmlos jeder, der mitgefahren ist einen Kommentar abgegeben. Die Geschmäcker scheiden sich an diesem Detail. Für was sich Designer manchmal rechtfertigen müssen…

Mercedes-Benz CLS 63 AMG 2012 rot Fahrbericht: Innenraum Fahrerplatz Cockpit

Anlassen, bitte!

 

Ich weiss, ich spanne euch auf die Folter. Alles was ich bisher geschrieben habe interessiert euch nicht im geringsten. Ihr seid nur immernoch hier, weil ihr den V8-Motor er-”lesen” wollt. Nun gut:

Auto mit der Zentralverriegelung entsperren. Wie ein Kampfjet zischt der CLS kurz und entlässt einen Luftstoß aus dem Fahrwerk. Nach dem Einsteigen das erste was man machen sollte: Das Fahrerfenster einen Spalt runterlassen. Erst danach bitte den Zündschlüssel drehen. Der CLS blubbert sich wach, brabbelt Kauderwelsch welches sich als kraftvolles, unanständiges Grummeln aus tiefster Kehler beschreiben lässt. Erotik für die Sinne. Er klingt so wie ich als Kind immer klingen wollte wenn ich mit dem Mund Motorgeräusche gemacht habe. Diesen ersten Moment sollte man immer genießen. Hab ich auch gemacht. Denn nach ca. 15 Sekunden wird der Motor plötzlich leise. Ganz leise. Und ist nicht mehr hörbar. Schade, schade. Auch an der Ampel gibt es, ob mit oder ohne Start-Stopp-Automatik, kaum etwas zu hören.

Mercedes-Benz CLS 63 AMG 2012 rot Fahrbericht: Heck von Unten

 

Let’s cruise

 

Parkplatz verlassen (die Übersicht ist sehr gut, die Außenspiegel riesig und das PDC verlässlich) und auf die Straße. Schön langsam auf die erste Ampel zurollen. So.

3…

2…

1…

Gaspedal durchtreten, oder ein klein wenig mit den Zehen streicheln und der CLS schiebt an. So ordentlich dass man im Sitz versinkt, denkt aus dem Stand abheben zu können. Der V8 Motor wird lauter und lauter, die Räder quietschen und los geht’s. Zweiter Gang, wieder leicht von Reibungsverlust gequälte Reifen, ein kleiner Versatz des Hecks zur Seite und sofort weiter. Von jeder Unebenheit scheint der CLS mit Anlauf abzuspringen um gefühlte 100 Meter weiter wieder aufzukommen. Wie ein Puma. Tief am Boden. Nichts bringt ihn aus der Ruhe.

Das kann man den ganzen lieben langen Tag machen. Immer und immer wieder. Langweilig wird es nie, das verspreche ich euch an dieser Stelle hoch und heilig. Geht man irgendwann wieder vom Gas, wird der Motor wieder unhörbar, der Komfort steigt auf Oberklassen-Niveau und man fährt entspannt weiter. Ob man bei 130km/h oder bei 250km/h vom Gas geht macht was dieses Erlebnis angeht absolut keinen Unterschied. Beide Geschwindigkeiten fühlen sich gleich an, es ist nicht lauter oder hektischer im Auto. Jederzeit totale Kontrolle über die Technik. Dieses Auto macht einfach alles was man von ihm will, ohne Gegenfragen.

Mercedes-Benz CLS 63 AMG 2012 rot Fahrbericht: Nahaufnahmen

 

Es passt überall und immer

 

Im Zusammenspiel mit so viel Leistung ist das Wohlbefinden des Fahrers natürlich entscheidend. Umso mehr freut es mich dass selbst ich mit meiner, sagen wir, zierlichen Figur die breiten, massigen Sitze ideal einstellen konnte. Neben den normalen Verstellmöglichkeiten in alle Richtungen und Winkeln können über Drehregler an der Seitenwange des Sitzes einige Luftpolster verstellt werden. Neben der klassischen Variante für das Kreuz auch z.B. Die Seitenteile der Rückenlehne. Dadurch ist man mit dem Körper förmlich im Sitz gefangen und bleibt selbst in der engsten Kurve bombenfest am Platz. Bei hohen Querbeschleunigungen ist das ein nicht zu unterschätzender Faktor wenn es darum geht das Gefühl zu vermitteln, der Fahrer habe die Kontrolle über das Fahrzeug. Natürlich spielt hier die direkte Lenkung auch rein.

 

Also fassen wir soweit mal zusammen: Verflucht viel Leistung, Sehr hoher Grip, kaum Nick- und Neigungsbewegungen, brachialer Sound, das Gefühl absoluter Kontrolle über die Elemente. Was fehlt noch?

Mercedes-Benz CLS 63 AMG 2012 rot Fahrbericht: Scheinwerfer Xenon Linse LED Nahaufnahme

Bitte nicht…

 

Ihr wollt doch jetzt nicht wirklich etwas zum Kofferraumvolumen hören, oder? Mehr als folgendes sage ich nicht: Platz ist jede Menge im Kofferraum, es gibt Haken für Taschen und sowas. Ablagen gibts auch viele im Innenraum. Hinten hat man mehr als genug Beinfreiheit, die Kopffreiheit ist völlig ausreichend für Jedermann. Die Tankklappe ist rechts und die Radioantenne auf dem Dach. Zufrieden? Zurück zum Fahrspaß, bitte!

 

Gänge sortieren: Besser automatisch

 

Außer dem Motor ist ja das Getriebe ein wichtiger Faktor für den Fahrspaß. Der CLS 63 AMG verfügt über das SPEEDSHIFT MCT 7-Gang Getriebe von AMG. Auch im SLS vorzufinden, dann allerdings als DCT. Ich hatte schonmal beim SLS geschrieben wie toll ich es finde, wenn man Leuten die schonmal Automatik gefahren sind trotzdem sagen muss, dass sie für “Parken” die Taste drücken müssen und bitte NICHT den Hebel nach vorne bewegen. Da befindet sich nämlich der Rückwärtsgang. Das Design des gesamten Mitteltunnels ist verflucht technisch und kühl. Genau mein Ding – seht euch das Foto an:

Mercedes-Benz CLS 63 AMG 2012 rot Fahrbericht: Mittelkonsole Mitteltunnel Schalthebel

Neben dem Hebel zum Auswählen der Fahrtrichtung befindet sich ein Drehregler zur Auswahl des Getriebeprogramms (Comfort, Sport, Sport+, Manual und Race – dazu gibts gleich mehr), eine Taste zur Veränderung des Fahrwerks (Comfort, Sportlich, Brachial), eine Taste zum Einschalten der Sportabstimmung der elektrischen Helferlein und eine Taste die den selbstbewussten Aufdruck “AMG” trägt und mit der sich eine bestimmte Kombination der zuvor genannten Funktionen speichern und direkt abrufen lässt.

Ich vermute auch für euch ist das meiste selbsterklärend. Zwei Dinge möchte ich anmerken: Der manuelle Modus ist immernoch nix für mich. Einfach mal bei 50km/h in den 7. Gang schalten? Nix da. Zu früh zurückschalten? Nix da. Klar, beides ist suboptimal für das Auto, doch bei einem manuellen Getriebe kann man tun und lassen was man will. So soll es auch sein. Immerhin: Von alleine hochschalten tut er auch nicht. Zieht man nicht am Paddel hinter dem Lenkrad bleibt der CLS schön im Drehzahlbegrenzer hängen, bis man ihn erlöst. Alles in allem hatte ich zu oft das Gefühl dass er einfach nicht in dem Gang ist in dem ich ihn gerade gerne hätte. Immer musste ich auf das Display sehen um zu sehen welcher Gang denn nun anliegt. Andererseits: Typisch Musclecar ist sowieso eine Automatik. Besser lässt es sich anders nicht cruisen.

Mercedes-Benz CLS 63 AMG 2012 rot Fahrbericht: Flanke Rechts Aussenspiegel

Die andere Sache die ich erwähnen möchte: Der Drehregler zur Auswahl des Getriebeprogramms verfügt auf der 6-Uhr-Stellung über den Modus “RS”. Steht für Race-Start. Die Frage in die Runde: Wie kommt man da hin? Einfach hindrehen ist nicht. Kombinationen mit den anderen Tasten? Auch nix. Hmm, gleich mal googlen. Siehe da:

Maximale Dynamik verspricht die RACE START-Funktion: Der Fahrer muss bei stehendem Fahrzeug die ESP-Sportfunktion aktivieren und mit dem linken Fuß das Bremspedal betätigen. Nach vorgewählter RACE START-Logik am Drehschalter erfolgt eine Sicherheitsabfrage im AMG Zentral-Display. Nun muss der Fahrer durch einmaliges Ziehen am Schaltpaddle „Up“ eine Bestätigung für die RACE START-Funktion vornehmen, das Gaspedal ganz durchtreten und die Bremse lösen. Die optimale Anfahrdrehzahl wird vollautomatisch eingeregelt und die Beschleunigung – auf Wunsch auch bis zur Höchstgeschwindigkeit – erfolgt mit perfekter Traktion. Der Fahrer braucht nicht manuell zu schalten, das AMG Getriebe wechselt die Gänge mithilfe kürzester Schaltzeiten.

Quelle: Mercedes-Benz Passion

Also. Das ist zu viel. Ich möchte euch mal sagen was ich zu diesen “Superstart”-Funktionen denke: Sie wurden nur eingeführt damit auch der 08/15-Sportwagenfahrer behaupten kann, dass er dieselbe Beschleunigungszeit von 0 auf 100 hinbekommt wie auf dem Datenblatt versprochen. Früher stand da sowas wie 5 Sekunden im Autoquartett, aber man musste Profi sein um eine Zeit unter 7 Sekunden zu erreichen. Perfekt schalten, perfekte Anfangsdrehzahl, perfekte Reifentemperatur usw.

Dass diese Fünf-Schritt-Aktivierungen ziemlich realitätsfremd sind ist klar. Wer will schon die Bedienungsanleitung studieren bevor er Vollgas gibt?

Solltet ihr den CLS 63 AMG fahren könnt ihr diese Funktion schlicht ignorieren. Einfach auf S+ schalten und ihr bekommt mehr als genug Beschleunigung.

Mercedes-Benz CLS 63 AMG 2012 rot Fahrbericht: Mode Model Frau

“Das ist ja wie Achterbahn fahren”

 

Was dieses Überauto bewirken kann lässt sich mit einem Beispiel einfachen belegen:

Personen die vorher zu mir meinten: “Einfach zum Spaß Auto fahren? Ist doch voll blöd! Ihr seid ja irre.” (Wörtliches Zitat) stehen plötzlich vor mir und sagen “Wow! Das macht total Spaß. Danach könnte ich ja nicht mehr zu meinem Kleinwagen wechseln.” und sehen sich euphorisch die Konfigurationsmöglichkeiten für den CLS im Internet an. Träumen darf eben doch jeder.

 

Mercedes-Benz CLS 63 AMG 2012 rot Fahrbericht: Testurteil Zusammenfassung

Auch interessant: Der Probefahrer Alex Kahl fährt mit dem CLS AMG durch Kalifornien

Model: Merry

Eine Legende kehrt zurück: SRT Viper 2013

Z:\Company\Corporate Design\2012\Recruitment

Sie war eines der wenigen Autos, dass ich als Modell im Maßstab 1:18 in meinen Kindheitstagen auf dem Regal stehen hatte. Ich war verliebt in dieses Monster. Das war Anno 1992.

Überall hat man immer nur gelesen: Dodge hat einfach den Motor aus einem LKW genommen und in ein Auto verpflanzt, fertig war die Dodge Viper RT/10. 8 Liter Hubraum, verteilt auf 10 Töpfe. 408PS. Hinten 335/35er Reifen die trotz dieser extremen Dimensionen die Kraft kaum auf die Straße bringen konnten. Wenn ich mich richtig erinnere mussten anfangs die Sidepipes in Deutschland stillgelegt werden. Ein Traum von Auto.

Irgendwann nach vielen Jahren, einer eigenen TV-Serie und unzähligen Auftritten in Games wurde sie abgeschafft.

Doch jetzt, einige Jahre später, nach der Neuausrichtung von Dodge, kommt die Viper wieder. Unter dem Label SRT (Street and Racing Technology), was für Chrysler ab sofort im eigenen Markenverbund eine eigene Marke darstellt.

Mir gefällt die Neuinterpretation, auch wenn ich nicht umhin komme zu sagen: Einige Designelemente scheinen von Ferrari übernommen und weil die Seitenlinie (zum Glück) nur wenig geändert wurde erscheint die Front eher ein wenig wie aufgesetzt… Als ob man einer alten Viper eine neue Schnauze verpasst hätte.

Auf Sportautos & Supersportwagen habe ich noch ein Video entdeckt in dem man die Viper aus jedem Blickwinkel betrachten kann. Viel Spaß!

 

Bildquelle: Chrysler

auto-geil.de testet den 2012er Camaro: Zeit mit Klischees aufzuräumen

Chevrolet Camaro V8 Deutschland 2012 Vorne

Welch eine Überraschung direkt nach dem sonnigen Wochenende. Da denke ich ich kann mit den ersten Eindrücken vom Honda CR-Z Testwagen punkten und schon machen mir Jan und Jens einen Strich durch die Rechnung.

Ich hatte schon schlimmes befürchtet als ich auf Facebook ein Foto der Camaro-Armaturen gesehen hatte. Und schon hat es sich bestätigt. Jan Gleitsmann hatte für seinen Blog auto-geil.de für ein paar Tage einen inferno orangenen Chevrolet Camaro zur Verfügung und hat ihn direkt mal auf Herz und Nieren getestet. Das macht er SO gut, dass mir wirklich die Spucke weggeblieben ist. Ich sage euch auch warum:

Wenn mal ein Ami-Musclecar in Zeitschriften getestet wird (oder im TV) habe ich immer das Gefühl dass hier aus deutschlandweit in allen Medien festgelegten Satzbaustücken ein Bericht zusammengesetzt wird. Dabei geht es meist darum die Fahrzeuge schlechtzumachen (und ich weiß es aus Erfahrung da bei uns ja ein 2011er Mustang auf der Kaufliste steht). Klingt dann so: “Natürlich ist das Fahrzeug nur für den Highway gebaut. Verlassen sie diesen können schon mal die Airbags auslösen.” oder “Der Verbrauch von 30 Litern im Schnitt ist selbst im Standgas kein Problem. Gasgeben sollte man nur an der Tankstelle mit den Zapfhahn direkt im Einfüllstutzen.”

Das ist alles Schwachsinn und so kann man diese Berichte selten für voll nehmen. Es geht eben darum einen (in diesem Fall schlechten) Ruf zu hegen und zu pflegen. Wer wirklich wertvolle Informationen zu solchen Autos will ist somit in den meisten Fällen auf die Internetforen der Fans angewiesen. Stöbert man dort ein wenig erhält man meist ein plötzlich ganz anderes Gefühl zu den Autos.

Chevrolet Camaro 2012 Deutschland Seitenansicht

Und dann kamen der Autoblogger Jan und sein Deputy Jens.

 

Der Fahrbericht von Jan beantwortet so gut wie alle Fragen die einem echten Kaufinteressenten wichtig sind und macht dies auch noch auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise – dabei völlig losgelöst von den Ami-Klischees. So wie ein wahrer Liebhaber dieser Fahrzeuge an die Sache eben rangehen würde. Dazu gibt es – wie bei ihm üblich – sehr hochwertige Fotos die einem auch Fahrzeugdetails zeigen zu denen man sonst nicht so schnell Fotos im Netz findet.

Den langen Testbericht inkl. toller Fotos auf auto-geil.de findet ihr hier: Chevrolet Camaro 2012 Fahrbericht

Den kürzeren Testbericht von rad-ab.com findet ihr hier: Kurzbericht Chevy Camaro

Bildquelle / Copyright: Jan Gleitsmann / auto-geil.de