Ach was? So lange gibt es den R8 schon? So lange, dass es nun ein *dezentes* Facelift gibt? Unglaublich. Andererseits: Es war noch während meines Fahrzeugtechnik-Studiums, dass ein Kommilitone bei einem Zulieferer an Komponenten des R8 rumkonstruiert hat. Und damals, also als ich mich noch Student schimpfte, war der R8 eine großartige Sache für mich. Ich weiss nicht, wieviel davon wahr und wieviel Legende ist, aber es hieß damals, dass die Ingenieure bei der Konzeption und Umsetzung des Sportwagens freie Hand hatten. Nach dem Motto: Probiert doch einfach mal aus, was möglich ist. Und war nicht damals noch der Plan, den R8 in geringer Stückzahl vom Band laufen zu lassen? Korrigiert mich, wenn ich mich irre.
Heute ist der Audi R8 eine der festen Größen in der Sportwagenriege der, sagen wir mal: “911er Konkurrenten”. Ich liebe sein Design, sowohl innen als auch aussen. Er sieht (und sah ganz besonders zur Markteinführung 2006) völlig anders aus, als alles andere. Die Technik ist nicht weniger faszinierend: Der Sportwagen basiert auf dem von Audi bekannten Aluminium Space Frame in “Audi ultra Leichtbautechnologie”. 4,2 Liter V8 (430 PS) und 5,2 Liter V10 (525PS) bzw. V10 plus (550PS) Motorisierungen komplettieren das Kraftpaket.
Ich habe bereits Fotos vom Nachfolger im Netz gesehen, bei dem die Sideblades fehlten. Ich hoffe sehr, dass Audi die Sideblades nicht weglässt. Sollte das doch der Fall sein, so ist der aktuelle R8 nur umso mehr eine gute Wertanlage. Sportwagen brauchen nämlich Teile mit so Hollywood-esken Bezeichnungen.
Ich sehe immernoch jedem R8 hinterher, der an mir vorbeifährt. Auch wenn immer mehr davon die Innenstädte bevölkern, ich kann nie genug bekommen von dieser Flunder. Im Spot sieht man einen roten R8 Facelift dynamische Dinge tun. Und da das bei solch schönen Autos immer Spaß macht, auch wenn die Sets computergeneriert sind, wünsche ich euch viel Spaß!
Manchmal – aber auch wirklich nur manchmal – ist man sauer auf die Bloggerkollegen. Konkreten Fall gefällig? Da veranstaltet Nissan ein kleines Event zu dem Blogger eingeladen werden. Tagesaufgabe: Nissan GT-R und Juke-R fahren. Waaaa? Richtig gelesen? Besser nochmal: GT-R und Juke-R fahren. Der Juke mit dem Kürzel hintendran ist ein Monsterauto, das in einer kleinen Stückzahl für 450.000€ den Besitzer wechselt. Ich habe keine Zeit um teilzunehmen.
Rechnen wir mal aus, wieviele Menschen auf diesem unseren Planeten jemals die Chance haben werden dieses Fahrzeug zu bewegen. Hmm. Setzen wir mal… 20 Käufer an. Gehen wir mal davon aus, dass 10 davon den Juke-R direkt in eine dunkle Garage stellen und nie wieder fahren. Bei den restlichen 10 Exemplaren besteht durchaus die Möglichkeit, dass die Besitzer auch mal andere Leute fahren lassen – womit eine etwas höhere Zahl als 10 angesetzt werden muss. Dann gibt es noch Journalisten und TV-Teams und mit Sicherheit auch den einen oder anderen Nissan-Mitarbeiter oder Rennfahrer. Optimistisch gerechnet gehe ich von einer Menschenzahl aus, die vielleicht gerade so an der dreistelligen Grenze nagt. So. Unter diesen, an zehn Händen abzählbaren, Menschen waren nun die werten Bloggerkollegen. Jan Gleitsmann, Jens Stratmann, Jens Wilde um ein paar Beispiele zu nennen.
Doch warum wird man da sauer? Ganz einfach: Weil man seinem Frust auf diversen Social Media Platformen Luft macht und die anderen Blogger einen auch noch nerven müssen. Mit Kommentaren, Fotos, Links und netterweise im Falle von Jan auch direkt mit einem GT-R-von-0- auf-100 km/h Video. Warum er es nicht auf 200 km/h geschafft hat? Ich kanns mir denken…
Seht euch einfach sein Video an, am Ende gibt’s auch noch eine schöne Erektions-Perspektive. :)
DISCLOSURE Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG hat mich zu einem Event am Sachsenring eingeladen. Reisekosten und Verpflegung wurden übernommen.
Ich bin schonmal 911er gefahren. Auf Straßen hauptsächlich in der Stadt. Ich fand es auch damals schon ganz interessant, doch so richtig konnte ich nicht nachvollziehen warum dieses Auto eine solch große Heerschar von Fans hat. Eigentlich wie kein Zweites. Klar, es dient für alle anderen Sportwagen als Benchmark, ganz unabhängig von Preis, PS und Herkunft. Aber als ich so drinsaß konnte ich nicht anders als zu denken: Überall fahren die 911er rum, in jeder Altstadt, Innenstadt, in jedem Vorort. Wenn schon Sportwagen, dann soll es doch bitte ein seltenerer Anblick sein. Danach hatte ich lange Zeit nicht mehr die Gelegenheit die Mutter aller Sportwagen zu fahren.
Ich weiss durchaus wo der Unterschied zwischen Rennstrecke und öffentlicher Straße liegt. Ich weiss ebenfalls wozu der Porsche 911 fähig ist. “Schienenfahren” würde ich es nennen. Oder “Asphaltfräsen”. Wie auch immer man es bezeichnen mag. Wie sich das dann aber tatsächlich an der eigenen Haut anfühlt, das bekommt ihr später zu lesen. Hier möchte ich erstmal ein paar Worte zum neuesten 911er Carrera S (991) anbringen.
Zeitloses Design seit Anbeginn der Zeit
Die Grundform des 911ers ist etwas, was jeden von uns Gearheads vermutlich unser gesamtes Leben hindurch begleitet hat. In jedem Computerspiel, auf jeder Rennstrecke, in jeder Stadt. Den Rest des üblichen Porsche-911-Historie-breittreten überlasse ich den Printmagazinen und folge ab hier meinem eigenen Empfinden: Er sieht einfach großartig aus. Beim 991 ist das Faszinierende nicht, dass es eine weitere Weiterentwicklung des Urmusters ist, sondern dass es meiner Meinung nach schon eine Annäherung an alte Tugenden ist. Der Vorgänger hatte zwar zum Glück auch wieder die runden Scheinwerfer, doch er wirkte sehr groß, eher Gran Tourismo. Jedenfalls kein Auto das zu mir passt. Nicht die sportliche Kanone. Besser: Nicht der sportliche kleine Flitzer. Da lag meine Hoffnung schon eher auf dem Boxster.
Annäherung und der Keim der Liebe
Verrückt. Da steht er vor mir. Knallrot, innen schwarz. Die erste Begegnung mit dem 911er 991. Rot ist bei Autos ja nicht so mein Ding. Trotzdem zieht er mich magisch an. Ausgerechnet der Rote. Was passiert da? Als ob ich Erinnerungen an ein früheres Leben habe. Kompakt und gedrängt ist er. Ein einziger angespannter Muskel. Viel kleiner und tiefer als der alte. Endlich wieder dort angekommen wo ein solches Auto hingehört. Zum Vergleich: Der Reiz eines Porsche Spyder lag immer schon in seinen betörenden Dimensionen gepaart mit den sensiblen Formen. Die Ingenieure erzählen mir dass die Karosserie 10mm niedriger gestaltet wurde um die größeren Felgen auszugleichen. So wurde dieselbe Stirnfläche wie beim alten beibehalten. Sprich: Eigentlich ist er gar nicht niedriger. Trotzdem wirkt er so. Ich sehe nur eines: Ein kleines sexy Auto. Das ist nicht das einzige Mal dass ich heute einen Tunnelblick erleben sollte. Mit dem Roten bin ich dann auch meine ersten Runden gefahren. Danach habe ich ihn gemieden wie die Pest. Ich wollte nicht rückfällig werden. Und ganz sicher wollte ich nicht riskieren, dass ich mich an noch mehr aus einem früheren Leben erinnere. Die Leute von Porsche sollen mich doch nicht heulend den Carrera umarmen sehen.
Design 101
Für die Detailaufnahmen standen zum Glück noch genug andere 911er rum. Zum Beispiel dieser anthrazitfarbene mit rotem Innenraum. Die Xenon-Scheinwerfer haben ihr Alien-artiges Design behalten – überhaupt: Beim 911 kann man sich an kleinen Raffinessen und filigranen Details kaum satt sehen. Das Heck mit den schmaleren Heckleuchten gefällt mir deutlich besser als der Vorgänger. Genauso die zwei Fugen von der Heckscheibe zu den Rückleuchten, die im Gegensatz zum Vorgänger jeweils einen Schlenker nach aussen und so Platz für einen deutlich breiteren Heckflügel machen.
Nehmen wir uns also diesen 911 auch für die kurze Betrachtung des Innenraumes: Klassische Porsche-Rundinstrumente mit knallroten Zeigern (Yeah!), rechts neben dem Drehzahlmesser befindet sich nun ein Display das mit edler Grafik in bester Need For Speed Manier den Streckenverlauf laut Navi anzeigt und dabei um die Stelle an der man als nächstes abbiegen muss einen gestrichelten Kreis zieht. Meine Generation fühlt sich da gut aufgehoben. In welchem Modus man gerade fährt wird auf der schwarzen Fläche des Lenkrads angezeigt und… viel mehr braucht man als Fahrer eigentlich nicht.
Jan, der auch beim Event dabei war, bringt auf auto-geil.de ein Zitat. Dass den 911 eigentlich niemand braucht. Aber man könne mit ihm sowohl Brötchen holen fahren als auch auf die Rennstrecke. Oben seht ihr den Beweis, dass ihr falls nötig bei beidem auch zwei euerer Kinder mitnehmen könnt. Egal welche der zwei genannten Aufgaben ihr bewältigen wollt, die Kinder werden einen riesen Spaß dabei haben.
Die Mittelkonsole ist beim neuen 911 ähnlich wie beim Supersportler Carrera GT von hinten nach vorne nach oben gezogen. Das sieht nicht nur toll aus, ist nicht nur ein Design-Alleinstellungsmerkmal, es lässt auch den Schaltknüppel angenehm in der Hand liegen. Im Falle des manuellen Getriebes übrigens das erste manuelle 7 Gang Getriebe der Welt (Der 7. Gang ist für Spritsparen ausgelegt)
Oberhalb des Armaturenbretts findet sich noch das zum Sport Chrono Paket gehörige analoge Messwerk. Rundenzeiten messen und sowas. Nicht zwingend nötig aber es sieht wirklich sehr edel aus:
Danke für die Geduld. Nun starten wir den Flug.
Der Rote und ich. Vertraute Umgebung obwohl es unser erstes Mal ist. Er sieht mich nicht skeptisch oder vorwurfsvoll an. Ganz im Gegenteil. Er scheint zu hauchen “vertrau mir, ich mach das schon.” Ich glaube ihm gerne. Er ist eben ein vertrauenserweckender Typ. Ich setze mich rein, finde mich zurecht, werde eingewiesen. Stelle den Sitz ein, das Lenkrad, die Außenspiegel. Fasse das Auto an. Genaugenommen fasst das Auto auch mich an. Nicht unanständig, aber kurz davor. Er scheint kein Problem damit zu haben von mir gefahren zu werden. Da wäre ich der Letzte der etwas sagt. Also bleibe ich ruhig und überlasse das Reden dem Porsche. Zündschlüssel links drehen. Der 400PS Boxermotor erwacht zum Leben. Es lärmt und kracht. So aufdringlich laut und obszön wie an der Rennstrecke. Na gut, da sind wir ja gerade auch. Ich meine aber die Rennstrecke auf der gerade ein GT-Rennen stattfindet. Wenn das den Lärmschutzbestimmungen in Deutschland entspricht fresse ich gerne und genüsslich einen Besen.
Die ersten 7 Runden fahren wir in einer Viererkolonne. Vorne weg der Instruktor, der über Funk ansagen macht. “Hier eng rechts, dritter Gang, schön auf die Pylone zuhalten. Jetzt Gas, Gas, Gas!”. Alle zwei Runden wird gewechselt. Auf der Start-Ziel-Geraden lässt sich der erste zurückfallen und der letzte kommt hinter den Instruktor. Soviel zum Grundprinzip.
Die erste Runde fahre ich noch mit der Automatik. Mal sehen was die so kann. Schnell schalten kann sie allemal, doch – da sie nicht hellsehen kann – ist dann schnell mal der vierte Gang drin und es geht nach der Kurve steil bergauf. Neeeee, so wird das nix. Umschalten auf manuell, Schaltpaddel umgreifen und abrufen was man noch von den Runden auf dem Sachsenring im Computerspiel so weiss (Ich steh dazu). Wobei ich dazusagen möchte: Nur Simulationen ala GTR Racing und dort nichts anderes als Fahrwerksoptimierung um dann Runde um Runde konstant besser zu werden. Nicht dass ihr denkt ich rede hier von NFS. :)
Die Erinnerung kommt schnell wieder. Ich kenne die Kurven und auch die Ideallinie scheint mir vertraut.
Ok. Ich sitze in einem Porsche. Einem 911. The Godfather of Rock ‘n’ Roll. Nach den ersten zwei Kurven ist es um mich geschehen. Ich spüre wie der Virus langsam durch meinen Körper strömt. Von den Finger- und Zehenspitzen ausgehend in mein Groß- und Kleinhirn strömt.
Was ist dieses Lenkrad? Es ist so filigran und ein wenig groß. Dann: Oh mein Gott, es liegt so perfekt in der Hand, jede Bewegung der Vorderreifen spürt man magisch an den Händen. Es lässt sich mit genau der richtigen Portion Widerstand drehen, sogar die Motordrehzahl spürt man in den Händen. Alles. Die ganze Straße, vermutlich sogar ob gerade ein Vogel im Gras sitzt und fröhlich zwitschert.
Dieser Klang? Ist das nicht etwas aufdringlich? Ach verdammt, wir sind hier auf der Rennstrecke. Komische Frage. Der 911 dröhnt und brüllt entfesselt in einer Laustärke, bei der man über die Lautsprecher zuhause alle Nachbarn klopfend vor der Tür hätte. Zum ersten Mal in meinem Leben erlebe ich bewusst in Echt und Farbe das, was ich sonst aus den Simulationen kenne: Kein Drehzahlmesser im Blickfeld, kein Tacho. Alles verschwommen. Nur das Stück Straße vor einem und der Klang des Motors. Der Klang sagt mir wann ich wie zu schalten habe. Bei exakt einer definierten Tonlage. Jedesmal, bei jedem Gang warte ich auf diese eine Frequenz und haue mit dem rechten Paddel den nächsten Gang rein.
Bremsen, Anker werfen, keine Ahnung wie schnell ich bin. Ein kurzer Blick auf den Tacho zeigt irgendwas unter 180 km/h. Kann auf die Schnelle nur diese eine Zahl entdecken. Es geht steil runter in eine Senke, genau in der Senke steige ich voll in die Eisen. Der Porsche zuckt nicht, er hält einfach nur die Zeit an. Warten, warten. Bis die Drehzahl absinkt. Dann zurückschalten. Der Porsche gibt automatisch ordentlich Zwischengas. In schneller Folge nochmal zurückschalten. Nochmal zurückschalten. Bremse lösen, Scheitelpunkt der Kurve anvisieren. Warten. Am Scheitelpunkt wieder Vollgas und den nächsten Gang einlegen.
Der Porsche 911 Carrera S zieht seine Spuren, nur bei schnellen, leichten Kurven merkt man bei etwas zu schneller Fahrt dass das Heck ein wenig nach links und rechts schwimmt. Einen Finger breit. Das ist gut so, denn es ist das einzige was einen daran erinnert dass man nicht vollkommen grenzbereichlos fährt. Sonst wird man mit dem Porsche schnell übermütig. In einer Kurve war ich beim reinfahren etwas zu schnell, musste am Ende nochmal kräftiger nachbremsen und trotzdem wurde ich rausgetragen, hab die Ecke vom Curb beim rausfahren aus der Kurve überfahren. Mit halben Reifen nur, trotzdem. Das Gehirn sagt: Stopp, 100.000€.
Insgesamt bin ich 21 Runden gefahren. Dann war meine Zeit um. Ich hatte auf der Rennstrecke viel Spaß mit Jan und Bjoern. War eigentlich froh dass die zwei Turns mit den beiden etwas gemächlicher waren als mein erster bei dem wirklich die Fetzen geflogen sind. Bjoern hat das zum Anlaß genommen im Anschluss mit dem Instruktor nochmal paar Runden zu fahren und dann – mit nur zwei Autos – so richtig zu heizen.
Und ich? Ich werde nie wieder in Frage stellen dass der 911er das Überauto schlechthin ist. Ich werde mich nie wieder fragen warum man sich einen 911 kauft. Ich werde für immer im Kopf behalten womit da verglichen wird, wenn mit dem 911 verglichen wird und was das genau bedeutet. Und ich kriege seit dem Sachsenring diesen roten Porsche 911 Carrera S nicht aus dem Kopf. Die anderen sind mir egal.
Edit 09.05.2012: Jan hat netterweise ein Video von einer Runde im 911 hochgeladen. Ich habe nicht die technischen Möglichkeiten für so tolle Aufnahmen wie er, aber sein Video ist sowieso besser als meines je sein könnte. Dadurch bekommt ihr einen guten Eindruck von der Strecke. Viel Spaß!
Besonders gern lese ich Testberichte zu Autos die ich mir nie leisten können werde. Träumen ist doch das Schönste, oder? Da kommt mir Marioroman Pictures mit dem Artikel zum extremen Lamborghini Gallardo 570-4 Spyder Performante gerade recht. Sein Artikel ist garniert mit fabelhaften Aufnahmen dieses Exokten. So zum Beispiel das Bild von den Sitzen, oben zu sehen. Das ist Kunst! Sowohl das Foto als auch die Sitze selbst. :) In seinem Artikel kommt gut die Power rüber, die in diesem Supersportler schlummert.
Die 570 steht übrigens für 570PS, die 4 für Allradantrieb. Hier geht es zum Artikel über den Lamborghini, der auch in der Prestige Cars veröffentlich wurde/wird.
Auf dem Fotografie-Blog “Icedsoul Photography” von Teymur Madjderey gibt es aktuell eine wundervolle Fotoserie mit dem Ferrari 458 Italia zu bestaunen. Dabei zeichnen sich seine Fotografien ganz besonders durch den etwas anderen Blickwinkel auf das Objekt der Begierde aus. Was ich damit meine? Nunja, ihr werdet dort nicht die typischen Zeitschriften-Fotos finden oder sterile “Produktabbildungen”. Er bringt zwei Dinge zu sammen:
1. Dass es wirkt als sei es das eigene Privatfahrzeug das da steht (damit nicht der übliche Unerreichbar-Eindruck). Die sonst übliche imaginäre Schaufensterscheibe fehlt hier. Der Einfluß von Wind und Wetter wird spürbar.
2. Dass die Fotos trotzdem absolut hochwertig daherkommen, mit ungewöhnlichen Fotolocations glänzen und eine tolle Farblichkeit haben.
Seht sie euch mal auf seinem Blog “Icedsoul Photography” an. Er verspricht auch noch mehr Aufnahmen, also schön am Ball bleiben!
Ich weiss ehrlich gesagt nicht woran es liegt, aber die letzten drei Tage habe ich bei jeder Fahrt mit dem Auto – und ich bin oft gefahren – einen R8 gesehen. Nicht von allen konnte ich Fotos machen (leider auch nicht von einem schönen weissen R8 Spyder) aber immerhin von zweien. Kommt es mir nur so vor oder mausert sich der R8 zu einem ähnlich alltäglichen Anblick im Straßenbild wie ein Porsche 911?
Der erste R8 ist komplett silbern. Die Sideblades sind dabei etwas dunkler gehalten. Der Innenraum ist komplett schwarz. Kein Zweifel dass er so wie er da steht sehr hübsch ist. Bei diesem R8 ist mir auch zum ersten Mal überhaupt aufgefallen wie genial der Diffusor hinten aussieht wenn man sich ein wenig bückt und “drunterschaut”. Wie bei einem Boot mit Jetantrieb. Aber hallo das sind schöne Kurven! ;) Davon sollte ich demnächst mal ein Foto machen, dann weiss jeder was gemeint ist.
Fallen auch jedem die gigantischen Bremsscheiben in Pizzagröße oben auf dem Bild auf? Und hier unten auch:
Ich kann mich irgendwie an dem Ding nicht sattsehen.
Zum ersten Mal gibt es bei mir auf dem Blog auch gleich zwei Wertungen auf einmal. Hier erstmal die Wertung für den silbernen:
08/10
Während der silberne Audi sehr edel aussieht, wirkt der schwarze Audi der hier zu sehen ist richtig böse. Aber ich mag die “Knight Rider”-Optik. Sie steht dem R8 gut. Die Felgen könnten doch verchromte Kränze vertragen finde ich persönlich. Aber auch so würde ich zu diesem R8 nicht nein sagen. Am Straßenrand ist er SEHR viel auffälliger als der silberne. Außerdem hat er im Innenraum Leder in “Sattelbraun” – So nenne ich die Farbe jetzt mal :)
Ein direkter Vergleich fällt schwer, aber der schwarze R8 erhält von mir:
Einen Audi R8 hatte ich ja schonmal bei Scoring Cars… Jedoch noch keinen Spyder! Dieser hier stand ganz ungefahren und besitzerlos mitten auf dem Bürgersteig in Deutz. Sehr schöne Kombination, das weiss, die Felgen und das schwarze Stoffverdeck!
Nach wie vor einer der schönsten Sportwagen und ich würde mich wirklich schwertun mit der Entscheidung ob Coupe oder Spyder. Zum Glück werde ich diese Wahl nicht so schnell treffen müssen :)
Dieses Auto dürfte wohl das mit dem längsten, bei mir bei “Scoring Cars” geführten, Namen sein – und so schnell dürfte dem Lamborghini niemand die Krone wegnehmen.
Es handelt sich um einen Lamborghini Gallardo LP 550-2 “Valentino Balboni”, eine Sonderedition benannt nach dem Chef-Testfahrer von Lamborghini. Lamborghini hat ihn einfach mal gefragt was er beim Gallardo verbessern würde. Und Signore Balboni, meine Damen und Herren, weiss noch worauf es bei einem Sportwagen ankommt! Der LP 550-2 hat nämlich erstens nur Heckantrieb (im Gegensatz zu allen anderen Lambos) und zweitens reine Handschaltung, so richtig mit Schaltkulisse (Ja! Offen! Metall!) und Schaltknauf und allem was einst bei Sportwagen dazugehörte. Das macht ihn im derzeitigen Super-Hightech-Supersportwagen Getümmel richtig symphatisch. Das Sondermodell war limitiert auf 250 Stück und ist somit wirklich eine Seltenheit – zu erkennen am weissen Pacecar-Streifen (naaaaja…) mit einer goldenen Kontur auf einer Seite. Die hübschen Felgen gehören auch dazu.
Zur Modellbezeichnung: LP steht für Longitudinale Posteriore (Motor ist hinten längs eingebaut), die 550 für 550PS (V10-Motor) und die 2 für 2-Radantrieb bzw. Heckantrieb.